Tropensturm „Kajiki“ bringt weiteres Hochwasser

Ein Soldat unterhält sich in der Provinz Pichit mit einer in den Wassermassen gestrandeten Familie.  Foto: epa/Royal Thai Army
Ein Soldat unterhält sich in der Provinz Pichit mit einer in den Wassermassen gestrandeten Familie. Foto: epa/Royal Thai Army

THAILAND: Der Tropensturm „Kajiki“ hat die Überschwemmungen, die am Wochenende durch den Tropensturm „Podul“ verursacht wurden, im Nordosten und Norden des Landes verschlimmert. Behörden sorgen sich vor allem um die von den Fluten betroffene Bevölkerung in Ubon Ratchathani, Yasothon, Roi Et, Kalasin und Khon Kaen. Dort werden weiter zum Abfluss des Hochwassers Wasserpumpen und schwere Maschinen eingesetzt. Der Leiter der Behörde für Katastrophenschutz und -prävention, Chayapol Thitisak, warnte die Bewohner vor Erdrutschen, die bis Donnerstag durch Regen verursacht werden können.

Die meteorologische Abteilung gab am Dienstag eine Unwetterwarnung für 15 nordöstliche Provinzen, vier östliche Provinzen und drei südliche Provinzen heraus. Es sind im Nordosten Loei, Nongbua Lamphu, Udon Thani, Nong Khai, Bung Kan, Sakon Nakhon, Nakhon Phanom, Mukdahan, Yasothon, Kalasin, Khon Kaen, Maha Sarakham, Roi Et, Anmat Charoen und Ubon Ratchathani; im Osten: Chonburi, Rayong, Chanthaburi und Trat; im Süden Ranong, Phang-nga und Phuket.

Premierminister Prayut Chan-o-cha wird am heutigen Mittwoch die vom Hochwasser betroffenen Gebiete in Phitsanulok und Sukhothai aufsuchen. Laut Innenminister Anupong Paojinda sind noch vier Provinzen im Norden und fünf nordöstliche Provinzen überflutet.

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