Pattaya setzt auf sicheres Nachtleben

„No Drugs No Dealers“: Verstöße können fünf Jahre Schließung bringen

Über 2.000 Betreiber und Beamte demonstrierten im Alcazar-Theater Einigkeit gegen Drogen im Nachtleben. Bild: TMN.TV
Über 2.000 Betreiber und Beamte demonstrierten im Alcazar-Theater Einigkeit gegen Drogen im Nachtleben. Bild: TMN.TV

PATTAYA: In Pattaya haben Behörden und Polizei mehr als 2.000 Betreiber von Unterhaltungslokalen dazu verpflichtet, strenge Anti-Drogen-Regeln einzuhalten. Unter dem Motto „No Drugs No Dealers“ drohen bei Verstößen drastische Strafen – bis hin zur fünfjährigen Schließung bei über 30 Prozent drogenpositiven Gästen. Alle Betriebe müssen zudem spätestens um 04.00 Uhr schließen.

Am Freitag (15. August 2025) fand im Alcazar-Theater an der Second Road in Pattayaeine Versammlung mit über 2.000 Betreibern von Unterhaltungslokalen statt. Vorsitzender war Landrat Phatcharapatch Sritanyanon, der die Teilnehmer auf die konsequente Einhaltung der Regierungsrichtlinie „No Drugs No Dealers“ zur Bekämpfung von Drogenproblemen in Vergnügungsstätten einschwor.

Polizei und Behörden ziehen an einem Strang

Behörden- und Polizeivertreter bei der Vorstellung der Kampagne „No Drugs No Dealers“ in Pattaya. Bild: TMN.TV
Behörden- und Polizeivertreter bei der Vorstellung der Kampagne „No Drugs No Dealers“ in Pattaya. Bild: TMN.TV

Anwesend waren außerdem Polizeidirektor Enak Srathongyu (Polizeistation Pattaya-Stadt), Polizeidirektor Natthaphon Phongsuksakul (Polizeistation Nong Prue), Polizeidirektor Atthaphon Itthayophasakul (Polizeistation Huai Yai), Vertreter der Polizeistation Banglamung, der Stadt Pattaya, des Gesundheitsamts Banglamung, des Bezirksamts sowie Betreiber von 972 Unterhaltungsbetrieben innerhalb der ausgewiesenen Zonen und weiteren 1.200 außerhalb.

Strikte „5-Frei“-Regeln für Betreiber

Unter dem Motto „No Drugs No Dealers“ kündigten Pattayas Polizei und Behörden strikte Maßnahmen an. Bild: TMN.TV
Unter dem Motto „No Drugs No Dealers“ kündigten Pattayas Polizei und Behörden strikte Maßnahmen an. Bild: TMN.TV

Der Landrat betonte, dass Verwaltung, Polizei und Gesundheitsbehörden ihre Kräfte bündeln werden, um Drogenkonsum, Waffen und Sicherheitsprobleme in Vergnügungsstätten einzudämmen. Den Betreibern wurde die Einhaltung der „5-Frei“-Richtlinien der Provinz Chonburi eingeschärft:

Frei von Kindern und Jugendlichen – Keine Beschäftigung unter 18 Jahren, kein Zutritt für Personen unter 20 Jahren.

  • Frei von Drogen – Besitz, Konsum und Handel strikt verboten.
  • Frei von Waffen – Keine Waffen jeglicher Art im Lokal.
  • Frei von Menschenhandel – Kein Ausbeuten von Arbeitskräften oder sexuellen Diensten.
  • Sicherheit – Strenge Maßnahmen zum Schutz von Gästen und Personal.

Clubs drohen harte Sanktionen bei Drogen

Alle Betriebe müssen ihren Betrieb spätestens um 04.00 Uhr schließen. Zudem sind unangekündigte Kontrollen angekündigt:

  • Bei mehr als 20 Prozent Drogenkonsumenten unter den Gästen droht eine gelbe Karte: 15 Tage Zwangsschließung.
  • Bei mehr als 30 Prozent folgt die rote Karte: Schließung für 5 Jahre ohne Ausnahme, da im Vorfeld bereits informiert und gewarnt wurde.

Landrat Phatcharapatch erklärte abschließend: „Diese Maßnahmen sind nicht nur eine Frage der Rechtsdurchsetzung, sondern Ausdruck der Zusammenarbeit aller Seiten, um das Image von Pattaya und Banglamung als saubere, sichere und vertrauenswürdige Tourismus- und Unterhaltungsdestination zu festigen.“

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Chris Jomtien 18.08.25 08:29
Drogenkontrollen
@Uli, das wegzuwerfen was man dabei hat, kann allenfalls vor einer Anklage wegen mutmaßlichen Drogenhandel schützen. Auf Drogenkonsum wird mittels Urinprobe an Ort und Stelle geprüft.
Stefan Maiwald 16.08.25 20:10
Keine Waffen in Lokalen
Na das ist doch schon mal was im Nobelkurort Bad Pattaya.
Uli 16.08.25 15:56
Als ich die Überschrift las.....
dachte ich schon die machen jetzt ernst, und säubern die Unterhaltungsbetriebe indem sie die Besitzer unter Druck setzen und diese in die Verantwortung nehmen. Aber dann kamen da schon die Abstufungen von 20% und 30% der Besucher. Bin ja kein Konsument von solchen Sachen aber wenn das so wäre, und die Tür geht auf und die Polizei macht Kontrolle, würde ich das Zeug einfach auf die Erde werfen und mich ein paar Schritte entfernen. Ist dann wie die Kontrollen in der Soi 6.....alles gesichtet und durchsucht... Kein Anzeichen von Prostitution. Wie sagen die Thais immer so schön, man darf das "Gesicht" nicht verlieren. Muss also irgendwas tun, aber den Ast auf dem man sitzt nicht abschneiden.

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