Machtwort im Streit um „Filetstück“

Das Areal rund um den „Buddha Mountain“ weckt Begehrlichkeiten von Investoren. Foto: stryjek / Fotolia.com
Das Areal rund um den „Buddha Mountain“ weckt Begehrlichkeiten von Investoren. Foto: stryjek / Fotolia.com

PATTAYA: Im jahrelangen Streit zwischen Anwohnern und Privatinves­toren um ein Stück Land auf dem Khao Malako, das sich in direkter Nachbarschaft zu bekannten Touristenattraktion wie Khao Chi Chan (Buddhaberg) und dem Wat Yanasangwararam Worawiharn in Sattahip befindet, hat die Regierung nun ein Machtwort gesprochen: Das Grundstück ist königliches Land, das nicht in Privatbesitz übergehen oder privatwirtschaftlich entwickelt werden kann.

In Fällen der illegalen Landinbesitznahme drohe gemäß dem Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt eine fünfjährige Freiheitsstrafe und eine Geldstrafe von 50.000 Baht. In den letzten Jahren häuften sich die Bestechungsfälle um das als „Filetstück“ geltende Grundstück, für das einflussreiche, korrupte Beamte immer wieder gefälschte Besitz­urkunden ausstellten oder dessen Besitz gleich für sich selbst beanspruchten. Die Einwohner des Dorfes Najomtien Moo 6 probieren seit mehreren Jahren, sich gegen die korrupten Machenschaften um das Grundstück zu wehren. Sie fordern die Regierung auf, das Land zu nutzen, um darauf einen Schrein für König Taksin den Großen zu errichten. Ob die Regierung dem Vorschlag zustimmt, ist nicht bekannt.

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Ingo Kerp 05.08.19 11:40
Die Entscheidung ist klar und deutlich. Was aber passiert mit den korrupten Beamten, die gefälschte Besitzdokumente ausgestellt haben?

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