Neues aus der Film-, Musik- und Promiwelt am Sonntag

Foto: Pixabay
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Jada und Will Smith sprechen öffentlich über Affäre

NEW YORK: Das Hollywood-Ehepaar Jada Pinkett Smith (48) und Will Smith (51) hat erstmals öffentlich gemeinsam über eine Affäre der Schauspielerin gesprochen. Sie seien als Paar durch eine «sehr schwierige Zeit» gegangen und hätten die Beziehung vorübergehend beendet, als Jada Pinkett Smith eine «Verstrickung» mit dem 27 Jahre alten August Alsina begonnen habe, sagten die beiden in ihrer Online-Show «Red Table Talk». Inzwischen hätten sie sich aber wieder versöhnt.

Das Paar ist seit 1997 verheiratet und hat zwei Kinder. Will Smith wurde als Rapper unter dem Namen The Fresh Prince berühmt und hatte als Schauspieler unter anderem Rollen in der Sitcom «Der Prinz von Bel-Air», sowie Filmen wie «Men in Black», «Ali» und «Das Streben nach Glück». Jada Pinkett Smith spielte zuletzt in Filmen wie «Angel Has Fallen» und «Bad Moms».


Precht: Geisterspiele «so berauschend wie alkoholfreies Bier»

KÖLN: Der Philosoph und Bestseller-Autor Richard David Precht (55) hat genug von Geisterspielen in leeren Fußballstadien. Ohne Zuschauer sei Fußball «so berauschend wie alkoholfreies Bier - aus einem Event wird ein Computerspiel», sagte Precht dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Samstag). Fußball sei «sicher die öffentliche Veranstaltung, die am schmerzlichsten vermisst wird». In der Notsituation finde er es grundsätzlich richtig, dass der Staat dazu übergegangen sei, die Grundrechte einzuschränken, sagte Precht der Zeitung. Das gehe der überwiegenden Mehrheit der Deutschen nicht anders: «Es ist doch zum Beispiel interessant, dass die Politiker, die am rigorosesten auf Corona reagieren, die mit Abstand höchsten Zustimmungswerte erreichen.»


Moderatorin Vera Int-Veen: Sieben Monate für Jakobsweg trainiert

BERLIN: Die Corona-Pandemie hat Fernsehmoderatorin Vera Int-Veen (52) vorerst den Jakobsweg vermasselt. «Für diesen Weg habe ich sieben Monate lang trainiert», sagte sie im Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND). Sie sei «fit wie ein Turnschuh» gewesen - doch dann kam Corona. Sie hoffe, im späten Herbst die Reise nachholen zu können. Ihre Ärzte hätten ihr zwar gesagt, dass sie die Tour wegen ihrer Knie nicht machen könne, aber: «Wenn mir jemand sagt, dass das nicht geht, dann mache ich das erst recht», sagte sie dem RND. «Ich habe zwei komplett kaputte Knie, deshalb muss ich das Gehen trainieren. Da sind keine Bänder und keine Knorpel mehr drin. Deswegen gehe ich manchmal so komisch wie ein Trampeltier.»


«Seelenverwandte»: Seeler würdigt Charlton als großen Sportsmann

LEEDS: Uwe Seeler hat Englands Fußball-Weltmeister von 1966, Jack Charlton, nach dessen Tod in höchsten Tönen gewürdigt. «Jack Charlton war ein echter Herr und Gentleman. Ein englischer Edelmann von Kopf bis Fuß - auf und neben dem Platz», sagte Seeler (83) der «Bild am Sonntag». Mit der deutschen Nationalmannschaft unterlag die Legende des Hamburger SV dem englischen Team im WM-Finale vor 54 Jahren mit 2:4 nach Verlängerung. Charlton habe ihm «mit einer tiefen Verbeugung» zur Leistung gratuliert, erinnerte Seeler.


