Hua Hin soll Makaken umsiedeln

Foto: The Nation
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HUA HIN: Die Stadtverwaltung Hua Hin wurde aufgefordert, die Bemühungen zur Bekämpfung der Affen im Seebad zu beschleunigen.

Die stellvertretende Regierungssprecherin Kenikar Oonjit sagte, dass der Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt, Patcharawat Wongsuwan, von den Beamten größere Anstrengungen zur Sterilisierung von Langschwanzmakaken und zur Umsiedlung aus den Gemeindegebieten von Hua Hin verlange.

Kenikar sagte, dass Patcharawat das Wildlife Conservation Office und das Third Park and Forest Conservation Office des Department of National Parks, Wildlife, and Plant Conservation (DNPWP) angewiesen habe, mit der Gemeinde zusammenzuarbeiten, um die Affen so bald wie möglich einzufangen und zu sterilisieren.

Sie informierte, dass Patcharwat den Generaldirektor des DNPWP, Attapol Charoenchansa, beauftragt habe, eine Absichtserklärung mit dem Bürgermeister von Hua Hin zu unterzeichnen, um bei der Bekämpfung der Affenpopulation in Hua Hin zusammenzuarbeiten.

Nach Angaben der Sprecherin reagierte der Minister auf Beschwerden von Anwohnern und Touristen, dass die wilden Makaken aggressiver geworden seien, nachdem ihre Population zugenommen habe und sie nicht mehr genügend Nahrung fänden.

Kenikar führte fort, dass Langschwanzmakaken wilde Tiere sind, die durch das Gesetz zur Erhaltung und zum Schutz von Wildtieren (BE 2562 (2019)) geschützt sind und deren Schutz in die Zuständigkeit des DNPWP fällt.

Sie fügte hinzu, dass die Makaken, sobald sie für die Sterilisation eingefangen wurden, in Käfige gesteckt würden, um ihr Verhalten zu kontrollieren, bevor sie in geeignete Wildtierschutzgebiete umgesiedelt würden.

Die wachsende Makakenpopulation in Hua Hin ist seit über einem Jahrzehnt ein Problem. Die meisten der Affen leben auf dem Berg Khao Takiab in Wäldern und verlassenen Gebieten. Manchmal dringen sie in den nahegelegenen buddhistischen Tempel ein, um nach Nahrung zu suchen. Manchmal betteln sie bei Touristen um Futter, und es gibt Berichte, dass sie Einheimische bestohlen oder Touristen Lebensmittel aus der Hand gerissen haben.

Die örtlichen Behörden versuchten bereits 2017, die Affen einzufangen und umzusiedeln, was jedoch nicht gelang, da ihre Population zu schnell wuchs.

Im Jahr 2021 wurde eine Armee von Affen beobachtet, die auf Mauern und Stromkabeln vom Berg in die Stadt Hua Hin zogen, um nach Nahrung zu suchen.

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Leserkommentare

Vom 10. bis 21. April schließen wir über die Songkranfeiertage die Kommentarfunktion und wünschen allen Ihnen ein schönes Songkran-Festival.

Fred Stecker 18.02.24 09:37
Makaken
Alle Jahre wieder...solange ich hier lebe. Solange die Makaken genug Nahrung oben auf dem Khao Thakiap finden, wandern sie nicht in die Umgebung ab. Diese Sterilisierung wird ebenso schon seit Jahren angekuendigt, aber offenbar passiert nichts. Das Problem besteht also erst, seitdem Khao Thakiap voellig verkommt und von der Hua-Hin Verwaltung offenbar nicht mehr als Touristen-Attraktion gepflegt wird.
Helmut Loehr 29.01.24 17:10
Bitte bitte auch die wilden Hunde
Es wäre schön, wenn gleiches mit den wilden Hunden (landesweit) geschieht.
Als E-Bike Fahrer steht man vor diesem Problem. Ich fahre drei bis viermal in der Woche ca. je ca. 30 Kilometer. Plötzlich und invermutet rasen wilde Hunde hinter einem her. Ich bekomme Angst. Manche Strecken fahre ich schon nicht mehr. Da sind 20- 30 Hunde am Straßenrand. Das auf ca. 500 Metern. Einige sind wirklich sehr aggressiv. Manchmal sind schon drei Hunde gleichzeitig hinter mir her.
Bitte bitte an die Hunde denken.
Vielen Dank
Ronaldo 28.01.24 16:40
Kein Wort über die Straßenköter, die hier zu
tausenden rumhängen und in Sachen Tollwut und Agressivität eine noch größere Gefahr darstellen.
Die meisten Affen leben nicht auf dem Berg Khao Takiab, sondern auf dem Berg, der im letzten Absatz erwähnt wird: Hin Lek Fai Viewpoint.
Gestern habe ich die Äffchen zum 1. mal am Strand gesehen, wo sie gerade Mülltonnen plünderten. In der Tat besteht hier Handlungsbedarf seitens der Behörden. Aber wir sind hier in Thailand...