Neues aus der Promiwelt am Mittwoch

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
Foto: Pixabay/Gerd Altmann

«LOL: Last One Laughing» erobert Prime-Video-Charts weltweit

MÜNCHEN: Prime Video veröffentlicht erstmals weltweite Top-10-Listen. In der ersten Ausgabe spielen gleich drei deutsche Produktionen ganz vorne mit.

Das deutsche Comedy-Format «LOL: Last One Laughing» ist bei Prime Video in der letzten Mai-Woche die meistgesehene nicht-englischsprachige Original-Serie weltweit gewesen. Die siebte Staffel der Show mit Michael «Bully» Herbig belegte zudem Platz fünf aller meistgesehenen Serien bei Prime Video weltweit überhaupt - unabhängig von der Sprache, wie der von Amazon betriebene Streaming-Dienst weiter mitteilte.

Bei «LOL: Last One Laughing» treten prominente Komiker und Entertainer gegeneinander an, um sich gegenseitig zum Lachen zu bringen: Wer lacht oder auch nur grinst, fliegt raus.

Prime Video veröffentlicht erstmals wöchentliche globale Top-10-Listen seiner meistgesehenen Titel. Die Ranglisten werden nach Angaben des Streaming-Dienstes nach Serien, Filmen sowie nicht-englischsprachigen Serien und Filmen aufgeteilt. Die Top-10-Listen beruhen demnach auf der weltweiten Zahl der Zuschauerinnen und Zuschauer von Montag bis Sonntag. Veröffentlicht würden sie jeweils mittwochs auf der Webseite About Amazon.

In der ersten Ausgabe für die Woche vom 25. bis 31. Mai 2026 sind neben «LOL: Last One Laughing» den Angaben zufolge zwei weitere deutsche Titel in den globalen Top 10 vertreten: Die Prime-Original-Serie «Maxton Hall» belegt Platz 4 der meistgesehenen nicht-englischsprachigen Serien, der Prime-Original-Film «Der Tiger» Platz 10 der meistgesehenen nicht-englischsprachigen Filme.


Hersteller von Macrons Sonnenbrillengläsern insolvent

SAINT-CLAUDE: Nach dem Hype um Macrons Sonnenbrille muss der Hersteller der Gläser Insolvenz anmelden. Er galt als Pionier für leichte und widerstandsfähige Gläser. Die Brillenmarke selbst bleibt davon unberührt.

Mit seiner beim Weltwirtschaftsforum getragenen Sonnenbrille löste Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron im Januar einen Hype um das Luxusmodell aus - nun ist der französische Hersteller der speziellen Gläser der Brille zahlungsunfähig. Das Handelsgericht wies einen Sanierungsplan für das Unternehmen Dalloz Creations zurück und eröffnete ein Insolvenzverfahren, wie aus einem Auszug des Gerichtsentscheids hervorgeht. Nach französischen Medienberichten verlieren 29 Menschen ihre Arbeit.

Das 1957 von Christian Dalloz gegründete Unternehmen in Saint-Claude unweit von Genf hatte sich auf hochwertige Sonnenbrillengläser spezialisiert. Sein Gründer gilt insbesondere als Pionier bei der Verwendung von Polycarbonat, ein Material, das heute aufgrund seiner Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit weit verbreitet ist, wie die Zeitung «Le Parisien» berichtete.

Nicht von der Insolvenz betroffen ist die Marke Henry Jullien, von der die Pilotensonnenbrille stammt, die Macron im Januar beim Weltwirtschaftsforum in Davos trug. Wegen einer Augenentzündung hatte der Präsident die Brille damals über rund zwei Wochen getragen. Macron handelte sich damit zwar den Spott von US-Präsident Donald Trump ein, und in Frankreich wurde über Ähnlichkeiten zu Tom Cruise in dem Film «Top Gun» gescherzt. Die Firma Henry Jullien aber konnte sich vor Anfragen nach Macrons Auftritt mit der Brille nicht mehr retten. Sie wirbt auch weiterhin unter Verweis auf Macron für das Modell Pacific S01 zum stolzen Preis von 659 Euro.


Frisch verheiratet? Dua Lipa sorgt mit Fotos für Aufsehen

LONDON: Bereits am Wochenende hatten Medien aufgeregt über eine angebliche Hochzeit von Dua Lipa und Callum Turner spekuliert, nun bringt ein Instagram-Beitrag der Sängerin mehr Licht ins Dunkel. Auf mehreren Bildern ist die 30-Jährige etwa in einem weißen Outfit mit Blumenstrauß zu sehen, andere zeigen sie lachend oder auf einer Bank kuschelnd mit dem 36 Jahre alten Schauspieler. Klare Worte gab es aber weiterhin nicht: Ihren Beitrag versah die Sängerin lediglich mit dem Datum «31.05.2026» und einem weißen Herz.

