Tankwagen versorgen die Bevölkerung

Foto: Thethaiger
Foto: Thethaiger

PHUKET: Auf den Straßen der Ferieninsel ist der Wassernotstand angekommen: Tankwagen, die Haushalte und Geschäfte gegen Bezahlung mit Wasser versorgen, sind Tag und Nacht unterwegs.

Denn die Zahl der Familien, in deren Häusern nur noch ein Rinnsal fließt, oder die ganz auf dem Trockenen sitzen, hat merklich zugenommen. Deshalb wird in den sozialen Netzwerken Phukets Wassermanagement heftig kritisiert. Die Bürgermeisterin der Stadt Phuket, Somjai Suwansuppana, hat eine Lösung für die Wasserkrise: „Wir könnten Meerwasser in Süßwasser oder Abwasser in sauberes Wasser umwandeln, falls diese Wasserknappheit anhält." Die Wasserversorgung der Bevölkerung hat einen kritischen Punkt erreicht. Sollte es bis Ende kommenden Monats nicht ausreichend regnen, ist der Staudamm Bang Wad Ward in Kathu ausgetrocknet, können von dort keine Haushalte und Geschäfte mehr mit Wasser versorgt werden. Die anderen beiden Seen, so der Manager der Phuket Waterwork Authority, Kraisorn Mahamat, sollen bis zum Beginn der Regenzeit genug Wasser haben. Der Dienstleister appelliert weiter an die Bevölkerung, Wasser zu sparen, und ist auf der Suche nach alternativen Wasserquellen. Das heißt, es soll Wasser von Privatfirmen gekauft werden..

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Siam Fan 25.04.19 13:20
Ladenhüter bringen viel Gewinn
Man kann nicht alles wissen, dann muß man sich aber auf seine Berater verlassen können!! Phuket hat 1.200.000.000 qbm Regen. Das würde etwa 26 Mrd TB kosten, die mit MeerwasserEntsalzungsanlagen (MWEA) zu erzeugen. Und das, wo die UN aktuell warnt, es gibt giftige Rückstände und deutlich mehr(+50%) belastete Lauge. Die Wasserwagen fahren das ganze Jahr, da viele Gebäude nicht an das öffentliche Netz angeschlossen sind.Wenn es heiß wird, fahren die natürlich öfter. Gibt man dem Regen Zeit zum Versickern (!!) und verbietet man grundsätzlich Tiefenbrunnen, kann es auch bei 3 mio übernachtenden Touristen keine Wasserknappheit geben. Örtlich an den beliebten Stränden schon, aber da hat es auch keinen Platz für ein MWEA und für ein Atomkraftwerk auch nicht. Und dann müßten immer noch die Wasserwagen fahren, weil es nicht überall Leitungen gibt. An jeder Dachrinne ein paar Betonringe mit Versickerungsmöglichkeit, würde den Grundwasserspiegel heben und Hochwasser verhindern. Jetzt bleibt immer noch das Problem, wie das Wasser an die Touristenstrände kommt. Da wird man um eine entsprechende Leitung nicht herumkommen.
Matthias Boerner 24.04.19 14:16
Wow das ist ja eine super neue Idee..
Kaum zu glauben das man Meerwasser zu Süßwasser umwandeln kann. Na da ist ja einer mit unglaublich großer Intelligenz gesegnet.
Ingo Kerp 24.04.19 14:15
Es klingt wie ein schlechter Scherz. Eine logischerweise von allen Seiten mit Wasser umgebene Insel hat kein Wasser. Warum ist die Idee, "Meerwasser in Süßwasser umwandeln" lediglich eine angedachte Alternative und keine Realität?