Mann erschoss seine Frau im Parkhaus von Shopping Mall

Thailämndische Medien veröffentlichten Aufnahme des mutmaßlichen Täters. Bild: NewOnline
Thailämndische Medien veröffentlichten Aufnahme des mutmaßlichen Täters. Bild: NewOnline

HUA HIN: Die Polizei hat einen thailändischen Mann festgenommen, der seine Frau im Parkhaus des Einkaufszentrums Market Village in Hua Hin erschossen haben soll.

Die Polizei wurde am Sonntag (12. September) gegen 16.30 Uhr über den Mord in der zweiten Etage des Parkhauses der bekannten Shopping Mall informiert. Als die Beamten den Tatort erreichten, fanden sie die Leiche des 31-jährigen Opfers aus Pranburi in einem weißen Honda vor. Sie hatte eine tödliche Schusswunde im Kopf erlitten.

Die Polizei verhaftete später ihren 45 Jahre alten Ehemann, der nach Angaben der Polizei in Hua Hin als Gemüselieferant für Hotels arbeitet.

Nach Polizeiangaben habe sich das Paar häufig um Geld gestritten.

Der Verdächtige sagte der Polizei, dass er und seine Frau das Market Village besucht hätten, sich aber erneut über ihre geringen finanziellen Mittel stritten.

Der Mann gestand, dass er seine Frau aus dem Wagen zog und sie aus nächster Nähe erschoss, als der Streit eskalierte. Die Waffe habe er erst kürzlich für 30.000 Baht online erworben, sagte der mutmaßliche Täter bei seiner Vernehmung.

Er habe dann die Autotür verschlossen und sei mit einem Motorradtaxi nachhause gefahren, so der Mann.

Er fügte hinzu, dass er dann versucht habe, sich selbst zu töten. Sein Bruder konnte ihn jedoch vom Freitod abhalten.

Der Mann befindet sich bis zu seiner Verhandlung im Gefängnis der Polizeistation Hua Hin und wird soll Mord angeklagt werden.

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Thomas Thoenes 18.09.21 17:40
@Rene
Wahrscheinlich stimmt beides. So sind es dann schon 60.000 um die gestritten wird. Wobei die Summe wohl eher nicht ausschlaggebend ist. Sondern die Tatsache zwischen den Zeilen. Augenscheinlich haben beide mehr Geld für sinnloses Zeug ausgegeben als sie hatten. Traurig ist nur wenn so ein Verhalten zu einem Streit führt der so tragisch endet.
Volker Picard 15.09.21 10:40
Wenn man sich die auch jetzt noch aktuelle
Situation in Bangkok anschaut, kann man wirklich nur hoffen, dass die sehr verspäteten Maßnahmen zur
Einschränkung der Pandemie sich wirklich bald auf das Land auswirken, möglichst viele Thailänder wieder ihre Arbeit bekommen und die Spannungen in den Familien sich in Grenzen halten. Jetzt werden ja Impfungen z.B. in Cha Am kostenlos (Pfizer) verabreicht und viele Bürger lassen sich kostenlos impfen. Priorität 1 ist allerdings wieder der Besuch von vielen Urlaubern, damit auch die Hotels und Restaurants nach der Öffnung wieder ihre Mitarbeiter finanzieren können.
Michael Herrmann 15.09.21 05:30
Ich glaube
das niemand sagen kann, wie groß die Not bei diesem Ehepaar wirklich war.
Traurig bleibt es allemal. Ich hoffe, das die Corona-Pandemie bald vorbei ist
und die Leute wieder ihren normalen Geschäften / Berufen nachgehen und
Einkommen generieren können.
Chris Star 15.09.21 00:10
@Kerp
Wie gross die Not war, können Sie so aus der Ferne und ohne weiteren Hintergrund sehr gut beurteilen, ja?
Ingo Kerp 14.09.21 15:10
Wenn der Mann 30.000 THB übrig hat, um eine Waffe zu kaufen, kann die Not nicht so groß gewesen sein.
Dracomir Pires 14.09.21 14:40
Rene Meyer
Sie haben recht. Ich habe es auch so gelesen.
Rene Meyer 14.09.21 13:40
Was stimmt
jetzt? In einer anderen Zeitung steht, dass die Beiden Streit bekommen hätten, weil die Frau im Internet Waren für 30,000 Baht gekauft haben soll….?!


Rene Meyer 14.09.21 13:30
Was stimmt
jetzt? In einem anderen Medium wurde berichtet, dass die Beiden Streit bekommen hätten, weil die Frau für 30,000 Baht im Internet Waren gekauft haben soll……??
Sjaak Schulteis 14.09.21 13:10
Sinnlos
Erst dachte ich, er sei ein krimineller der eine Waffe trug. Scheint aber aus ein normaler Haushalt zu kommen, beide. Aber wegen Geldmangel sich so zu streiten und die Frau mit einer Waffe zu töten die 30.000 Baht kostete. Hätte er die Waffe nicht gekauft, gäbe es auch keinen Geldmangel. Zu dumm und schlimm für die ganze Familie. Ein herzliches Beileid, auch wenn keiner dies liest.