Kritik an Hinoki Land als bestes kulturelles Ziel

Foto: The Nation
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CHIANG MAI: Nach massiver öffentlicher Kritik will das Kulturministerium prüfen, den von Japan inspirierten Themenpark Hinoki Land auf der Liste der besten kulturellen Ziele des Landes zu streichen.

Das Ministerium hatte das Hinoki Land im Bezirk Chaiya Prakan der Provinz Chiang Mai zu einem der zehn wichtigsten kulturellen Ziele des Königreichs erklärt. Kritiker in den sozialen Medien wiesen darauf hin, dass Hinoki Land lediglich einen gleichnamigen japanischen Touristenort kopiere.

In einer Pressemitteilung des Kulturförderungsbüros des Kulturministeriums heißt es, der zuständige Ausschuss werde die Aufnahme von Hinoki Land prüfen. Hinoki Land sei ein herausragender kultureller Ort mit kreativer Architektur, die aus der aromatischen japanischen Zypresse, bekannt als Hinoki-Holz, besteht und mit roten Laternen geschmückt ist. Der Park sei ein Lernzentrum, in dem Besucher die japanische Kultur kennenlernen können. Zudem generiere der Park Einkommen für die lokale Gemeinde und die umliegenden Bezirke.

Neben Hinoki Land sind die anderen Orte auf der Liste: Chiang Rais Doi Tung, Jim Thompson Farm in der Provinz Nakhon Ratchasima, Nong Nooch Tropical Garden bei Pattaya, Buffalo Village in Suphan Buri, Woodland Muangmai in der Provinz Nakhon Pathom, Ancient City in der Provinz Samut Prakan, Siam Niramit Theatre in Bangkok und das Phuket Fantasy Theatre.

Der Besitzer von Hinoki Land, Anirut Jeungsutprasoet, war von der Aufnahme in die Liste überrascht. „Ich bin überrascht über die Auswahl, da niemand vom Ministerium uns kontaktierte, besuchte oder nach Informationen suchte“, sagte Anirut gegenüber der „Nation“. Er sei nicht an der Auswahl beteiligt gewesen. Anirut hat zwei Jahrzehnte in Japan gelebt.

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