Handelskammer nimmt Kampf gegen Plastik auf

Reinigungsaktion im Khlong Saen Saep in Bangkok. Foto: epa/Rungroj Yongrit
Reinigungsaktion im Khlong Saen Saep in Bangkok. Foto: epa/Rungroj Yongrit

BANGKOK: Die thailändische Handelskammer hat ihre 120.000 Mitglieder aufgefordert, das Problem der Plastik- und Lebensmittelverschwendung zu lösen.

Die Handelskammer wird sich mit verwandten staatlichen und privaten Organisationen zusammenschließen, um gegen den Müllberg, vor allem Plastikabfälle, vorzugehen. Harald Link, Vorsitzender des Lenkungsausschusses für Kreislaufwirtschaft der Kammer, sagte am Donnerstag, die Kammer habe die negativen Umweltauswirkungen von Abfällen aus Industrie, Dienstleistung und Landwirtschaft erkannt. Die Kammer hat das Thailand Development Research Institute (TDRI) gebeten, die Ursachen für den Müll im Meer zu untersuchen, und wie dieses Problem gelöst werden kann. Hauptursachen für Meeresabfälle sind nach Einschätzung des TDRI-Präsidenten Somkiat Tangkitvanich die Gemeinden und Geschäfte in der Nähe von Flüssen und dem Meer, Strandtourismus und schlecht bewirtschaftete Deponien sowie Fischerboote tragen ebenfalls zum Problem bei. Er appellierte an die Regierung, die Abfallbekämpfung zu einer nationalen Agenda zu erklären.

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Jürgen Franke 30.08.19 16:02
Solange die Menschen noch nicht
begriffen haben, und zwar weltweit, wohin uns die Umweltverschmutzung mit diesem Verpackungswahnsinn führt, ist der Kampf der Handelskammern ein Kampf gegen Windmühlen. Ein Umdenken konnte ich in Thailand noch nicht erkennen. Ein Umdenken beginnt grundsätzlich mit der Erziehung
Rudhart Boehmer 30.08.19 14:01
Plastikabfaelle...Muell !
Jeder Strand- oder Flussufer Landbezitzer sollte dazu verpflichtet werden, Mullsammelgefaesse aufzustellen und fuer die Entleerung zu sorgen. Das waere mal eine geeignete Massnahme am Wasser....zusaetzlich sollten mal oeffentlich Muelleimer an den Strassen in grosser Anzahl aufgestellt werden...... aber auch entsprechend haeufig geleert werden. Verbote und Strafen sind vergebens, wenn nicht entsprechende Moeglichkeiten, Unrat zu entsorgen, angeboten werden.