Neues aus der Promiwelt am Freitag

Foto: Pixabay/Gerd Altmann
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Trump: «Kein Interesse» mehr an Kennedy-Center-Renovierung

WASHINGTON: Der US-Präsident will sich mit seinem Namen vielerorts verewigen, doch beim Kennedy Center unterbindet ein Richter Trumps Pläne. Der Präsident zieht daraus Konsequenzen.

Nach einer Niederlage vor Gericht will US-Präsident Donald nicht länger an seinen Renovierungsplänen für das Kennedy Center in Washington festhalten. Solange er nicht nach Belieben schalten und walten könne, habe er «kein Interesse», das Unterfangen fortzuführen, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Er habe angeordnet, die Verantwortung für die Kultureinrichtung an den Kongress zu übertragen.

Ein Richter in der US-Hauptstadt Washington hatte kurz zuvor angeordnet, dass Trumps Name wieder von der Fassade der berühmten Kulturinstitution verschwinden muss. Zudem darf das Zentrum zumindest vorläufig doch nicht wie von Trump geplant im Sommer für zwei Jahre wegen Renovierungsarbeiten geschlossen werden, wie aus den Gerichtsakten hervorgeht.

«Es gab noch nie einen Präsidenten der Vereinigten Staaten, der von den Gerichten so ungerecht behandelt wurde wie ich», meinte Trump dazu.

Trump hatte das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen «anti-amerikanische Propaganda» in der Kulturwelt angekündigt. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell, die Institution neu auszurichten.


Gericht: Der Name Trump darf nicht auf Kennedy Center stehen

WASHINGTON: Der US-Präsident will sich mit seinem Namen vielerorts verewigen. Doch ein Gericht schiebt ihm einen Riegel vor: Sein Name muss wieder von einer Fassade eines weltberühmten Gebäudes weg.

US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Bestreben, wichtige US-Institutionen umzubenennen und mit seinem Namen zu versehen, eine herbe Niederlage vor Gericht kassiert. Ein Richter in der US-Hauptstadt Washington ordnete an, dass Trumps Name wieder von der Fassade der weltberühmten Kulturinstitution Kennedy Center verschwinden muss. Zudem darf das Zentrum zumindest vorläufig doch nicht wie von Trump geplant im Sommer für zwei Jahre wegen Renovierungsarbeiten geschlossen werden, wie aus den Gerichtsakten hervorgeht.

Trump hatte das Kennedy Center kurz nach seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr unter seine Kontrolle gebracht und einen Kampf gegen «anti-amerikanische Propaganda» in der Kulturwelt angekündigt. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell, die Institution neu auszurichten. Im Dezember wurde das Kennedy Center in Trump Kennedy Center umbenannt. Das führte zu großem Protest, Künstler sagten Auftritte ab.

In dem Bau des Kennedy Centers am Potomac-Fluss werden traditionell alle Genres von Theater, Tanz und Musik gezeigt. Das Haus wurde nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt.

Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass der Kongress einst dem Kennedy Center seinen Namen gegeben habe. Folglich dürfe auch nur der Kongress diesen ändern.


Putin bringt erneut Schröder als EU-Unterhändler ins Spiel

ASTANA: Mit seinem Vorschlag an die EU, Ex-Kanzler Schröder als Unterhändler zu ernennen, hatte Putin vor knapp drei Wochen für Aufregung gesorgt. Nun liefert er die Begründung nach.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinen Vorschlag zur Benennung von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder als EU-Unterhändler im Ukraine-Krieg verteidigt. «Als ich den Namen von Herrn Schröder genannt habe, hatte ich einen Menschen im Blick, dem man vertrauen kann», sagte er in der kasachischen Hauptstadt Astana. Dass er mit Schröder befreundet sei, sei dabei kein Minuspunkt. «Was ist daran schlecht?», fragte er. Schließlich gehe es um Vertrauen. Der ehemalige deutsche Kanzler vertrete schließlich trotzdem nationale Interessen.

Putin betonte dabei, dass Russland der EU nicht vorschreibe, wen sie zum Unterhändler für eventuelle Gespräche über ein Ende des Kriegs in der Ukraine ernenne. Doch für ergiebige Verhandlungen sei ein Partner nötig, der nicht mit scharfen Tönen gegenüber Russland aufgefallen sei, meinte er. Der EU warf er zugleich vor, den Dialog mit Moskau zu verweigern.