David Beckham erhält Stern auf «Walk of Fame»

LOS ANGELES: David Beckham (51) wird während der Fußball-Weltmeisterschaft auf dem «Walk of Fame» in Hollywood verewigt. Der frühere englische Fußball-Star soll am 12. Juni eine Sternenplakette im Herzen der Filmmetropole erhalten, wie die Organisatoren auf ihrer Internetseite mitteilten. Bei der feierlichen Zeremonie werden demnach auch seine Frau Victoria Beckham (52) und Hollywood-Star Tom Cruise (63) dabei sein. «Beckhams Rolle bei der Steigerung des Ansehens von Fußball in Amerika und sein nachhaltiger Einfluss auf Sport, Unterhaltung und globale Kultur machen diese Ehre besonders bemerkenswert», erklärte Organisatorin Ana Martinez.

Schwarzer an Wenders: Schneide endlich die zwei Minuten raus

BERLIN: Im Streit um eine Nacktszene mit der damals 13-jährigen Nastassja Kinski in Wim Wenders' Film «Falsche Bewegung» (1975) hat Feministin Alice Schwarzer den Filmemacher dazu aufgefordert, diese aus dem Film zu entfernen. «Wim: Höre auf zu reden - und handle! Schneide endlich diese verdammten zwei Minuten raus aus deinem Film!», schrieb die 83-Jährige in der von ihr gegründeten Zeitschrift «Emma». In «Falsche Bewegung» wird Kinski in einer Szene mit nacktem Oberkörper gezeigt. Sie sagte kürzlich der «Süddeutschen Zeitung»: «Obwohl ich mit 13 noch nicht so viel wusste, habe ich schon gemerkt, dass das nicht in Ordnung war». Wenders hatte beim Deutschen Filmpreis am Freitag gesagt, er würde die Szene «heute nie mehr so machen».

Alfons findet nach 26 Jahren «seine» DDR-Trainingsjacke

BERLIN: Sie gehört zu seinen Markenzeichen: Mit der orangefarbenen DDR-Trainingsjacke ist der deutsch-französische Kabarettist Emmanuel Peterfalvi als Alfons im Fernsehen bekanntgeworden. Nach 26 Jahren Suche hat er nun einen originalen Ersatz für seine auffällige Jacke gefunden - und zwar bei der Firma, bei der er auch das erste Exemplar entdeckt hat. «Ich hatte richtig Tränen in den Augen», sagt der 59-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Viele erkennen seine Figur am Puschel-Mikro und dem französischen Akzent.

Caroline Wahl: «Malerische Altstädte machen mich misstrauisch»

Kiel (dpa/lno) - Ob Lübeck, Husum oder Flensburg - all die Städte in Schleswig-Holstein liegen am Wasser und haben historische Altstädte. Doch Bestsellerautorin Caroline Wahl («22 Bahnen») hat es ausgerechnet nach Kiel gezogen. «Malerische Altstädte machen mich immer misstrauisch», erklärte sie der Deutschen Presse-Agentur. Ihre neue Heimat sei dagegen zwar rau und hässlich. «Aber gleichzeitig ist sie halt auch krass schön.» Besonders schätze die 31-Jährige neben der Nähe zum Wasser die Mentalität der Menschen. «Man merkt Menschen, die am Wasser leben an, dass der Kopf so ein bisschen durchgepustet ist», sagte Wahl. Sie wirkten entspannter als etwa Berliner, denen es oft an Weitsicht fehle. Die geborene Mainzerin lebt seit Oktober 2024 in Kiel.


Soul-Sänger Peabo Bryson tot

ATLANTA: Duette für die Disney-Filme «Die Schöne und das Biest» sowie «Aladdin» brachten seine samtweiche Stimme bestens zur Geltung - und machten Peabo Bryson bekannt. Jetzt starb er mit 75 Jahren.

Der US-amerikanische Soulsänger Peabo Bryson, unter anderem bekannt für sein Duett mit Céline Dion aus dem Disney-Film «Die Schöne und das Biest», ist nach übereinstimmenden Medienberichten tot. Wie der US-Sender «CNN» und der britische Sender «BBC» aus einer Mitteilung der Familie zitierte, starb er im Alter von 75 Jahren am Dienstagabend - «umgeben von der Liebe seiner Familie und seiner engsten Vertrauten».

Seine Familie habe bestätigt, dass der 75-Jährige in einem Krankenhaus an den Folgen eines Schlaganfalls gestorben sei, berichtete die «New York Times». Am Sonntag hatten das Branchenblatt «Variety» und das US-Promiportal «People» unter Berufung auf einen Sprecher berichtet, dass der Sänger einen Schlaganfall erlitten habe.

Auftritte mit Céline Dion und Whitney Houston

Bryson habe vor allem für seine Duette mit bekannten Interpretinnen wie der Kanadierin Céline Dion, die die Charts stürmten, den Spitznamen «Stimme der Liebe» (Voice of Love) erhalten, schrieb die «New York Times» weiter. Einen Grammy bekam er unter anderem für den Titelsong des Walt-Disney-Films «Die Schöne und das Biest». Mit dem Lied «A Whole New World» aus dem Soundtrack des Disney-Films «Aladdin» stieß er Whitney Houston von der Spitze der US-Charts.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.


Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.