Birgit Schrowange genießt nach TV-Karriere Idylle der Schweiz

BAD VILBEL: Die ehemalige Moderatorin Birgit Schrowange genießt nach ihrer jahrzehntelangen Fernsehkarriere die freie Zeit in Zürich. Dort lebt die 62-Jährige mit ihrem Lebenspartner Frank Spothelfer zurzeit. «Wenn ich aus dem Fenster schaue, sehe ich die Berge, es ist so idyllisch, ich kenne jede Kuh mit Namen», sagte Schrowange dem privaten Rundfunksender Hit Radio FFH in Bad Vilbel. Ihre Wohnung in Köln habe sie aber noch, vor allem als Anlaufpunkt für Sohn Laurin, wenn der von seinem Studium aus England zu Besuch kommt.


Rapper Samy Deluxe hat in der Corona-Zeit kaum neue Texte geschrieben

HAMBURG: Der Hamburger Rapper Samy Deluxe hat seit Beginn der Corona-Zeit kaum Texte für neue Lieder geschrieben. «Irgendwie wirkte jedes Thema, das vorher wichtig war, nicht mehr so richtig wichtig. Da habe ich nicht mehr so viel geschrieben wie sonst», sagte der 42-Jährige am Freitag der Deutschen Presse-Agentur am Rande einer Präsentation seiner neuen Brillenkollektion in Hamburg. Gleichzeitig aber habe er in der Zeit viele Beats gemacht, also aus bereits bestehenden Musikschnipseln am Computer neue, eigene Musik produziert. «Ich habe in den letzten drei Monaten vielleicht 20, 30 instrumentale Stücke gemacht, aber vielleicht vier davon sind Songs geworden mit ganzen Texten. Das ist für mich nicht so eine hohe Quote.»


Nelson Müller: Gefahr, dass Schwarze in Opferrolle bleiben

ESSEN/BERLIN: Der Gastronom und Autor Nelson Müller (41) sieht in der aktuellen Rassismusdebatte auch die Gefahr einer dauerhaften Opferrolle für Schwarze in Deutschland. «Ich glaube auch, dass es wichtig ist, in die Vergangenheit zurückzugehen, den Kolonialismus aufzuarbeiten, aber ich glaube gleichzeitig, dass es die Gefahr gibt, dass dunkle Menschen immer in so einer Art Opferrolle bleiben», sagte der TV-Koch und Autor, der zwei Lokale in Essen und eines im Rheingau hat, der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag/Sonntag). Müller sagte weiter: «Ich würde mir wünschen, dass es mehr Werbung für ein normales Miteinander gibt. Das Problem habe ich auch mit der aktuellen Debatte, dass viel nur in Extremen gesehen wird.»


Albrecht Schuch ist gern in Natur - aber nicht «räucherstäbchenhaft»

BERLIN: Albrecht Schuch (34) hält sich gerne im Freien auf und verdankt dies auch seiner Kindheit in Thüringen. «Die Natur erdet einen», sagte der Schauspieler der «Berliner Zeitung» (Samstag). «Es passiert in meinem Beruf so viel, und da finde ich in der Natur wieder mein Zentrum. Ich meine das gar nicht so räucherstäbchenhaft esoterisch. Aber ich finde in der Natur Töne, die meinen ganzen Organismus mit sich in Einklang bringen.» Das habe auch mit dem Aufwachsen in Jena zu tun: «Ich glaube, in meiner Kindheit und Jugend habe ich es als gegeben aufgefasst, dass man ohne Probleme innerhalb von zehn Minuten mitten im Wald oder oben auf einem Berg stand und eine tolle Aussicht hatte.» Schätzen gelernt habe er das erst mit etwa 14 Jahren.


Lena Gercke bringt erstes Kind zur Welt

BERLIN: Model und Moderatorin Lena Gercke (32) ist Mutter geworden. «Willkommen auf der Welt, kleines Mädchen Zoe», schrieb Gercke am Freitag auf Instagram. «Worte können nicht beschreiben, wie dankbar wir sind.» Es ist Gerckes erstes Kind. Die Geburt des Töchterchens sei das beste Geburtstagsgeschenk für den Vater, schrieb sie weiter. Offensichtlich kam die kleine Zoe just am 35. Geburtstag des Papas am vergangenen Montag zur Welt. Gerckes Freund Dustin Schöne postete am Freitag auf Instagram ebenfalls ein Foto, das Hände einer Frau, eines Mannes und eines Babys zeigt. Dazu schrieb er: «Das beste Geburtstagsgeschenk, das man sich wünschen kann.»


