Indonesien schließt Putin-Reise zu G20 aus

Der indonesische Präsident Joko Widodo geht nach der Outreach-Arbeitssitzung am zweiten Tag des G7-Gipfels auf Schloss Elmau in Krün. Foto: epa/Sean Gallup
Der indonesische Präsident Joko Widodo geht nach der Outreach-Arbeitssitzung am zweiten Tag des G7-Gipfels auf Schloss Elmau in Krün. Foto: epa/Sean Gallup

ELMAU: Russlands Präsident Wladimir Putin wird nach Angaben des italienischen Regierungschefs Mario Draghi nicht persönlich zum G20-Gipfel im Herbst nach Indonesien reisen. Das habe der indonesische Präsident Joko Widodo als Gastgeber des G20-Treffens klar gesagt, berichtete Draghi am Dienstag nach dem G7-Gipfel in Bayern, an dem Widodo zeitweise als Gast teilnahm. «Widodo schließt dies aus und war da kategorisch. Er (Putin) wird nicht kommen.»

Unklar sei, ob sich der Kremlchef per Videoschalte an dem G20-Gipfel beteiligen wolle. «Wir werden sehen, was passieren wird», sagte Draghi. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sagte darauf der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge: «Nun, das bestimmt nicht Draghi. Die Einladung ist eingetroffen und wir haben positiv reagiert.»

Am Montag hatte Uschakow gesagt, dass Putin an dem Gipfel Mitte November auf der indonesischen Insel Bali teilnehmen wolle - allerdings offen gelassen, in welchem Format. Schon Ende April hatte der indonesische Präsident Widodo Putins Teilnahme bestätigt. Deshalb war jüngst unklar, wie die westlichen Staaten darauf reagieren.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow kommentierte derweil die Möglichkeit, dass Putin beim G20-Gipfel auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen könnte, gegen dessen Land er seit mehr als vier Monaten Krieg führen lässt: «Es wird uns wenig interessieren ob er (Selenskyj) dort irgendwo am Rande des Gipfels auf Bali herumläuft oder nicht», sagte Lawrow. Selenskyj wurde von der indonesischen Regierung ebenfalls eingeladen, obwohl die Ukraine kein Mitglied ist.

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Martin Pohl 30.06.22 15:00
Strauss 14:20h - Pferd
Mit dem Pferd, das war gut. Ich musste beim Lesen tatsächlich laut los wiehern.
----,,,,,
Ich muss aber vorher zuerst noch nach China. Die Kostenübernahme von Ihrem Stratego-Partner David hat noch nicht stattgefunden.
Danach geht's nach Russland mit dem Paranoiazug und den Gleichgesinnten. 555555
Strauss 30.06.22 14:20
na, also Martin,
wünsche Dir schöne Reise nach Russland, mit ein paar wenigen anderen Gleichgesinnten.
Hoffentlich bereut ihr nicht bald, auf s falsche Pferd im Leben gesetzt zu haben.
Martin Pohl 30.06.22 11:40
@Strauss
Ich weiß nicht was es ist, aber meine Empfehlung, das von der Konsumliste zu streichen.
Hab mal irgendwo gelesen, Paranoide bezeichnen andere Leute als paranoid, aber ich weiß nicht mehr wo.
Viel Spaß weiterhin noch beim abmurksen. Es hatte Ihnen hier doch schon mal jemand empfohlen an die Front zu ziehen. Also, gute Reise, auf geht's.
Strauss 30.06.22 03:40
Ja, aber auch hier gibt es
noch Paranoide die nicht glauben wollen, dass man ihn abmurksen muss.
Die sollen nach Russland auswandern, und dann miterleben wie denen dort von der neuen Nato aus die Gurgel abgedreht wird.
Strauss 29.06.22 13:50
Putin weiss warum.......
dort ist seine Sicherheit nicht gewährleistet.
Der muss sich wohl bald, auch gegen die Eigenen im Baikalsee verstecken.