Schnellboot-Crash: 2 Tote, 26 verletzte Urlauber

Fotos: Phuket Gazette
Fotos: Phuket Gazette

PHUKET/KRABI: Erneut sind Speedboote mit Touristen zusammengestoßen. Dabei starben am Mittwoch zwei Passagiere,  26 weitere wurden teils schwer verletzt.

Mindestens26 Urlauber wurden verletzt, zwei starben bei dem verheerenden Unfall.
Mindestens 26 Urlauber wurden verletzt, zwei starben bei dem verheerenden Unfall.

Der Unfall ereignete sich auf der Fahrt der beiden Boote von Phuket zu den Phi-Phi-Inseln. Sie transportieren Urlauber aus China und Südkorea. Bei stürmischem Wetter und hohen Wellengang prallten die Speedboote aufeinander. In dem einen Boot befanden sich nach Angaben der Marinepolizei 36 Passagiere, im anderen 26.

Die Passagiere des Schnellboots Hongfah 333 wurden umgehend nach Phuket gefahren, während Rettungsboote die Fahrgäste des Bootes Chollakit aufnahmen und ebenfalls nach Phuket brachten.

In den letzten Wochen hat es im Ferienziel Thailand mehrere schwere Speedbootunfälle gegeben. Vor der Koh Samui starben drei Ausländer, am letzten Wochenende wurden auf der Fahrt von der Koh Samet zum Festland 28 Touristen verletzt. Trotz aller Beteuerungen der Behörden, über Kontrollen für mehr Sicherheit der Urlauber zu sorgen, geschehen weiter folgenschwere Unglücke.

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Jürgen Franke 09.06.16 13:15
An anderer Stelle
wurde schon mehrfach darauf hingewiesen, dass einige Touristen ihr Benehmen bedauerlicherweise am Flughafen "vergessen" haben, aber ihr Gehirn sollte sie nicht auch dort lassen, denn das sollte in Thailand immer "eingeschaltet" bleiben, denn beim Verlassen des Flughafengeländes, beginnt schon der Straßenverkehr, den man bereits sehr beachten sollte.
Dieter Strathe 09.06.16 11:00
Schnellboote
Wer ist dümmer, die Schnellbootkapitäne oder die Passagiere?
Beat Sigrist 08.06.16 19:20
Das Problem liegt in Bangkok
Wieviele Thais und Touristen müssen noch verunfallen oder sterben bis Bangkok endlich mal einschreitet ?
Alle privaten Speedboote abschaffen und nur noch die Marine darf Touristen befördern vom Festland zu einer Insel.
Jürgen Franke 08.06.16 18:41
Beteuerungen der Behörden
helfen offensichtlich nichts. Hier müssen schon Verbote her, denn die Touristen sind der irrigen Meinung, dass es, auch bei diesem Wellengang nicht so schlimm sein kann, sonst würde man den Booten auch nicht erlauben, zu fahren. Und selbst können sie die Gefahren leider nicht abschätzen