Drei Unternehmen auf US-Sanktionsliste

Eine nordkoreanische Flagge weht im Wind. Foto: epa/Fazry Ismail
Eine nordkoreanische Flagge weht im Wind. Foto: epa/Fazry Ismail

WASHINGTON (dpa) - Die US-Regierung hat drei Unternehmen auf die Sanktionsliste gesetzt, weil sie Nordkorea mit illegalen Schiffsladungen geholfen haben sollen. Das Finanzministerium wirft den in Russland, China und Singapur ansässigen Firmen vor, das isolierte Regime in Pjöngjang dabei unterstützt zu haben, Sanktionen zu umgehen. Das geht aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervor.

Auch der Direktor des russischen Unternehmens, Wassili Kolchanow, wurde mit Sanktionen belegt. Durch den Schritt werden etwaige Vermögen der Betroffenen in den USA eingefroren. Amerikanischen Unternehmen und Bürgern ist es verboten, mit ihnen Geschäfte zu machen.

Das Finanzministerium beschuldigt die in China ansässige Firma «Dalian Sun Moon Star International Logistics Trading Co» sowie ein Tochterunternehmen in Singapur, mit Hilfe von gefälschten Dokumenten Schiffslieferungen an Nordkorea ermöglicht zu haben. Dabei soll es laut der Mitteilung um Exporte von Alkohol, Tabak, Zigaretten und ähnlichen Produkten gegangen sein.

Dem in Russland ansässigen Hafenunternehmen «Profinet Pte Ltd.» wirft das Ministerium vor, in mindestens sechs Fällen Geschäfte mit Schiffen unter nordkoreanischer Flagge gemacht zu haben.

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Leserkommentare

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Ingo Kerp 16.08.18 14:18
Die Schiffsunternehmen wrden gutes Geld von N.Korea bekommen haben. Das sie ein Bann der USA treffen würde, haben sie mit Sicherheit einkalkuliert und keine Werte in den USA liegen, die beschlagnahmt werden koennten. Somit koennen sie weiter N.Korea beliefern.