Schon am 9. Mai, dem Tag, an dem Russland den Jahrestag seines Sieges im Zweiten Weltkrieg über Hitler-Deutschland begeht, hatte Putin die Kandidatur Schröders bei möglichen Ukraine-Verhandlungen ins Spiel gebracht. Dieser wäre als EU-Gesandter ein annehmbarer Gesprächspartner für Moskau, hatte er gesagt. In Brüssel stieß dieser Vorschlag vornehmlich auf Ablehnung.


Deutscher Filmpreis: Gala vorübergehend unterbrochen

BERLIN: Vor rund 1.900 geladenen Gästen wird in Berlin der Deutsche Filmpreis verliehen. Die Veranstaltung wird auch live online gezeigt. Dann kommt es zu einer Technikpanne.

Die Verleihung des Deutschen Filmpreises ist wegen technischer Probleme zeitweise unterbrochen worden. Eine der Leinwände im Saal sei ausgefallen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Filmakademie. Diese müsse nun repariert werden. Das Publikum durfte den Saal verlassen.

Die Verleihung wurde auch online übertragen, der Livestream setzte vorübergehend aus, als die Nominierten für die beste männliche Nebenrolle angekündigt wurden. Auf einer Einblendung war zu lesen: «Es geht gleich weiter!» Im Fernsehen sollte die Gala von der Berliner Messe erst später zeitversetzt gezeigt werden, ab 22.20 Uhr im Ersten.

Zur Verleihung waren rund 1.900 Gäste geladen, es kamen etwa Filmstars wie Senta Berger und Iris Berben. Regisseur Wim Wenders soll an dem Abend den Ehrenpreis erhalten. Mit den meisten Nominierungen ist das Drama «In die Sonne schauen» von Mascha Schilinski ins Rennen gegangen.

Ähnlich wie bei den Oscars in den USA stimmen die Mitglieder der Deutschen Filmakademie über viele Preisträgerinnen und Preisträger ab. Im vergangenen Jahr war der Thriller «September 5» über das Olympia-Attentat 1972 in München als bester Spielfilm ausgezeichnet worden.


Dänische Königin Margrethe II. aus Krankenhaus entlassen

KOPENHAGEN: Nach einem Klinik-Aufenthalt ist Dänemarks Altkönigin nun wieder zu Hause. Jetzt brauche die 86-Jährige vor allem eins, mahnte der Palast: Ruhe.

Putzmunter ist sie noch nicht wieder - aber immerhin nun zu Hause: Dänemarks Altkönigin Margrethe II. ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dort musste die 86-Jährige stationär behandelt werden, nachdem eine CT-Untersuchung eine größere Einblutung im Hüftbereich gezeigt hatte. Die hatte sich die Altkönigin nach einem früheren Sturz zugezogen. «Ihrer Majestät geht es gut, aber sie braucht - genau wie nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus am 19. Mai, Ruhe», teilte der Palast mit.

Mitte Mai war die Altkönigin mit einer sogenannten Angina pectoris - also Schmerzen in der Brust, die durch eine Durchblutungsstörung des Herzens entstehen - ins Krankenhaus in Kopenhagen gekommen. Sie hatte sich dort einem Eingriff zur Erweiterung von Blutgefäßen unterziehen müssen.

Anfang 2024 hatte Margrethe überraschend abgedankt und den Thron nach 52 Jahren als dänisches Staatsoberhaupt ihrem Sohn, König Frederik X., überlassen.


Norwegens Kronprinz Haakon verkürzt Reise wegen Mette-Marit

OSLO: Die Kronprinzessin ist schwer krank - und zuletzt ging es ihr deutlich schlechter. Jetzt sagt ihr Mann Haakon deshalb einen Termin ab. Von einer Reise nach Japan kommende Woche kehrt er früher zurück.

Norwegens Kronprinz Haakon (52) verkürzt wegen des Gesundheitszustands seiner Frau, Kronprinzessin Mette-Marit (52), eine für kommende Woche geplante Reise nach Japan. Das offizielle Programm in Tokio ende anders als geplant bereits am Mittwoch statt Donnerstag, teilte das Königshaus mit.

