Drei Tote bei Busunglück Stockholm

​Drei Tote bei Busunglück in Stockholm, Ursache bleibt unklar

Schwerer Buscrash Stockholms Östermalm: Polizei sichert den Ort, mehrere Menschen wurden schwer verletzt und es gab Tote Foto: epa/Claudio Bresciani
Schwerer Buscrash Stockholms Östermalm: Polizei sichert den Ort, mehrere Menschen wurden schwer verletzt und es gab Tote Foto: epa/Claudio Bresciani

STOCKHOLM: Kurz vor dem Wochenende kommt es in der schwedischen Hauptstadt zu einem folgenschweren Unfall. Die Polizei spricht von Toten und Verletzten. Der Ministerpräsident reagiert.

Bei einem schweren Busunfall im Zentrum von Stockholm sind drei Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen seien verletzt ins Krankenhaus gekommen, teilte die Polizei der schwedischen Hauptstadt am Abend mit. Den Angaben zufolge wurden mehrere Menschen auf einer viel befahrenen Straße in der Nähe einer Universität im Norden der Stadt von einem Bus erfasst. Die Identifizierung der Todesopfer laufe.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge war ein Doppeldeckerbus am Nachmittag in eine Bushaltestelle gekracht - weil sich der Bus zu dem Zeitpunkt nicht im Dienst befand, sollen sich keine Passagiere an Bord befunden haben. Aufnahmen des Rundfunksenders SVT zeigten zahlreiche Rettungs-, Feuerwehr- und Streifenwagen vor Ort. Der Unglücksort liegt in der Nähe der U-Bahnstation Tekniska Högskolan, in deren Nähe sich unter anderem die Königlich-Technische Hochschule KTH befindet.

Die Polizei leitete Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung ein, machte aber klar, dass die Unglücksursache noch unbekannt sei. Der Busfahrer sei festgenommen worden, berichteten unter anderem SVT und die Zeitung «Expressen». Solch ein Vorgehen ist in Schweden nicht ungewöhnlich, wenn der Hergang eines solchen Vorfalls zunächst ungeklärt ist.

Ministerpräsident: Meine Gedanken sind bei den Betroffenen

Der Unfall ereignete sich gegen 15.00 Uhr auf dem Valhallavägen im Stadtteil Östermalm. Viele Schwedinnen und Schweden befanden sich zu dem Zeitpunkt gerade auf dem Weg ins Wochenende. Bei den Opfern handle es sich vielleicht um Menschen, die zu Familie und Freunden unterwegs gewesen seien oder einen ruhigen Abend daheim verbringen wollten, schrieb Ministerpräsident Ulf Kristersson auf der Plattform X. «Wir wissen die Ursache noch nicht, aber meine Gedanken sind in diesem Moment vor allem bei den Betroffenen und ihren Angehörigen», erklärte der Regierungschef.

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