Loy Krathong ist annulliert, Nachtbasarund Straßenmärkte werden geschlossen

Foto: epa/Pongmanat Tasiri
Foto: epa/Pongmanat Tasiri

CHIANG MAI: Tassanai Buranupakorn, der Bürgermeister von Chiang Mai, hat bekannt gegeben, dass bis auf Weiteres alle Verkäufe am Nachtbasar, am Sonntagsmarkt sowie an der Wualai Walking Street eingestellt werden.

Außerdem hat die Stadtverwaltung mitgeteilt, der Anlass „Musik der Stadt“ vom 16. Oktober sei auf unbestimmte Zeit verschoben und die Feierlichkeiten zu Loy Krathong und Yi Peng seien für dieses Jahr annulliert.

Sicher kennen fast alle Urlauber und Residenten in Thailand das Loy-Krathong-Fest, bei dem lotusförmige Schiffchen, die Krathongs, zu Wasser gelassen werden, geschmückt mit Blumen, einer brennenden Kerze, einer Münze und Räucherstäbchen, um die Flussgöttin Mae Khongkha zu ehren und sie um Verzeihung zu bitten für das, was die Menschen den Flüssen antun.

Das Laternenfest hingegen, Yi Peng, ist außerhalb von Chiang Mai weniger bekannt und oft besteht die Meinung, auch im Internet, Loy Krathong und Yi Peng seien das Gleiche. Dies deshalb, weil beide Feste heute in der gleichen Vollmondnacht stattfinden. In früheren Zeiten aber waren sie getrennt.

Die aufsteigenden Laternen, schwebende Fackeln genannt, zollen Buddha Respekt, befreien schlechte Erinnerungen und tragen einen Wunsch für die Zukunft mit sich.

Von der Dämmerung bis zu den frühen Stunden des Morgens lassen die Leute ihre Laternen steigen. Es ist ein wunderbarer Anblick gegen die Kulisse des Vollmonds. Und am frühen Morgen lassen Mönchsnovizen bei einigen Tempeln riesige Himmelslaternen in die Höhe schweben. Es werden Knallfrösche beigefügt und deren Geknalle ist in ganz Chiang Mai zu hören.

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