Die Kronprinzessin leidet unter einer unheilbaren Lungenkrankheit. Ihr Zustand hatte sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Im Alltag ist sie inzwischen häufiger auf ein Sauerstoffgerät angewiesen. Erst vor wenigen Tagen hatte Haakon gesagt, er mache sich Sorgen um seine Frau.


Neuer Song: Helene Fischer veröffentlicht «Heute Nacht»

BERLIN: Mit «Heute Nacht» hat Schlagerstar Helene Fischer in der Nacht ihre neue Single veröffentlicht. Um Mitternacht erschien der energiegeladene Song auf den gängigen Streamingplattformen. Die 41-jährige Musikerin liefert einen poppigen Schlager mit eingängiger Melodie und kraftvollem Refrain. Sie bleibt damit ihrem Stil treu: Das Lied hat den typischen Mitwipp-Faktor, den man auch in ihren Top-Hits wie «Atemlos durch die Nacht» hört. Angekündigt hatte die Sängerin ihre neue Single bereits auf Instagram - in Glitzer-Outfit vor blau-lila Lichtstimmung.

Udo Lindenberg im Krankenhaus - Auftritt abgesagt

GRONAU: Udo Lindenberg (80) hat aus gesundheitlichen Gründen einen Termin am kommenden Mittwoch in seiner Geburtsstadt Gronau abgesagt. Er befinde sich derzeit «in krankenhäuslicher Behandlung und wird auf Anraten seiner Ärzte in den kommenden Wochen eine Auszeit benötigen», teilte die Brost-Stiftung als Veranstalterin in Essen mit. Über seine PR-Agentur ließ Lindenberg kurz darauf mitteilen, es sei bloß seine «lästige Gastritis» - also eine Entzündung der Magenschleimhaut.

Norwegens Kronprinz Haakon verkürzt Reise wegen Mette-Marit

OSLO: Norwegens Kronprinz Haakon (52) verkürzt wegen des Gesundheitszustands seiner Frau, Kronprinzessin Mette-Marit (52), eine für kommende Woche geplante Reise nach Japan. Das offizielle Programm in Tokio ende anders als geplant bereits am Mittwoch statt Donnerstag, teilte das Königshaus mit. Die Kronprinzessin leidet unter einer unheilbaren Lungenkrankheit. Ihr Zustand hatte sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Im Alltag ist sie inzwischen häufiger auf ein Sauerstoffgerät angewiesen.

Felix von Jascheroff verlässt «GZSZ»

KÖLN: Felix von Jascheroff (43) verlässt nach 25 Jahren die RTL-Serie «Gute Zeiten, schlechte Zeiten». Dies geschehe auf seinen eigenen Wunsch hin, weil er sich neuen beruflichen Projekten widmen wolle, teilte RTL mit. Neben anderen Serien-Größen wie Wolfgang Bahro und Ulrike Frank habe der gebürtige Berliner das Gesicht der Serie maßgeblich mitbestimmt, würdigte ihn der Kölner Sender. Im Juli 2001 war Jascheroff in der Rolle des John Bachmann in die Dauer-Soap eingestiegen. Das war Folge 2277, nun ist man bei Folge 8530.

Dänische Königin Margrethe II. aus Krankenhaus entlassen

KOPENHAGEN: Putzmunter ist sie noch nicht wieder - aber immerhin nun zu Hause: Dänemarks Altkönigin Margrethe II. ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dort musste die 86-Jährige stationär behandelt werden, nachdem eine CT-Untersuchung eine größere Einblutung im Hüftbereich gezeigt hatte. Die hatte sich die Altkönigin nach einem früheren Sturz zugezogen. «Ihrer Majestät geht es gut, aber sie braucht - genau wie nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus am 19. Mai, Ruhe», teilte der Palast mit.

Maren Gilzer animiert zu Ehrenamt und Freiwilliger Feuerwehr

BERLIN: Maren Gilzer, Schauspielerin und Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr, hofft, dass ihre neue Serie junge Menschen motiviert, sich ehrenamtlich zu engagieren. «Serien erreichen Menschen oft emotionaler als reine Informationen oder Schlagzeilen», sagte die 66-Jährige. «Solche Geschichten könnten junge Menschen motivieren, selbst aktiv zu werden.» Gilzer spielt in der in Sachsen angesiedelten Sat.1-Vorabendserie «Frieda - Mit Feuer und Flamme» (ab 1. Juni im TV) die langjährige Gemeindeschwester Erna Bäuerle. Es geht in der Fernsehserie auch um die Feuerwehr auf dem Land.

