Koh Chang: Touristen von Wassermassen eingeschlossen

Zweitägige Regenfälle haben viele Straßen auf Koh Chang unpassierbar gemacht. Foto: Provincial Electricity Authority Of Trat Province
Zweitägige Regenfälle haben viele Straßen auf Koh Chang unpassierbar gemacht. Foto: Provincial Electricity Authority Of Trat Province

TRAT: Sintflutartige Regenfälle haben den Alltag und das Touristengeschäft auf Koh Chang in der Ostküstenprovinz Trat komplett zum Erliegen gebracht.

Der Fährbetrieb wurde am Wochenende eingestellt, ebenso Touren zu den Wasserfällen oder anderen Sehenswürdigkeiten der Insel, nachdem große Teile des bei Touristen beliebten Eilandes komplett überschwemmt wurden. Mehrere Straßen, Brücken und Grundstücke in der Nähe von Flüssen und Kanälen erlitten durch die Wassermassen große Schäden, einige Straßen sind wegen Erdrutschen unpassierbar. Die Behörden appellieren an Autofahrer, ihr Fahrzeug stehen zu lassen, nachdem bereits mehrere Fahrzeuge von starken Strömungen davongerissen wurden. Einige Dörfer stehen 30 bis 50 Zentimeter unter Wasser, auf Grundstücken nahe von Flüssen und Kanälen steht das Wasser mindestens einen Meter hoch.

Am Sonntag kam es zu einem starken Abfluss der Wassermassen aus den höherliegenden Gebieten. Die örtlichen Behörden beobachten die Situation genau und ziehen im Notfall in Betracht, Touristen von der Marine evakuieren zu lassen, wenn die raue See weiter anhält.

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mar rio 17.09.19 23:59
@SiamFan
Warum da Touristen waren? Weil Touristen da das machen, was ein Tourist nun mal macht - Urlaub. Einfach mal die Mofabrille abnehmen, dann sieht man besser.
Walter Pfau 17.09.19 15:27
@SiamFan - Breaking News
Danke für die tolle Berichterstattung! Gott-sei-Dank sind Sie ja bestens gewappnet für die Fluten, wenn Sie auf Koh Chang (wie auf Ihrem Farang "Passbild") immer eine Taucherbrille aufhaben ;-))
mar rio 17.09.19 13:29
@SiamFan
Sie machen ja hier Ihre eigenen BreakingNews. Endlich mal eine sinnvolle Aufgabe, Glückwunsch, weiter so, vorwärts immer, rückwärts nimmer!
Oliver Harms 17.09.19 10:33
die natur ist nicht zu steuern.
egal ob in DACH oder Thailand wenn das wasser mit solcher gewalt kommt,dann hilft nichts mehr ausser flucht.
Ingo Kerp 16.09.19 13:21
Überall Wasser und teilweise viel zu viel Wasser. Wir stehen vor vertrockneten Reisfeldern. So ungerecht verteilt sich der Regen.