PATTAYA: Die Nähe zu Bangkok und die Entwicklung des Östlichen Wirtschaftskorridors (EEC) haben die Touristenmetropole nach Einschätzung des Immobilienberatungsunternehmen JLL ins Rampenlicht für Investitionen in Hotels gerückt, da die neue Wirtschaftszone die Nachfrage nach Hotels sowohl aus Freizeit- als auch aus Unternehmenssicht ankurbeln dürfte.
Auch das Ziel des Flughafens U-Tapao, 5 Millionen Passagiere zu bedienen, und die geplante Hochgeschwindigkeitsbahn, die U-Tapao mit den Flughäfen Suvarnabhumi und Don Mueang verbindet, würden Pattaya für Investoren attraktiver machen. „In den letzten Monaten haben wir eine noch nie dagewesene Anzahl von Anfragen von Investoren erhalten, die nach einer Möglichkeit suchen, in Hotels in Pattaya zu investieren“, betont Chakkrit Chakrabandhu Na Ayudhya, Executive Vice President of Investment Sales in Asien bei JLLs Hotels and Hospitality Group.
Seit 2018 habe es in Pattaya keine größeren Hoteltransaktionen mehr gegeben, was weitgehend auf den Mangel an Investment-Grade-Anlagen zurückzuführen sei. Investoren seien eher an gehobenem Hotelsegment interessiert, das weniger als 20 Prozent des gesamten Hotelbestandes der Stadt ausmache. Der Rest des Bestandes befinde sich im mittleren und Budgetsegment, das einem starken Wettbewerb ausgesetzt sei, sagt Chakkrit.