Caroline Wahl: «Ich wurde beim Schreiben selbst dreister»

KIEL: Bestsellerautorin Caroline Wahl hat sich beim Schreiben ihres neuen Romans nach eigenen Worten von ihrer Hauptfigur anstecken lassen - einer jungen Hochstaplerin. «Ich wurde selbst parallel auch dreister», sagte Wahl im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Mit der Dreistigkeit der Protagonistin zu spielen und sich in die Rolle «reinzutasten», habe auch ihr Leben beeinflusst. Ihr neuer Roman «1999 Meter über dem Meer» erscheint am 28. August bei Rowohlt. Im Mittelpunkt des Buchs steht Samara, eine junge Frau, die nach dem Studium nach Berlin zieht, sich dort nicht wohlfühlt und kurzerhand in die Berge aufbricht. In St. Moritz beginnt die zuvor stets angepasste Musterschülerin zu lügen, zu mogeln und schließlich, andere Identitäten anzunehmen.

Schauspieler Heiner Lauterbach geht auf Tour

BERLIN: Heiner Lauterbach geht im Frühjahr mit einem literarisch-musikalischen Abend auf Tournee. Unter dem Titel «Like a Hobo» liest der Schauspieler Texte großer US-Erzähler, dabei wird er begleitet von Blues-Musik. Geplant ist eine musikalische Lesereise, wie der Veranstalter ankündigte. In Zeiten, in denen aus den USA «nicht nur unbedingt positive Nachrichten» kämen, sei es eine schöne Sache, sich an die künstlerischen Einflüsse aus Amerika zu erinnern, teilte Lauterbach mit. Auf dem Leseplan stehen kürzere, weniger bekannte Geschichten von Mark Twain, John Steinbeck, William Faulkner, Truman Capote, O. Henry, Jack London und F. Scott Fitzgerald.

Weshalb John Travolta jetzt Barett trägt

LOS ANGELES: Hollywoodstar John Travolta trägt seit neuestem Barett und hat in einem Interview verraten, wie es dazu kam. Er habe sich gesagt: «Nun, du bist nicht wirklich ein Schauspieler, du bist ein Regisseur. Warum ziehst du dich nicht auch so an», sagte der 72-Jährige bei einer Premiere seines Regiedebüts «Nachtflug nach L.A.» dem US-Branchenblatt «Variety». Er habe sich von früheren Regisseuren inspirieren lassen: «Sie trugen alle Baskenmützen und manchmal eine Brille.» Und weiter: «Es war sehr klischeehaft, aber auf eine wunderbare Art, weil sie sich wahrscheinlich an den Malern und Musikern ihrer Zeit orientierten.»

Steven Spielberg: «Nutze KI nicht mal für Recherche»

BERLIN: US-Regisseur Steven Spielberg verzichtet beim Filmemachen laut eigenen Worten auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. «Es gibt einen Platz für Kl in der Medizin und in der Forschung. Aber ich nutze KI nicht mal als Werkzeug für Recherche», sagte der 79-Jährige im Interview mit dem Magazin «Stern». «In meinem Film gibt es keine von KI generierten Spezialeffekte», sagte der Oscar-Preisträger («Schindlers Liste», «Der Soldat James Ryan») weiter. KI möge nützlich sein bei der Organisation von Filmproduktionen und der Erstellung eines Budgets. «Aber wenn ich mit fünf Autoren in einem Raum sitze, gibt es für KI keinen Platz an diesem Tisch», sagte Spielberg.

Ariana Grande veröffentlicht erste Single ihres neuen Albums

BERLIN: US-Popstar Ariana Grande hat die erste Single vom neuen Album «Petal» veröffentlicht. Das eingängige Stück trägt den Titel «Hate That I Made You Love Me» (auf Deutsch etwa: «Ich hasse es, dass ich dich dazu gebracht habe, mich zu lieben»). «Eines meiner liebsten Lieder, das ich je schreiben werde», hatte die 32-Jährige die Single vor zwei Wochen angekündigt. Ihr neues Album «Petal» (auf Deutsch: Blütenblatt) soll nach Angaben der Sängerin am 31. Juli auf den Markt kommen.

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