RANONG: Zwischen Mangroven, ruhigem Wasser und tropischer Küste wartet südlich von Ranong eine atemberaubende Landschaft, die sich am besten im Kajak entdecken lässt. Wer hier lautlos zwischen den Wurzeln der Mangroven hindurchgleitet, erlebt eine der ursprünglichsten Regionen Thailands. Doch mit der geplanten „Land Bridge“ droht dieser stillen Naturidylle ein tiefgreifender Wandel.
Warum noch jetzt, werden Sie fragen? In absehbarer Zukunft wird hier ein Tiefseehafen gebaut, sowie Autobahnen und Eisenbahntrassen. Es wird eine sognannte Landbrücke entstehen, die auf rund 90 Kilometern den Hafen von Ranong an der Andamanensee mit Chumphon am Golf von Thailand verbindet. Damit wird die Strecke vom Indischen zum Pazifischen Ozean für Frachtschiffe um gerade mal 2,5 Tage verkürzt. Auch können dadurch Containertransporte zwischen Europa und Asien die Straße von Malakka, eine überlastete Meerenge, vermeiden.
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Aber auch hier muss man der "Spur des Geldes" folgen - denn naturgemäß steckt sehr viel davon in so einem Projekt, und ein guter Teil davon wird verwendet um Entscheidungsträger günstig zu stimmen.