Drogenhändler auf Bangla Road verhaftet

Foto: Hot Jung Facebook Via Phuket Info Center
Foto: Hot Jung Facebook Via Phuket Info Center

PHUKET: Die Polizei von Phuket hat einen Mann wegen Drogenhandels in der Bangla Road an der Patong Beach verhaftet. Der Mann, der als Kittipong identifiziert wurde, wurde erst verhaftet, nachdem in einem Online-Posting behauptet wurde, die Polizei habe bei seinen kriminellen Aktivitäten ein Auge zugedrückt, so die Zeitung The Phuket News.

Bei der Verhaftung des Mannes wurden selbstgemachte Ganja-Zigaretten, getrocknetes Cannabis und zehn Tramadol-Pillen, ein gängiges opioides Schmerzmittel, beschlagnahmt.

Der Kommandeur der Provinzpolizei von Phuket forderte den Polizeichef von Patong auf, den Vorfall sofort zu untersuchen. Der Beschuldigte wurde zusammen mit dem Beweismaterial zum Ermittlungsbeamten gebracht, um weitere rechtliche Schritte einzuleiten. In einem solchen Fall beeinträchtigt das Verhalten des Beschuldigten das Ansehen des Landes.

Die Provinzpolizei von Phuket gab als Reaktion auf die Behauptungen in den sozialen Medien eine Erklärung ab, wonach der Mann aufgrund von Videoaufnahmen verhaftet wurde, die das Phuket Info Center, das dem Büro des Gouverneurs von Phuket, Narong Woonciew, untersteht, erhalten hatte.

Aus dem Polizeibericht von Patong ging nicht hervor, welche Anklage gegen den Mann erhoben wurde. Es wurde auch nicht erwähnt, ob Maßnahmen gegen Ausländer und andere Kunden ergriffen werden, die beim Kauf mit dem Mann gesehen wurden. Im Internet äußerten einige Personen ihren Unmut darüber, dass keine Informationen darüber vorliegen, ob Kittipong bereits im April angeklagt wurde, nachdem er mit einer mit Platzpatronen gefüllten Waffe auf ausländische Touristen geschossen hatte. Es ist nicht bekannt, ob ein Gerichtsverfahren eingeleitet wurde. Der Bericht erwähnte weder den früheren Vorfall noch Verhaftungen wegen Drogenhandels in seiner Heimatprovinz Nakhon Si Thammarat.

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Tom Tom 21.09.22 15:00
Thailands Gesetzeshüter
Das der Mann erst verhaftet, nachdem in einem Online-Posting behauptet wurde, die Polizei habe bei seinen kriminellen Aktivitäten ein Auge zugedrückt, ist doch eigentlich der Höhepunkt des Artikels. Nicht der kleinkriminelle Cannabis-Händler.

Wenn die Online Medien ins Spiel kommen wird es scheinbar mit dem Tea-Money eng.
Ingo Kerp 21.09.22 12:58
Das Verhalten beeinträchtigt das Ansehen des Landes. Haben wir nicht gestern bereits einen so nichtssagenden Satz gehoert, der einfach nur lächerlich ist, beim Zustand des Landes? Drogendealer gibt es überall auf der Welt und deswegen denkt kein Mensch schlecht über ein Land. Man sollte sich deshalb eher Gedanken machen, wenn man einen Spitzenplatz bei der Korruption einnimmt.