Kronprinz Haakon: Mache mir Sorgen um Mette-Marit
OSLO: Offen spricht Norwegens Thronfolger am Rande eines Termins über die schwere Krankheit seiner Frau: Kronprinzessin Mette-Marit gehe es deutlich schlechter.
Norwegens Kronprinz Haakon (52) sorgt sich um den Gesundheitszustand seiner Frau Mette-Marit (52). «Die Kronprinzessin ist schwer krank, und es geht ihr in letzter Zeit deutlich schlechter. Ich mache mir Sorgen um ihre Gesundheit», sagte der norwegische Thronfolger am Rande einer Preisverleihung in Oslo. «Sie benutzt im Alltag Sauerstoff, und das hilft etwas.»
Auch in der Öffentlichkeit war Mette-Marit zuletzt mehrfach mit einem Sauerstoffgerät aufgetreten. Die Kronprinzessin leidet an einer unheilbaren Lungenkrankheit. «Wir müssen einfach versuchen, so gut wie möglich damit umzugehen», sagte Haakon.
Auch das norwegische Königspaar ist nicht bester Gesundheit. Königin Sonja (88) ist diese Woche wegen Vorhofflimmerns krankgeschrieben. Ihr Mann Harald (89) hat ebenfalls immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. «Ich finde es beeindruckend, wie der König und die Königin weiterhin ihre offiziellen Aufgaben wahrnehmen», sagte Haakon. «Und ich finde, sie machen viel mehr, als man erwarten kann.»
American Music Awards küren BTS zu Künstlern des Jahres
LAS VEGAS: Die südkoreanische Band BTS hat bei den American Music Awards (AMA) den Preis als Künstler des Jahres abgeräumt. Auch den Preis für den besten Sommer-Song gewann die Boyband bei der Gala in Las Vegas mit «Swim». Die K-Pop-Gruppe gilt als eine der weltweit erfolgreichsten Musikbands. Die Sängerin Taylor Swift ging trotz acht Nominierungen diesmal leer aus. Eine besondere Ehrung gab es für die britische Punk-Ikone Billy Idol (70). Der Rocksänger wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der Song «NUEVAYoL» von Latin-Superstar Bad Bunny erhielt den Preis für den besten Latin Song. Die Girlband Pussycat Dolls feierte ihr Comeback bei den Awards und performte unter anderem ihren Hit «Don't Cha» aus dem Jahr 2005 gemeinsam mit Rapper Busta Rhymes.
Das schätzt Schauspielerin Teresa Weißbach am Erzgebirge
CHEMNITZ: Schauspielerin Teresa Weißbach, bekannt aus dem ZDF-«Erzgebirgskrimi», zieht es auch privat immer wieder zurück ins Erzgebirge. Hier leben nicht nur ihre Eltern, sondern auch viele Freunde und Bekannte, die sie regelmäßig besuche, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Von daher ist diese Verbindung nie wirklich abgebrochen. Ich brauche es sogar regelmäßig, den Boden meiner Heimat zu betreten.» Das Erzgebirge bleibe für sie «etwas sehr Eigenes, was Besonderes», sagt die 45-Jährige, die vorrangig in Berlin lebt, über ihre Heimat. «Ich mag diese Bodenständigkeit, die große Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Und wenn ich lange nicht da bin, merke ich erst mit etwas Abstand, wie sehr mich meine Region geprägt hat.»
Tränen und Liebesbotschaft: Monfils nimmt Abschied in Paris
PARIS: Auch bei seinem letzten Auftritt bei den French Open lieferte Tennis-Showman Gaël Monfils viel Spektakel und große Emotionen. «Ich möchte meiner Frau danken. Ohne sie wäre ich heute Abend vielleicht nicht hier», sagte der Franzose auf dem Platz an seine Frau Elina Switolina gerichtet. Die ukrainische Topspielerin verdrückte dabei auf der Tribüne Tränen. «Wir sind seit acht wunderschönen Jahren zusammen. Du hast mich unterstützt, aufgebaut und geliebt. Du hast mir das größte Geschenk gemacht, unsere Tochter. Ich liebe dich.» Der 39-Jährige hatte im Oktober angekündigt, seine Karriere nach dieser Saison beenden zu wollen. Im Erstrundenduell mit Landsmann Hugo Gaston stemmte er sich leidenschaftlich gegen die Niederlage, musste sich am Ende aber nach fünf Sätzen geschlagen geben.