Phuket erhält einen neuen Smart-Pier

Die intelligente Anlegestelle soll die Sicherheit der Touristen erhöhen

Für 60-Millionen-Baht soll der Ao-Chalong-Pier modernisiert werden. Die Anlegestelle wird die Sicherheit der Touristen erhöhen und die Dienstleistungen verbessern. Foto: lkunl/Adobe Stock
Für 60-Millionen-Baht soll der Ao-Chalong-Pier modernisiert werden. Die Anlegestelle wird die Sicherheit der Touristen erhöhen und die Dienstleistungen verbessern. Foto: lkunl/Adobe Stock

PHUKET: Die regionale Schifffahrtsbehörde von Phuket arbeitet daran, ihren vierten privat betriebenen Pier in einen intelligenten Pier umzuwandeln, um Touris­ten bessere Dienstleistungen anzubieten.

Der Direktor des Amtes, Nachapong Pranit, teilte mit, dass es in Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden, darunter die Digital Economy Promotion Agency (Depa), den Ao-Chalong-Pier in einen sogenannten „Smart-Pier“ umgestalten wird. Dieses Projekt wird voraussichtlich etwa 60 Millionen Baht kosten.

Derzeit verfügt Phuket bereits über drei moderne Anlegestellen: den Ao-Por-Pier, den Visit-Panwa-Pier und den Rassada-Pier, wobei der Ao-Por-Pier die erste intelligente Anlegestelle Thailands ist.

In der Hochsaison werden an Phukets 18 Anlegestellen rund 40.000 Passagiere pro Tag abgefertigt. Foto: unairakstudio / Adobe Stock
In der Hochsaison werden an Phukets 18 Anlegestellen rund 40.000 Passagiere pro Tag abgefertigt. Foto: unairakstudio / Adobe Stock

Sicherheit stärkt Vertrauen

Nachapong betonte, dass digitale Lösungen an den intelligenten Anlegestellen eingesetzt werden, um den Standard der touristischen Dienstleis­tungen zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen. Dies wird das Vertrauen der Touris­ten in das Reisen stärken.

Des Weiteren gab er bekannt, dass das Marinebüro die Zusammenarbeit mit den Betreibern anderer Piers, die sowohl von staatlichen Behörden als auch von Privatunternehmen betrieben werden, suchen wird, um die Dienstleistungen und die Sicherheit zu steigern.

Seetourismus auf Phuket boomt

Die Inselprovinz verfügt derzeit über 18 Anlegestellen und fünf Jachthäfen, die in der Hochsaison täglich rund 40.000 Passagiere abfertigen. Diese Zahl halbiert sich in den anderen Jahreszeiten.

Nachapong erklärte, dass mehrere Geschäftsleute Inte­resse an der Entwicklung neuer Jachthäfen in Ao Makham, Ao Kung und Mai Khoa zeigen. Die vorgeschlagenen Entwicklungspläne werden derzeit überprüft.

Phuket ist ein beliebtes Ziel von Seereisenden, weshalb der Bau eines Kreuzfahrtterminals vorgeschlagen wurde. Foto: StefanoBeber / Adobe Stock
Phuket ist ein beliebtes Ziel von Seereisenden, weshalb der Bau eines Kreuzfahrtterminals vorgeschlagen wurde. Foto: StefanoBeber / Adobe Stock

Zusätzlich unterstützen die Geschäftsleute ein Projekt zur Entwicklung eines Kreuzfahrtterminals, da die Insel ein beliebter Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe in der Region ist.

Vorbereitung auf die Hochsaison

Um sich auf die bevorstehende Hochsaison vorzubereiten, organisierten das Schifffahrtsamt der Provinz und die lokale maritime Tourismusindustrie kürzlich einen Workshop für etwa 100 Bootsbetreiber und Besatzungsmitglieder.

Nachapong drängte die Bootsbetreiber und Besatzungsteams nachdrücklich dazu, die Navigationsregeln zu studieren, Betriebsstandards zu überprüfen, Kommunikationsmittel und Sicherheitsausrüstung zu kontrollieren sowie strikt den Anweisungen in Bezug auf Sturmwarnungen zu folgen.

„Die Sicherheit ist eine der Maßnahmen, die das Vertrauen der Touristen nachhaltig stärken können“, fügte er hinzu.

Er erklärte außerdem, dass die Schifffahrtsbehörden in Phuket, Krabi und Phang-nga Betriebsstandards festgelegt haben, um die Sicherheit der Ausflugsboote zu gewährleis­ten. Dazu gehört auch die Verpflichtung, Ausflugsboote dem Zentrum für Seeverkehr und Sicherheit in der Region zu melden.

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Oskar Kusch 14.10.23 15:20
Ein "intelligenter Pier"! Immer wieder dieser Unsinn. Mir würde schon genügen, wenn die Verantwortlichen mal was halbwegs Intelligentes sagen würden.
Dieter Goller 14.10.23 15:10
Typisch
Wesentliche Bestandsteile dieses Artikels sind Allgemeinplaetze, Worthuelsen und Absichtserklaerungen ohne wesentliche konkrete Aussagen. Und das ganze gipfelt dann darin, dass der Direktor der Schifffahrtsbehoerde die "Bootsbetreiber und -besatzungen nachdruecklich darauf draengt", bestehende Standards, Regeln und Gesetze einzuhalten.
Da koennen dann wahrlich alle Touristen darauf vertrauen, dass dies ihre Sicherheit wesentlich erhoehen wird (Ironie-Ende).