Zweiter Hantavirus-Verdachtsfall

Gesundheitsvertreter Javier Padilla und Virginia Barcones informieren in Madrid über den Hantavirus-Ausbruch auf der MV „Hondius“. Foto: dpa/Carlos Luján/europa Press
Gesundheitsvertreter Javier Padilla und Virginia Barcones informieren in Madrid über den Hantavirus-Ausbruch auf der MV „Hondius“. Foto: dpa/Carlos Luján/europa Press

MADRID: Nach dem Tod einer Niederländerin wird in Spanien ein zweiter Verdachtsfall auf das Andes-Hantavirus gemeldet. Die betroffene Frau bleibt symptomfrei in Quarantäne.

In Spanien ist eine zweite Frau wegen des Verdachts einer Infektion mit dem Andes-Hantavirus identifiziert worden. Sie habe in der KLM-Maschine gesessen, mit der die später gestorbene Niederländerin nach dem Verlassen des Kreuzfahrtschiffs «Hondius» Ende April von Johannesburg nach Amsterdam fliegen wollte.

Die betroffene Frau lebe in Katalonien und sei vorsorglich zur Quarantäne in ein Krankenhaus eingewiesen worden, teilte das spanische Gesundheitsministerium am späten Freitagabend auf der Plattform X weiter mit. Sie weise jedoch keine Krankheitssymptome auf.

Ergebnis möglicher PCR-Tests bislang nicht bekannt

Zuvor war am Freitag bereits eine Frau in Alicante mit leichten Krankheitssymptomen zur Isolation in ein Krankenhaus gebracht worden, die in demselben KLM-Flugzeug gewesen sei. Sie habe zwei Reihen hinter der am Hantavirus erkrankten Niederländerin gesessen, teilte der Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Javier Padilla, mit. Sie habe leichten Husten und weise damit mögliche Krankheitssymptome auf. Das Ergebnis möglicher PCR-Tests bei beiden Frauen wurde zunächst nicht bekannt.

Die erkrankte Niederländerin hatte eine Kreuzfahrt mit der «Hondius» auf St. Helena abgebrochen, nachdem ihr Mann an Bord gestorben war. Am 24. April flog sie mit dem Leichnam nach Südafrika und versuchte am folgenden Tag vergeblich, in die Heimat zurückzukehren. Sie saß bereits mit anderen Passagieren im Flugzeug, wurde aber kurz vor dem Start wegen ihres schlechten Gesundheitszustands aus dem Flugzeug geholt und starb kurz darauf in einem Krankenhaus.

Weitere Flugzeuginsassin zurück in Heimatland

Die spanischen Behörden berichteten noch von einer weiteren Person, die mit demselben Flug gereist sei. Die Südafrikanerin habe eine Woche in Barcelona verbracht und sei anschließend in ihr Heimatland zurückgekehrt, sagte Padilla. Gesundheitsministerin Mónica García schrieb auf X, die Frau sei symptomfrei und habe in Barcelona keinen engen Kontakt zu anderen Menschen gehabt.

Eine Stewardess des KLM-Fluges von Johannesburg nach Amsterdam, die ebenfalls Kontakt zu der gestorbenen Niederländerin hatte, wurde inzwischen wieder aus einem Krankenhaus entlassen. Sie sei nicht infiziert, teilte das niederländische Gesundheitsministerium mit.

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Roman Knöpfel 10.05.26 15:30
laddawan
Das Hantavirus kann nur schwerlich auf den Menschen überragen werden. Ihr Kommentar entbehrt jeder Wahrscheinlichkeit. Und ihre Impfskeptis ist ganz einfach, für den Müll, sorry.
Laddawan Sukkon 10.05.26 14:50
Passen Sie mal alle schön auf ....
.... es würde mich nämlich überhaupt nicht verwundern, wenn wir den Start von Covid26 miterleben dürfen. Dieses Mal allerdings nicht von den bösen Chinesen, bei deren Frischmarkt in Wuhan die erste Fledermaus für die Milliarden verdienten Dollar entdeckt wurde ...... sondern dieses Mal ist es Südamerika.
Die Stadt Ushuaia wurde als letzte "grosse" Stadtrundfahrt von den Passagieren der MV Hondius besucht. Sehr wahrscheinlich gab es genau einen einzigen Virus, der jetzt auf der MV Hondinus sein Unwesen treibt; in Südamerika ist nämlich nichts mehr nachgekommen.
Sie können sich jetzt schon mit dem Gedanken befassen, sich wieder impfen zu lassen, drei, vier oder gar zehn Mal ........ oder eben auch nicht. Wir werden ja sehen, welche Karte als Nächste gezogen wird.
Laddawan Sukkon 10.05.26 14:50
Passen Sie mal alle schön auf ....
.... es würde mich nämlich überhaupt nicht verwundern, wenn wir den Start von Covid26 miterleben dürfen. Dieses Mal allerdings nicht von den bösen Chinesen, bei deren Frischmarkt in Wuhan die erste Fledermaus für die Milliarden verdienten Dollar entdeckt wurde ...... sondern dieses Mal ist es Südamerika.
Die Stadt Ushuaia wurde als letzte "grosse" Stadtrundfahrt von den Passagieren der MV Hondius besucht. Sehr wahrscheinlich gab es genau einen einzigen Virus, der jetzt auf der MV Hondinus sein Unwesen treibt; in Südamerika ist nämlich nichts mehr nachgekommen.
Sie können sich jetzt schon mit dem Gedanken befassen, sich wieder impfen zu lassen, drei, vier oder gar zehn Mal ........ oder eben auch nicht. Wir werden ja sehen, welche Karte als Nächste gezogen wird.

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