Impfstart in Thailand am kommenden Montag

Premierminister Prayut Chan-o-cha präsentiert der Presse den erhaltenen Impfstoff. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Premierminister Prayut Chan-o-cha präsentiert der Presse den erhaltenen Impfstoff. Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Die Provinzen Samut Sakhon, Chiang Mai und Tak werden ab dem 1. März damit beginnen, vorrangige Gruppen wie medizinisches Personal, gegen Covid-19 zu impfen.

Die Impfstoffe des chinesischen Pharmaunternehmens Sinovac und des britisch-schwedischen Pharmaunternehmen AstraZeneca werden an 13 Provinzen mit den höchsten Infektionsraten sowie der größten wirtschaftlichen Bedeutung verteilt. Mehr als die Hälfte der Sinovac-Charge ist für Samut Sakhon, das Epizentrum des jüngsten Virenausbruchs in Thailand, und Bangkok vorgesehen.

Samut Sakhon, das 70.000 Dosen Sinovac erhalten wird, hat angekündigt, im nächsten Monat mit der Impfung des Gesundheitspersonals zu beginnen, das mit infizierten Menschen und solchen mit chronischen Krankheiten in Kontakt kommt. Laut Dr. Naresrit Katasrima, dem Leiter des Gesundheitsamtes von Samut Sakhon, sollen etwa 4.000 Menschen pro Tag in drei öffentlichen und sieben privaten Krankenhäusern in der Provinz geimpft werden, so dass es 17 bis 20 Tage dauern wird, alle 70.000 Dosen zu verabreichen, die die Provinz erhält. Das Impfen wird 5 bis 7 Minuten pro Empfänger dauern, der dann 30 Minuten warten muss, während sein Zustand überwacht wird.

Chiang Mai, das 3.500 Sinovac-Dosen erhalten wird, hat ebenfalls Pläne angekündigt, im nächsten Monat mit der Impfung von Schwerpunktgruppen zu beginnen. Dr. Jatuchai Maneerat, Leiter des Gesundheitsamtes von Chiang Mai, sagte, dass die Provinz plant, 1.750 Mitarbeiter des Gesundheitswesens ab 1. März zu impfen, und dass bis Mai 41.750 Menschen geimpft werden sollen. In Mae Sot werden ebenfalls ab 1. März etwa 5.000 Mitarbeiter des Gesundheitswesens geimpft.

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