Neue Waldbrände nahe Rimini und auf Sizilien

Ein Flugzeug wirft Wasser auf einen Flächenbrand, der in der Gegend von Altofonte in der Nähe von Palermo auf der Insel Sizilien ausgebrochen ist. Foto: epa/Carmelo Sucameli
Ein Flugzeug wirft Wasser auf einen Flächenbrand, der in der Gegend von Altofonte in der Nähe von Palermo auf der Insel Sizilien ausgebrochen ist. Foto: epa/Carmelo Sucameli

ROM: Einheiten der italienischen Feuerwehr sind seit Montagabend wegen eines Waldbrandes westlich der Adria-Urlauberhochburg Rimini im Einsatz. Das Feuer brach in einem Wandergebiet in der Gemeinde Civitella di Romagna aus, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Die Einsatzkräfte brachten demnach zehn Menschen vor den Flammen in Sicherheit. Auf einem Video war dichter Rauch zu sehen, der über dem hügeligen Gebiet lag. Starker Wind fachte die Feuer immer wieder an, wie es weiter hieß.

Auf der beliebten Urlaubsinsel Sizilien kämpften die Feuerwehrleute am Dienstag in der Küstengemeinde Trabia, östlich von Palermo, gegen einen Buschbrand. Laut Medienberichten gefährdeten die Flammen auch Wohnhäuser, aus denen Menschen in Sicherheit gebracht wurden, weil darin Gasflaschen waren, die bei einer Explosion gewaltigen Schaden hätten anrichten können. Die Feuerwehr bekämpfte die Brände demnach auch aus der Luft, weil das Gebiet teils schwer zugänglich war.

Wald- und Buschbrände werden durch Trockenheit begünstigt und oft auf fahrlässiges Verhalten von Menschen oder Brandstiftung zurückgeführt.

Hinter der Dürre in Italien in diesem Jahr vermuten Experten die Folgen des Klimawandels. Laut Daten des Europäischen Waldbrand-Informationssystems (Effis) brannten in diesem Jahr bislang (Stand 13. August) schon rund 420 Quadratkilometer in Italien - eine Fläche größer als das Stadtgebiet von Köln.

Das ist damit mehr als durchschnittlich zu diesem Zeitpunkt in den vorangegangenen 15 Jahren. Effis berücksichtigt in dieser Berechnung nur von Feuern betroffene Flächen, die 30 Hektar oder mehr betragen.

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