Trump will Hypotheken billiger machen

Ankauf von Anleihen soll Immobilienkredite senken

Trump während seiner Ansprache nach der Operation. Foto: Nicole Combeau/Pool
Trump während seiner Ansprache nach der Operation. Foto: Nicole Combeau/Pool

WASHINGTON: Donald Trump versprach Amerikanern niedrigere Preise - doch das Leben in den USA bleibt teuer. Das setzt den Präsidenten unter Druck. Trump verspricht nun günstigere Immobilienkredite.

US-Präsident Donald Trump ordnet einen massiven Ankauf von Hypothekenanleihen an, um damit Immobilienkredite günstiger zu machen. Er weise «seine Vertreter» an, Immobilienanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben, kündigte Trump auf seiner Plattform Truth Social an. Dies werde zu niedrigeren Hypothekenzinsen und monatlichen Zahlungen führen und Immobilienbesitz erschwinglicher machen, schrieb er.

Trump verwies auf die Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die vom US-Staat nach der Hypothekenkrise von 2008 gerettet wurden. Sie hätten Reserven von 200 Milliarden Dollar (aktuell 172 Milliarden Euro). Die genauen Modalitäten und der Zeitrahmen der von Trump gewünschten Ankäufe von Hypothekenanleihen blieben zunächst unklar.

Trump hatte den Amerikanern im Wahlkampf nach der Inflation infolge der Corona-Pandemie niedrigere Lebenshaltungskosten versprochen - doch Immobilienkredite bleiben trotz mehrerer Zinssenkungen durch die US-Notenbank teuer. Unterdessen macht die Demokratische Partei die hohen Kosten für Verbraucher in den USA zum Thema vor den Kongresswahlen im November, bei denen Trumps Republikaner Einbußen befürchten müssen.

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Roman Knöpfel 09.01.26 18:50
@ Ingo
Nur mit den Schulden verlieren auch die schon bestehenden Schulden an Wert. Nur lange geht das nicht gut, weil im Moment befeuert die KI Blase die Wirtschaft, während die produzierende Wirtschaft stagniert. Es kann nicht sein das die Designer an den Computern und die Chipbranche florieren kann, irgendwann muss auch der Rest wieder in Schwung kommen, Nur steigen die Preise für Lebensmittel und den täglichen Bedarf für Ottonormalo. Peter Thiel als Top lenker im Hintergrungd, spielt mit einem schwachen Blatt All in. Das kann nur gut gehen, wenn Trump einen Krieg vom Zaun bricht, Venzuela one nennenswerte Armee war nur der Probelauf.
Ingo Kerp 09.01.26 15:00
Eine gute Nachricht für alle die ein Haus kaufen wollen, aber kein Geld haben. Trump wird es schon richten, da der Schuldenberg der USA eh nicht mehr zu überblicken ist, wird einfach weiter Geld gedruckt. Wehe die US$ Gläubiger mit den Schuldverschreibungen präsentieren diese jetzt, dann bricht alles in der Welt zusammen.

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