Smog-Glocke hängt dicht über Pattaya

AQI schießt auf 174 und zwingt Behörden zu Warnungen vor Gesundheitsrisiken

Dichte Smogschicht über dem Pattaya Beach: Die Feinstaubbelastung schränkt Sicht und Luftqualität stark ein. Bild: TMN.TV
Dichte Smogschicht über dem Pattaya Beach: Die Feinstaubbelastung schränkt Sicht und Luftqualität stark ein. Bild: TMN.TV

PATTAYA: In Pattaya hat am Mittwochmorgen (3. Dezember 2025) eine ungewöhnlich dichte Staub- und Smogschicht für alarmierende Luftwerte gesorgt. Die Sicht war vielerorts stark eingeschränkt, während der Luftqualitätsindex auf einen gesundheitsgefährdenden Bereich anstieg.

Lokale Medien berichteten, dass bereits ab 09.00 Uhr im gesamten Stadtgebiet eine deutliche Eintrübung der Atmosphäre zu beobachten war. Das Sonnenlicht wirkte gedämpft, der Himmel war milchig-trüb, und in vielen Bereichen lagen dichte Staubwolken über Küstenlinie und Innenstadt. Besonders entlang des Südstrands von Pattaya war die PM2.5-Belastung so stark, dass die Sicht erheblich beeinträchtigt wurde. Fähr- und Ausflugsboote mussten entsprechend vorsichtig navigieren, während auch im Straßenverkehr auf einigen Strecken das Risiko von Unfällen durch eingeschränkte Sicht zunahm.

AQI 174: Feinstaubwerte extrem erhöht

AQI-Karte von Pattaya: Mehrere Messpunkte zeigen Werte über 170, vereinzelt über 200 – deutliche Gesundheitsgefährdung. Bild: TMN.TV
AQI-Karte von Pattaya: Mehrere Messpunkte zeigen Werte über 170, vereinzelt über 200 – deutliche Gesundheitsgefährdung. Bild: TMN.TV

Nach Angaben der städtischen Messstationen erreichte die Feinstaubkonzentration um 09.00 Uhr einen Höchstwert von 88,5 Mikrogramm pro Kubikmeter. Der Luftqualitätsindex (AQI) stieg damit auf 174 und überschritt die Schwelle zum gesundheitsgefährdenden Bereich. Die Werte lagen rund 17,7-mal höher als der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene durchschnittliche Jahresrichtwert.

Mehrere Faktoren verstärken Smoglage

Trüber Morgen am Pattaya Beach: Der Smog liegt schwer über Küste und Stadt, die PM2.5-Werte sind erhöht. Bild: TMN.TV
Trüber Morgen am Pattaya Beach: Der Smog liegt schwer über Küste und Stadt, die PM2.5-Werte sind erhöht. Bild: TMN.TV

Als mögliche Ursachen gelten das Verbrennen landwirtschaftlicher Abfälle in umliegenden Provinzen, ein in der Hochsaison zunehmendes Verkehrsaufkommen sowie eine nahezu windstille Wetterlage, die dazu führt, dass sich der Feinstaub staut und kaum abziehen kann. Die Gesundheitsrisiken betreffen vor allem Kinder, Senioren sowie Menschen mit Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mögliche Symptome reichen von tränenden Augen über Husten und Atemnot bis hin zu einer Verschlimmerung bestehender Leiden.

Behörden empfehlen Masken im Freien

Blick auf das Terminal 21 und den Dolphin-Kreisverkehr: Auch in Naklua beeinträchtigt dichter Smog die Sicht. Bild: TMN.TV
Blick auf das Terminal 21 und den Dolphin-Kreisverkehr: Auch in Naklua beeinträchtigt dichter Smog die Sicht. Bild: TMN.TV

Die Gesundheitsbehörden raten dazu, im Freien Schutzmasken der Kategorien N95 oder vergleichbarer Qualität zu tragen.

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Jörg Obermeier 03.12.25 19:40
Nicht nur über Pattaya. Bin heute aus Richtung Cha Am gekommen und dank Inversionswetterlage auch eine Dunstglocke über Hua Hin. Unten in der Stadt hat mein EV eine Feinstaubkonzentration von 86 gemessen. Etwas oberhalb und ein paar Kilometer raus in Thap Tai dann noch 34.
Roman Knöpfel 03.12.25 16:40
Die armen
Europäer vergiften sich ja weiterhin selber, trotz Umweltschutz und dem Wissen um die Gefahren. So dürfen Fische aus dem Zugersee nicht mehr verzehrt werden, weil die PFAS Konzentration gesundheitsschädlich ist.
Die Böden vergiften, wie in Thailand unsere Landwirte, die zu viel Dünger & Unkrautvertilger ausbringen. Dito in Thailand. Aber wenn wir unsere Vorbildfunktion nicht wahrnehmen und den Umweltschutz nicht. verschärfen, überlassen wir unsern Enkeln und Urenkeln einen nicht wieder gutzumachenden, vergifteten Planeten. Und billiger wird der Umweltschutz auch nicht mehr. Aber man schiebt die Probleme wohl lieber auf spätere Generationen unter dem Motto "nach mir. die Sintflut".
Max Freden 03.12.25 14:53
Dreckige Luft
durch abfackeln der Felder und den stinkenden mit schwarzem Russ fahrenden Autos. Vergiftete Böden und Grundwasser durch die Müllentsorgung in der Natur. Und in Europa ziehen sie dem Bürger den letzten Euro aus der Tasche, um die Welt zu retten.

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