Brooklyn Beckham mit US-Schauspielerin verlobt

LONDON: Fußballer- und Spice-Girl-Sohn Brooklyn Beckham hat sich verlobt. Das älteste Kind von Victoria und David Beckham verkündete seine Verlobung mit der US-Schauspielerin Nicola Peltz («Transformers 4: Ära des Untergangs») am Samstag via Instagram. «Vor zwei Wochen habe ich meine Seelenverwandte gefragt, ob sie mich heiraten will - und sie hat Ja gesagt», schrieb der 21-Jährige. Er verspreche, der beste Ehemann zu sein - und eines Tages auch der beste Papa. Auch Victoria Beckham (46) äußerte sich begeistert über die «aufregendsten Neuigkeiten». Sie und Ex-Fußballer David (45) feierten Anfang Juli ihren 21. Hochzeitstag. Das Paar hat vier gemeinsame Kinder: Brooklyn, Romeo, Cruz und Harper.


«Ich will Spaß»-Sänger Markus hat live im Fernsehen geheiratet

RÜDESHEIM AM RHEIN: Der Neue-Deutsche-Welle-Star Markus Mörl («Ich will Spaß») hat live im Fernsehen seine Partnerin, die Schlagersängerin Yvonne König, geheiratet. Das Paar gab sich auf einem Schiff auf dem Rhein im hessischen Rüdesheim das Jawort - die Trauung wurde am Samstagabend live von RTLzwei übertragen. «Ich möchte Dir ein guter Mann sein, der [...] den Rest meines Lebens bei dir bleibt», sagte Mörl (60) zu seiner Braut. Nach dem Ehegelübde sang das Paar das gemeinsame Lied «Was für ein Tag». Unter den Gästen auf dem Schiff waren neben den Familien auch Prominente wie Schlagersänger Jürgen Milski und Schauspieler Alex Jolig.


Leute kompakt

Elmar Wepper mag unerfüllte Träume

MÜNCHEN: Der Schauspieler Elmar Wepper hat eine Vorliebe für unerfüllte Träume. «Es ist nicht notwendig, dass sich Träume immer erfüllen. Es gibt Träume, die verlieren sogar, wenn man sie verwirklichen will. Als Traum dagegen haben sie etwas Fantastisches und Sehnsuchtsvolles», sagte der 76-Jährige der Deutschen Presse-Agentur in München. Auch Wepper hat so einen Wunsch, den er nicht verwirklichen konnte. «Früher wollte ich immer über die Alpen von München nach Venedig wandern. Den Traum hatte ich sogar vor kurzem noch. Doch jetzt, mit Mitte 70, habe ich mir gesagt: Elmar, das packst du nicht mehr, von dem Traum musst du dich verabschieden.»


Bollywood-Star Bachchan nach Corona-Ansteckung im Krankenhaus

MUMBAI: Der indische Schauspieler Amitabh Bachchan (77) hat sich mit dem Coronavirus infiziert und wird in einem Krankenhaus in Mumbai behandelt. Der Zustand des Bollywood-Stars sei stabil, er zeige nur milde Symptome, teilten die Ärzte am Sonntag mit. Auch Bachchans Sohn, dessen Frau und deren Tochter seien positiv auf das Virus getestet worden. Amitabh Bachchan zählt zu den bekanntesten Schauspielern Indiens und hat in rund 200 Filmen mitgewirkt.

Mumbai, wo Indiens Filmindustrie sitzt, ist mit fast 92.000 Infizierten und mehr als 10.000 Toten das Corona-Zentrum des Landes.

Insgesamt wurden in Indien seit Beginn der Pandemie knapp 850.000 Fälle registriert, rund 22.700 Menschen starben mit oder an dem Erreger Sars-CoV-2. Nach Zahlen der US-Universität Johns Hopkins liegt Indien auf Platz drei der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder der Welt - nach den USA und Brasilien.

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