Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,0390
FRANKFURT/MAIN: Der Euro-Kurs ist gestiegen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0390 (Mittwoch: 1,0370) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9624 (0,9643) Euro.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83313 (0,83338) britische Pfund, 159,79 (159,22) japanische Yen und 0,9421 (0,9457) Schweizer Franken fest.
Lohnlücke zwischen Frauen und Männern wird kleiner
WIESBADEN: Erstmals seit 2020 ist im vergangenen Jahr die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland wieder geschrumpft. Der festgestellte Verdienstunterschied ist von 18 auf 16 Prozent zurückgegangen, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Grund waren die etwas höheren Lohnsteigerungen, die Frauen im Gegensatz zu den Männern 2024 erzielten.
Versicherer erwarten 2025 Prämienanstieg wegen Kfz-Geschäft
BERLIN: Die deutschen Versicherer rechnen auch wegen der stark verteuerten Autoversicherungen in diesem Jahr mit deutlich höheren Beitragseinnahmen. «Die Versicherer gehen davon aus, dass sie dieses Jahr spartenübergreifend ein Beitragsplus von fünf Prozent auf 250 Milliarden Euro erreichen», sagte der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Norbert Rollinger, in Berlin.
Luftverkehrswirtschaft: Staat macht Tickets noch teurer
BERLIN: Die deutsche Luftverkehrswirtschaft hat vor weiteren staatlichen Lasten gewarnt, mit denen Flugtickets noch teurer werden. Nach Berechnungen des Branchenverbands BDL kommen im laufenden Jahr 1,2 Milliarden Euro aus Steuern und staatlichen Gebühren zur bereits bestehenden Abgabenlast von 3,3 Milliarden Euro hinzu. Bei jedem Start von einem deutschen Flughafen würden pro Ticket staatlich verursachte Kosten von 30 Euro fällig.
Inflationsrate sinkt - Lebensmittelpreise steigen kaum noch
WIESBADEN: Die Inflation in Deutschland hat zu Jahresbeginn deutlich nachgelassen. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Januar um 2,3 Prozent gemessen am Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte und damit eine erste Schätzung bestätigte. Es war der erste Rückgang der Inflation nach zuvor drei Anstiegen in Folge.
Immer mehr Zugausfälle bei der Deutschen Bahn
BERLIN: Immer mehr Züge im Regional- und Fernverkehr der Deutschen Bahn fallen aus. Von 2019 bis 2024 stieg der Anteil der gestrichenen Fahrten im Fernverkehr von 1 auf 4 Prozent, wie aus der Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Matthias Gastel hervorgeht - Streiks und andere externe Einflussfaktoren eingerechnet. Im Regionalverkehr lag der Anteil im vergangenen Jahr demnach bei fünf Prozent.
Krise bei Porsche: Rund 1.900 Stellen sollen wegfallen
STUTTGART: Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche will bis 2029 rund 1.900 Stellen in der Region Stuttgart streichen. Betroffen sind das Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen und der Standort in Weissach, wie das Unternehmen mitteilte. Für die Mitarbeiter der Porsche AG gilt noch bis 2030 eine Beschäftigungssicherung. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis dahin ausgeschlossen - der Konzern muss also auf Freiwilligkeit setzen.
Trotz Rekordgewinns: Commerzbank streicht fast 4.000 Jobs
FRANKFURT/MAIN: Mit dem Abbau Tausender teurer Jobs und steigenden Überschüssen will die von der italienischen Unicredit bedrängte Commerzbank ihre Eigenständigkeit retten. Um effizienter zu werden, streicht Deutschlands zweitgrößte Privatkundenbank bis Ende 2027 etwa 3.900 Vollzeitstellen. 3.300 der Jobs fallen in Deutschland weg und damit 17 Prozent der Stellen der Commerzbank AG hierzulande - trotz Rekordgewinns im vergangenen Jahr. Die 600 übrigen Stellen sollen bei Tochtergesellschaften und im Ausland wegfallen.
Siemens mit Gewinnsprung - Automatisierung schwächelt weiter
MÜNCHEN: Der Technologiekonzern Siemens hat dank des Verkaufs seiner Tochter Innomotics zum Jahresauftakt deutlich mehr verdient. Nach Steuern stieg das Ergebnis in den drei Monaten bis Ende Dezember auf 3,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in München mitteilte. Durch den Verkauf flossen Siemens dabei 3,1 Milliarden Euro zu. Im Vorjahr betrug der Gewinn noch knapp 2,6 Milliarden Euro.