Nachrichten zum Thema Seefahrt am Sonntag

Der Frachter «Rubymar» fährt im Bosporus vor Istanbul. Foto: Dietmar Hasenpusch/Hasenpusch-photo/dpa
Der Frachter «Rubymar» fährt im Bosporus vor Istanbul. Foto: Dietmar Hasenpusch/Hasenpusch-photo/dpa

Weiter Raketenangriffe: USA warnen vor Umweltkatastrophe im Roten Meer

SANAA/WASHINGTON: An der wichtigen Handelsroute über das Rote Meer gibt es weiter Angriffe der Huthi auf Frachtschiffe. Die USA und Verbündete fliegen Angriffe mit Kampfjets. Ein getroffenes Schiff verliert Öl.

Vor der Küste des Jemen gehen die Angriffe der jemenitischen Huthi-Milizen auf internationale Frachtschiffe weiter. Ein Sprecher der Miliz teilte mit, es seien mehrere Raketen auf die unter amerikanischer Flagge fahrende «Torm Thor» im Golf von Aden geschossen worden. Zudem seien auch amerikanische Kriegsschiffe im Roten Meer mit Drohnen attackiert worden. Das US-Regionalkommando Centcom teilte mit, die «USS Mason» habe eine Rakete abgefangen, die mutmaßlich auf die «Torm Thor» abgefeuert worden sei. «Weder die «USS Mason» noch die «MV Torm Thor» wurden beschädigt und es gab keine Verletzten», hieß es in einer Mitteilung des US-Militärs. Nach Daten des Tracking-Dienstes Vesselfinder lag der Tanker am Sonntag unweit des Golfs von Aden vor dem Hafen von Dschibuti.

In der Nacht zu Sonntag hatten Streitkräfte der USA und Großbritanniens zusammen mit weiteren Verbündeten erneut Stellungen der vom Iran unterstützen Huthi-Miliz im Jemen angegriffen. Insgesamt seien 18 Ziele an acht Orten attackiert worden, teilte das US-Verteidigungsministerium in Washington mit. Die USA und Großbritannien reagierten damit auf die anhaltenden Angriffe der Huthi auf die Schifffahrt im Roten Meer. Zu den Zielen hätten unterirdische Waffenlager der Huthi, Raketenlager, Drohnen, Luftverteidigungssysteme und Radaranlagen gehört.

Der Anführer der Gruppe, Abdel-Malik al-Huthi, hatte am Donnerstag in einer Fernsehansprache erklärt, man setze auf Eskalation als Antwort auf die Eskalation Israels im Gazastreifen. Zuvor sagten Huthi-Vertreter, dass neben Schiffen mit Verbindungen zu Israel auch US-amerikanische und britische Schiffe ins Visier genommen werden sollen.

Der Seeweg durch das Rote Meer und den Suezkanal ist eine der wichtigsten Handelsrouten weltweit. Wegen der Angriffe der vom Iran hochgerüsteten Huthi meiden große Reedereien zunehmend die kürzeste See-Verbindung zwischen Asien und Europa.

Gleichzeitig warnten die USA angesichts der Angriffe vor einer Umweltkatastrophe im Roten Meer. Vor einer Woche war ein mit Düngemitteln beladener Frachter angegriffen worden und leckgeschlagen. Das Schiff liege vor Anker und würde langsam voll Wasser laufen, teilte das US-Militär mit. Inzwischen habe sich ein fast 30 Kilometer langer Ölteppich gebildet.


Huthis beschießen US-Öltanker mit Raketen

ADEN: Die Huthi-Milizen im Jemen haben nach eigenen Angaben Raketen auf einen unter US-Flagge fahrenden Öltanker abgefeuert. Ein Sprecher der Miliz teilte am Sonntag mit, es seien mehrere Raketen auf die «Torm Thor» im Golf von Aden geschossen worden. Zudem seien auch amerikanische Kriegsschiffe im Roten Meer mit Drohnen attackiert worden.

Das US-Regionalkommando Centcom teilte mit, die «USS Mason» habe eine Rakete abgefangen, die mutmaßlich auf die «Torm Thor» abgefeuert worden sei. «Weder die «USS Mason» noch die «MV Torm Thor» wurden beschädigt und es gab keine Verletzten», hieß es in einer Mitteilung des US-Militärs. Nach Daten des Tracking-Dienstes Vesselfinder lag der Tanker am Sonntag unweit des Golfs von Aden vor dem Hafen von Dschibuti.

In der Nacht zu Sonntag haben Streitkräfte der USA und Großbritanniens erneut Stellungen der vom Iran unterstützen Huthi-Miliz im Jemen angegriffen. Insgesamt seien 18 Ziele an acht Orten attackiert worden, teilte das US-Verteidigungsministerium in Washington mit. Die USA und Großbritannien reagierten damit auf die anhaltenden Angriffe der Huthi auf die Schifffahrt im Roten Meer. Zu den Zielen hätten unterirdische Waffenlager der Huthi, Raketenlager, Drohnen, Luftverteidigungssysteme und Radaranlagen gehört.

Der Anführer der Gruppe, Abdel-Malik al-Huthi, hatte am Donnerstag in einer Fernsehansprache erklärt, man setze auf Eskalation als Antwort auf die Eskalation Israels im Gazastreifen. Zuvor sagten Huthi-Vertreter, dass neben Schiffen mit Verbindungen zu Israel auch US-amerikanische und britische Schiffe ins Visier genommen werden sollen.

Der Seeweg durch das Rote Meer und den Suezkanal ist eine der wichtigsten Handelsrouten weltweit. Wegen der Angriffe der vom Iran hochgerüsteten Huthi meiden große Reedereien zunehmend die kürzeste See-Verbindung zwischen Asien und Europa.

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Leserkommentare

Vom 10. bis 21. April schließen wir über die Songkranfeiertage die Kommentarfunktion und wünschen allen Ihnen ein schönes Songkran-Festival.

Strauss 27.02.24 13:54
was soll denn das Bankensystem mit dem Angriff
auf die Frachter zu tun haben?
Die Hutzlis sind krumme Hunde, welche es zu bekämpfen gilt.
Die haben gerade noch gefehlt, wo doch der Hauptkriegsschauplatz zur Zeit die Ukraine ist.
Die Menschheit muss sich hinterfragen, wie solche Hinterwäldler immer wieder an Waffen heran gekommen sind......
Peter Joe 26.02.24 11:50
Private Bankensystem braucht den Krieg
Nicht die Amis brauchen den Krieg sondern schon eher wieder das private Bankensystem, zuerst waren es die pleite Baken die gerettet werden mussten, mit Krediten von den dazu gehoerigen Systembanken zu unseren Lasten. Einfach irre, es wird immer Bunter. Das Kerbholz der USA scheint mehr aufnehmen zu koennen als die beruehmte Kuhhaut.