Anschlagspläne für Swift-Konzert - Angeklagter schuldig
WIENER NEUSTADT: Der 21-jährige Hauptangeklagte hatte zum Prozessauftakt seine Pläne gestanden. Er wollte 2024 in Wien möglichst viele Fans von US-Star Taylor Swift töten.
Im Prozess um mutmaßliche Anschlagspläne auf ein Konzert von US-Star Taylor Swift in Wien ist der Angeklagte schuldig gesprochen worden. Zu diesem Schluss kamen die acht Geschworenen am Landesgericht Wiener Neustadt. Sie hatten stundenlang auch über die Frage beraten, ob der 21-jährige Österreicher mit nordmazedonischen Wurzeln an der Bildung einer Terrorzelle beteiligt war. In diesem Fall erkannten die Geschworenen ebenfalls auf schuldig. Die Richterin will in Kürze das Strafmaß verkünden.
Der Hauptangeklagte hatte eingeräumt, dass er im August 2024 einen Anschlag auf ein Konzert des US-Stars in Wien geplant hatte. Dabei wollte er vor dem zur Konzertbühne umgebauten Ernst-Happel-Stadion möglichst viele Fans von Swift töten. Er wurde kurz vor dem Konzerttermin festgenommen.
Königin Sonja nach Herzflimmern aus Krankenhaus entlassen
OSLO: Bei einem Termin hat König Harald V. gute Nachrichten für seine Landsleute dabei: Königin Sonja gehe es «viel besser». Die Norwegerin hatte in letzter Zeit immer wieder mit Herzproblemen zu kämpfen.
Nach Herzproblemen ist die norwegische Königin Sonja (88) aus dem Krankenhaus entlassen worden. «Sie ist auf dem Weg nach Hause», sagte ihr Mann, König Harald V. (89), am Rande eines Termins in Westnorwegen. Die Königin war am Mittwoch wegen Vorhofflimmerns und Herzinsuffizienz zur Untersuchung und Beobachtung ins Krankenhaus gekommen.
Eine geplante Reise in mehrere westnorwegische Kommunen mit ihrem Mann hatte die Königin absagen müssen. «Sie ist traurig, dass sie nicht dabei sein kann», sagte der Monarch. Aber er hatte auch eine gute Nachricht im Gepäck: «So wie ich es verstanden habe, geht es ihr schon viel besser.»
Sorge um Kronprinzessin
Schon Anfang 2025 war Sonja wegen Herzflimmerns nach einer Skitour ins Krankenhaus gekommen. Danach hatte man ihr einen Herzschrittmacher eingesetzt. Auch ihr Mann Harald hat immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und wurde bereits am Herzen operiert. Große Sorgen machen sich die norwegischen Royals zudem um Kronprinzessin Mette-Marit, die an einer schweren Lungenkrankheit leidet.
Terrorprozess um Taylor-Swift-Konzerte: Streit um Beweislage
WIENER NEUSTADT: Der Prozess um mutmaßliche Anschlagspläne auf ein Konzert von US-Star Taylor Swift ist mit den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung in die Schlussphase gegangen. Die Staatsanwaltschaft hält den 21-jährigen Hauptangeklagten für schuldig, im August 2024 einen verheerenden Angriff auf Fans des US-Stars vor dem Wiener Ernst-Happel-Stadion geplant zu haben. Außerdem habe er zusammen mit einem weiteren gleichaltrigen Angeklagten und einem dritten Islamisten eine Terrorzelle gebildet, so die Staatsanwaltschaft vor dem Landesgericht Wiener Neustadt. Die Verteidigerin des 21-Jährigen räumte in ihrem Plädoyer ein, dass ihr Mandant «schwerste Straftaten» gestanden habe. Das gelte vor allem für die Vorbereitung des Anschlags auf das Konzert des US-Stars. Aber der Vorwurf, er habe zusammen mit den beiden anderen Verdächtigen eine Terrorzelle gebildet habe, sei nicht zu beweisen.
Zeugin: Hatten andere Reaktion der Block-Kinder erwartet
HAMBURG: Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe. «Wir dachten, sie würden ein bisschen ängstlich sein», sagte die 51-Jährige vor dem Landgericht Hamburg. Man habe extra einen Mann mitgenommen, der gut Deutsch spreche. Er habe dem Jungen und dem Mädchen erklären sollen, dass sie keine schlechten Menschen seien und die Kinder zu ihrer Mutter bringen würden. «Wir dachten, dass es dann für sie in Ordnung sein würde.» Die damals 13-jährige Tochter habe aber gesagt, schilderte die Zeugin: «Ich will nicht mehr Deutsch sprechen, ich hasse Deutschland, ich hasse meine Mutter!»
