Starkes Erdbeben - Bislang keine Schäden oder Opfer

Die Aussicht von der Spitze eines Gebäudes auf den von der Umweltverschmutzung bedeckten Hügel San Cristobal in Santiago. Foto: epa/Alberto Valdes
Die Aussicht von der Spitze eines Gebäudes auf den von der Umweltverschmutzung bedeckten Hügel San Cristobal in Santiago. Foto: epa/Alberto Valdes

SANTIAGO DE CHILE: In Chile bebt die Erde häufiger. Das Andenland liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring.

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,3 hat den Norden Chiles erschüttert. Es gebe bislang keine Hinweise auf schwere Schäden oder Verletzte, schrieb Präsident Gabriel Boric auf X. Notfallteams seien aber im Einsatz, um die Situation zu bewerten.

Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des Seismologischen Zentrums (CSN) in einer Wüstengegend rund 20 Kilometer südlich von San Pedro de Atacama. Es ereignete sich am Donnerstag gegen 22.00 Uhr Ortszeit.

Der Erdbebenherd befand sich demnach in etwa 166 Kilometern Tiefe. Die Gefahr eines Tsunamis bestand nach Angaben der Behörden des südamerikanischen Andenlandes nicht.

Örtliche Medien berichteten von kleineren Erdrutschen sowie Stromausfällen in der Gegend.

In Chile kommt es immer wieder zu heftigen Erdbeben. Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine hohe seismische Aktivität bekannt ist.

Ein folgenschweres Erdbeben der Stärke 8,8 mit anschließendem Tsunami hatte Chile 2010 getroffen. Damals kamen mehr als 500 Menschen ums Leben.

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