MÁLAGA: Stierkampf ist in Spanien tief verwurzelt. Immer wieder kommt es dabei zu schweren Verletzungen und auch zu tödlichen Unfällen. In Málaga greift ein Stier einen Mann beim Entladen an.
Ein Kampfbulle hat in Spanien einen Mitarbeiter einer Stierkampf-Arena getötet. Ein 51-jähriger Helfer sei beim Entladen der Tiere in Málaga von einem der bis zu 600 Kilogramm schweren Bullen attackiert und aufgespießt worden, teilte der Notdienst der Region Andalusien im Süden des Landes mit.
Der Zwischenfall ereignete sich am Freitagabend in der Arena «Plaza de La Malagueta» kurz vor einem traditionsreichen Stierkampf zu Ehren des Malers Pablo Picasso (1881-1973), der sogenannten «Corrida Picassiana».
Rettungskräfte und Polizei seien umgehend alarmiert worden, hätten jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen können, berichteten die Nachrichtenagentur Europa Press und weitere spanische Medien.
Opfer war früher ein Matador
Für die «Corrida Picassiana» wird die Arena im Stil der Werke des in Málaga geborenen Künstlers dekoriert. Auch die Kostüme der Stierkämpfer orientieren sich an den ikonischen Motiven Picassos. Die «Corrida» soll nach Angaben des Veranstalters trotz des Unfalls wie geplant am Samstagabend stattfinden.
Bei dem Todesopfer handele es sich um den früheren Matador Ricardo Ortiz, teilte der Veranstalter mit. Ortiz stammte demnach aus einer Familie mit Stierkampf-Tradition und hatte seine Karriere als Matador bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten beendet.
Der Stierkampf gilt in Spanien als kulturelle Tradition. Trotz der zunehmenden Kritik und den seit Jahren rückläufigen Zuschauerzahlen finden jedes Jahr weiterhin rund 1.000 bis 1.500 größere «Corridas» statt.
Da Elefanten größer, stärker und manchmal sehr gefährlich und dann auch schneller als Menschen sind, war wohl schon immer vorgegeben das deren Haltung in menschlicher Gemeinschaft nur möglich ist, wenn es gelingt die logische Rangordnung zu ändern. Zähmung bzw. Erziehung ohne Folter und Anketten scheint wohl nicht möglich zu sein. Insbesondere müssen Jungtiere in einem sehr jungen Alter von ihren Müttern getrennt werden, wo sie die mütterliche Fürsorge noch unbedingt brauchen.
Anderenfalls gelingt die Zähmung nicht und selbst sanfte Kontaktaufnahme wie gemeinsames Baden wäre nicht möglich.
Daran können auch diese Camps nichts ändern. Daher halte ich diese Variante von Elefantenschutz nicht zwingend für besser als Reitveranstaltungen im Djungel, wie sie zum Beispiel auf Koh Chang angeboten werden. Für ein abschließendes Urteil fehlt mir jedoch an Wissen. Ich ziehe es vor, möglichst großen Abstand zu Elefanten zu halten.