Vegetarier-Festival in Phuket

Foto: epa/Rungroj Yongrit
Foto: epa/Rungroj Yongrit

PHUKET: Über eine Woche kein Fleisch, Alkohol und Sex. Das ist das auferlegte Ziel, mit dem Thais chinesischer Abstammung beim jährlichen Vegetarier-Festival ihre Gläubigkeit unter Beweis stellen.

Chinesische Gemeinden in ganz Asien begehen dieses Fest. Aber nirgends ist es so bizarr und eine so löchrige Angelegenheit wie auf Phuket, wo das wohl skurrilste Festival des Landes von Freitag, 20. Oktober bis Samstag, 28. Oktober gefeiert wird. Priester stechen jungen Männern eine lange Nadel in die Wange, bis sie auf der anderen Seite wieder austritt. Im Laufe der Jahre sind die Objekte, mit denen sich die Gläubigen verletzen, jedoch immer vielfältiger geworden: Dolche, Schwerter oder sogar Motorenteile werden als „Gesichtsschmuck“ verwendet. Die Gläubigen wollen in Trance beweisen, dass einer der neun chinesischen Götter sie unempfindlich für Schmerzen gemacht hat.

Infos zum genauen Programm erfährt man auf der Webseite: www.phuket.com/festival/vegetarian.htm

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