Starship besteht nächsten Testflug

​SpaceX bringt Riesenrakete weitgehend erfolgreich ins All

Die Rakete «Starship» von SpaceX startet von der Starbase in Texas zu einem Testflug. Foto: Eric Gay/Ap/dpa
Die Rakete «Starship» von SpaceX startet von der Starbase in Texas zu einem Testflug. Foto: Eric Gay/Ap/dpa

STARBASE: Mit seiner Riesen-Rakete will Elon Musk zum Mars. Zwölf Tests gab es bereits, mit unterschiedlichen Ergebnissen. Ein weiterer musste beim ersten Versuch abgebrochen werden - aber klappte nun.

Das größte jemals gebaute Raketensystem der Raumfahrtgeschichte hat seinen 13. Testflug weitgehend nach Plan absolviert. Das vom privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk entwickelte Starship startete vom Weltraumbahnhof des Unternehmens im US-Bundesstaat Texas und flog eine Weile unbemannt durch das Weltall.

Die obere Raketenstufe stürzte dann rund eine Stunde später wie geplant kontrolliert in den Indischen Ozean. Die untere Raketenstufe war bereits kurz nach dem Start planmäßig ins Meer in der Nähe des Startplatzes gestürzt. Auch das Aussetzen von Satelliten wurde wieder simuliert. Diesmal handelte es sich um 20 funktionierende «Starlink»-Internet-Satelliten, die allerdings wie geplant kurz nach dem Aussetzen in der Atmosphäre verglühten.

Der 13. Testflug hätte eigentlich bereits vor rund einer Woche stattfinden sollen, musste dann aber kurz vor dem Start abgebrochen worden, weil einige Triebwerke nicht zündeten. Anschließend gab es noch eine weitere wetterbedingte Verschiebung. Zum zweiten Mal kam bei diesem Test die «Version 3» des Starship zum Einsatz. Dabei handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um eine unter anderem im Hinblick auf Design und Leistungsfähigkeit komplett überarbeitete Version der Riesen-Rakete.

Starship soll eines Tages zum Mars

Das Raketensystem Starship ist größer als die Freiheitsstatue in New York. Es besteht aus zwei Teilen, die sich nach dem Start trennen: Dem etwa 70 Meter langen Booster Super Heavy und der - ebenfalls Starship genannten - oberen Stufe, die rund 50 Meter misst.

Beide Teile sind so konzipiert, dass sie nach der Rückkehr zur Erde wiederverwendet werden können. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will mit dem Starship Astronauten zum Mond schicken, während SpaceX zudem das Ziel verfolgt, eines Tages den Mars zu erreichen.

Erstmals war das Raketensystem im April 2023 getestet worden - und damals nach wenigen Minuten komplett explodiert. Bei weiteren Tests erreichte die obere Stufe das All und landete auch schon kontrolliert im Indischen Ozean. Mehrere Testflüge waren allerdings auch bereits deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben

SpaceX hatte vor kurzem den bislang größten Börsengang hingelegt, zuletzt war die Aktie allerdings unter den Ausgabepreis gefallen.

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Helmut Loehr 25.07.26 19:20
Starthilfe Testflüge
Diese Starchip Flüge, dass sind alles reine Testflüge. Bei jedem Flug werden alle Daten ausgewertet. Dadurch Verbesserungen für die nächsten Starts vorgenommen.
Diese Rakete soll später Material zum Mond, Mars transportieren. Es ist geplant Starchip in Serie zu bauen. Deshalb diese vielen Testfüge. Weiterhin sind geplant. Ein großes KI-Rechenzentrum in der Umlaufbahn. Solarbezogene Energie (Strom) ist 24 Stunden vorhanden. Roboter werden getestet, die Städte auf dem Mond, Mars bauen.
Da müssen die Starchip Raketen perfekt funktionieren.
Die große Nutzlast jeder einzelnen Rakete ermöglicht es, viel Material zu transportieren.
Ich denke mal. Elon Musk wird es schaffen. Ich halte ihn für den "Einstein" heutiger Zeit. Die weltweit besten Ingenieure, sind bei diesen Projekten im Einsatz.

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