PATTAYA: Tourismus- und Sportminister Surasak Phancharoenworakun hat am Freitag (17. Juli 2026) in der Walking Street in Pattaya eine groß angelegte Sicherheitsaktion zur Stärkung des Vertrauens in den Tourismus geleitet. Gemeinsam mit Vertretern der Touristenpolizei, der Provinzpolizei, der Einwanderungsbehörde, der Stadt Pattaya sowie weiteren Behörden und privaten Partnern gab er den Startschuss für einen gemeinsamen Sicherheitseinsatz. Im Mittelpunkt standen dabei die Vorstellung moderner Überwachungstechnologien sowie die Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen zum Schutz von Touristen.
Die Veranstaltung stand unter dem Leitgedanken „Strong Tourism Community (STC)“ und soll die Zusammenarbeit zwischen staatlichen Behörden, Kommunen und der Privatwirtschaft bei der Betreuung und Absicherung von Touristen weiter stärken. Nach Angaben des Tourismusministeriums gehört die Verbesserung der Sicherheit an touristischen Brennpunkten zu den wichtigsten Maßnahmen der Regierung, um das Vertrauen in Thailand als Reiseziel zu erhöhen und den Tourismussektor als Wirtschaftsmotor weiter zu fördern.
Sicherheit für internationale Gäste
Surasak erklärte, dass Sicherheit einer der wichtigsten Faktoren bei der Reiseentscheidung internationaler Gäste sei. Gerade Pattaya als international bedeutendes Touristenzentrum müsse deshalb hohe Sicherheitsstandards gewährleisten. Die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden zeige, dass Thailand gut aufgestellt sei, um Besucher systematisch zu schützen und den internationalen Anforderungen an ein sicheres Reiseziel gerecht zu werden.

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war die Präsentation des mobilen Einsatzfahrzeugs CCOC Mobile (Command and Control Operation Center) der Touristenpolizei. Das Fahrzeug dient als intelligentes mobiles Lagezentrum und ist mit einem KI-gestützten Gesichtserkennungssystem ausgestattet. Dieses kann Gesichter in Echtzeit mit Datenbanken zu Personen mit Haftbefehl, überwachten Personen sowie Ausländern mit Aufenthaltsüberschreitung (Overstay) abgleichen. Die Informationen werden direkt mit der zentralen Einsatzzentrale verknüpft, wodurch Einsatzkräfte schneller auf Vorfälle reagieren und Maßnahmen koordinieren können. Nach Angaben der Behörden hat das System bereits mehrfach zur Festnahme gesuchter Personen beigetragen.
Drohnen überwachen die Walking Street
Darüber hinaus wurde der Einsatz von Drohnen demonstriert, die künftig regelmäßig über der Walking Street eingesetzt werden sollen. Die unbemannten Fluggeräte dienen der Überwachung der Sicherheitslage, der Beobachtung von Besucherströmen aus der Luft sowie der Unterstützung bei Such- und Rettungseinsätzen und der Koordinierung im Falle von Notfällen. Die Behörden sehen darin einen weiteren Schritt zur Modernisierung der Sicherheitsmaßnahmen in touristischen Gebieten.

Im Anschluss sprach der Minister mit Einsatzkräften der beteiligten Behörden, dankte ihnen für ihren Einsatz und suchte das Gespräch mit Touristen auf der Walking Street. Dabei wurden Informationsmaterialien und kleine Souvenirs verteilt sowie auf die rund um die Uhr erreichbaren Hilfsangebote der Touristenpolizei hingewiesen.
Hightech stärkt Tourismusvertrauen
Nach Angaben des Tourismusministeriums diente der Besuch nicht nur der Überprüfung der Umsetzung der Sicherheitsstrategie der Regierung, sondern auch der Demonstration moderner Technologien im praktischen Einsatz. Die Behörden sehen darin einen wichtigen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Sicherheitsstandards und zur Stärkung des Vertrauens internationaler Besucher vor Beginn der touristischen Hochsaison in der zweiten Jahreshälfte.