Klum über Trump: «Er war einfach Donald, ein lustiger Typ»
HAMBURG: Supermodel Heidi Klum hat nach eigenen Angaben US-Präsident Donald Trump mehrfach persönlich getroffen - dessen Qualifikation fürs Amt sieht sie kritisch. «Ich finde es schon wichtig bei so einem Job, in dem man über so viele Menschen entscheidet, das auch gelernt zu haben. Das sollte eigentlich überall so sein», sagte sie dem «Zeit Magazin» auf die Frage, was sie gedacht habe, als Trump Präsident wurde. «Das ist wie bei einem Arzt, der ja auch ein langes Studium machen muss, bevor er dir den Kopf aufschneidet und in deinem Gehirn rumbastelt.» Sie selbst habe Trump am Set des Films «Studio 54» kennengelernt, in dem beide einen Cameo-Auftritt haben. Danach seien sie sich immer wieder auf Events begegnet. Weil ihr damaliger Mann, Hairstylist Ric Pipino, Melania Trump die Haare gemacht habe, sei sie auch bei deren Hochzeit gewesen. «Er war einfach Donald, ein lustiger Typ. Jeder kannte ihn in New York.»
Nicolas Cage heißt jetzt offiziell Nicolas Cage
LOS ANGELES: Nicolas Cage hat seinen Namen ändern lassen - zu Nicolas Cage. «Ich habe meinen Namen letztes Jahr offiziell geändert. Ich bin Nick Cage im Leben und ich bin Nick Cage vor der Kamera», sagte der 62-Jährige im Interview mit «Variety». Geboren wurde der Schauspieler als Nicolas Kim Coppola, er ist der Neffe von Regisseur Francis Ford Coppola («Der Pate», «Apocalypse Now»). Jetzt trägt Cage seinen Künstlernamen auch im Ausweis. «Es ist besser, der Patriarch meiner eigenen kleinen Familie zu sein, als der alberne Cousin am Rande der Familie eines anderen», sagte er.
GNTM-Finalisten offen für Dschungelcamp und Tanzparkett
BERLIN: Finalist der diesjährigen Staffel von «Germany's Next Topmodel» Godfrey kann sich grundsätzlich eine Teilnahme am RTL-Dschungelcamp vorstellen. «Natürlich ist das eine Option für mich», sagte er bei einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur vor dem Finale der ProSieben-Show. Zunächst wolle er versuchen, als Model Fuß zu fassen. Sollte das nicht klappen oder parallel ein passendes TV-Angebot kommen, könne er sich auch andere Formate vorstellen. Bereits jetzt habe er zwei Anfragen erhalten - darunter für ein Datingformat und eine «abenteuerlichere» Show. Datingformate kämen für ihn aber nicht mehr infrage. «Aber so in die andere Richtung, Richtung Abenteuer beziehungsweise Challenges durchstehen, das ist schon etwas, was ich mir vorstellen kann», sagte Godfrey.
Lukas Podolski: Premiere nach Rücktritt
KÖLN: Nur wenige Tage nach seinem Karriereende ist Lukas Podolski schon wieder zurück - allerdings nicht auf dem grünen Rasen in Polen, sondern auf dem roten Teppich in Köln. Bei der Premiere der Netflix-Doku «Poldi» im FC-Stadion kam der 40-Jährige am Abend in Begleitung des Filmteams und Teilen seiner Familie. Kein Profifußballer mehr zu sein, fühle sich komisch an. «Ich bin selbst gespannt, was passiert. Ich hatte das ja noch nie. Daher lasse ich das auf mich zukommen», sagte Podolski an alter Wirkungsstätte. «Bestimmt wird es die ersten Wochen und Monate schön. Bisschen Freizeit, kein Training am Morgen. Wochenende ein bisschen Freizeit. Aber ich glaube, sobald der Fußball wieder irgendwo rollt, dann juckt es auch wieder.»
Hohe Auszeichnung für «Lindenstraße»-Stars
DÜSSELDORF: Hans W. Geißendörfer, Produzent der früheren ARD-Serie «Lindenstraße», erhält den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen. Neben dem 85-Jährigen würden auch die «Lindenstraße»-Schauspieler Georg Uecker (63) und Claus Vinçon (69) ausgezeichnet, teilte die Staatskanzlei in Düsseldorf mit. Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) werde den Orden am Dienstag (2. Juni) an insgesamt 15 Persönlichkeiten verleihen, die sich in besonderer Weise für ein offenes, vielfältiges und respektvolles Miteinander in NRW einsetzten und damit auch die Gleichberechtigung queerer Menschen stärkten.