ABB verkauft Sparte um mechanische Kraftübertragung

Ein Überblick über die jährliche Aktionärsversammlung der Firma ABB Ltd. in Zürich. Foto: epa/Walter Bieri
Ein Überblick über die jährliche Aktionärsversammlung der Firma ABB Ltd. in Zürich. Foto: epa/Walter Bieri

ZÜRICH: Der Schweizer Industriekonzern ABB kommt bei seinem Umbau voran. Die Sparte Mechanical Power Transmission werde für 2,9 Milliarden Dollar (knapp 2,5 Mrd Euro) in bar an das US-Unternehmen RBC Bearings verkauft, teilte der Konzern am Montag in Zürich mit. ABB-Chef Björn Rosengren hatte einen solchen Schritt jüngst in Aussicht gestellt.

ABB erzielt den Angaben zufolge mit dem Verkauf der Sparte rund um mechanische Kraftübertragungstechnik wie Getriebe und Kugellager einen Buchgewinn vor Steuern in Höhe von rund 2,2 Milliarden Dollar. Die Transaktion soll bis Ende 2021 abgeschlossen sein.

Der Konzern steckt in einem Umbau. Im Juni hatte das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» berichtet, der Konzern prüfe die Abspaltung der Sparte Prozessautomation. Eine solche Veräußerung wäre für ABB ein einschneidender Schritt. Der Bereich macht mit knapp 6 Milliarden Dollar Jahresumsatz und rund 22.000 Mitarbeitern rund ein Fünftel des Konzerns aus. In Sachen Profitabilität hinkt die Sparte aber am weitesten den Zielvorgabe des Konzerns hinterher.

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Dieter Kusenberg 28.07.21 19:00
ABB
Hallo Herr Wopalensky
Die ABB ist ein schwedisch-schweizerische Unternehmen mit Sitz in Västeras und Zürich. Lesen Sie in der Wikipedia: ABB (Unternehmen)
Gruss
Hans Wopalensky 27.07.21 17:50
Schweizer Unternehmen?
Das war einmal. Damals als die Firma noch BBC hieß. Seit 1988 ist der größte in Anteilseigner in Schweden. Ehemals Asea.
ABB hat weltweit ca 110.000 Mitarbeiter. Davon in der Schweiz weniger als 3.900, in Deutschland ca 8.500.
Von einer Schweizer Firma zu sprechen, scheint mir gewagt. Die Konzernleitung sitzt in Västeras, der Vorstandsvorsitzende ist Schwede.
1988 wurde davon gesprochen, dass BBC von ASEA übernommen wurde.