Das Jahr 2024: Der große Thailand-Rückblick

Thaksin Shinawatra wurde aufgrund schwerer Krankheit weiter im Police General Hospital behandelt. Foto: epa-efe/Narong Sangnak
Thaksin Shinawatra wurde aufgrund schwerer Krankheit weiter im Police General Hospital behandelt. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

BANGKOK: Liebe Leserinnen und Leser, wie jedes Jahr laden wir Sie  dazu ein, mit uns auf die wichtigsten, spannendsten und außergewöhnlichsten Ereignisse in Thailand des Jahres 2024 zurückzublicken. Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Rückblick, der die skurrilsten Nachrichten, die spektakulärsten Kriminalfälle und die bedeutendsten Schlagzeilen noch einmal lebendig werden lässt. Von den unvergesslichen Schlaglichtern rund um „Big Joke“ bis zu den kuriosen Geschichten über „Moo Deng“ – dieser Rückblick ist ein Muss für alle, die das Jahr noch einmal Revue passieren lassen möchten. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen und Staunen!

JANUAR

In der Neujahrswoche vom 29. Dezember 2023 bis 4. Januar 2024 starben in Thailand 284 Menschen bei 2.288 Unfällen. Laut Innenministerium waren weniger Todesfälle zu verzeichnen als im Vorjahr. Die Haupt­ursachen waren überhöhte Geschwindigkeit und riskantes Verhalten.

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Auf der Thepharak Road in Samut Prakan fiel am 2. Januar ein Rad von einem Monorail-Zug der Yellow Line ab und stürzte auf ein Taxi. Der Taxifahrer und sein Fahrgast blieben glücklicherweise unverletzt. Dieser Vorfall folgt auf einen ähnlichen Zwischenfall mit der Pink Line.

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Am 5. Januar trat auf der vielbefahrenen Kanchanapisek Road in Bangkok ein 1,2 Meter tiefes Loch auf, das sich über vier Fahrspuren und 33 Meter erstreckte. Verursacht durch einen Bruch in einem Wassertunnel, dauerte die Reparatur eine Woche und kostete 4 Mio. Baht. Wie durch ein Wunder wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

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Rund 500 Minderjährige werden in einem Nachtclub in Khlong Luang entdeckt. Foto: Department Of Provincial Administration

Rund 500 Minderjährige werden in einem Nachtclub in Khlong Luang entdeckt. Foto: Department Of Provincial Administration

Bei einer nächtlichen Razzia im Nachtclub „Heaven Rangsit“ in Khlong Luang entdeckten die Behörden am 7. Januar rund 500 Minderjährige. Der Clubbesitzer, ohne gültige Lizenz, wurde angeklagt. Die Aktion erfolgte nach Beschwerden über illegale Aktivitäten und Lärmbelästigung.

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Am 11. Januar teilte die Strafvollzugsbehörde mit, dass der ehemalige Premierminister Thailands, Thaksin Shinawatra, aufgrund schwerer Krankheiten weiterhin im Police General Hospital behandelt werden muss. Er wurde bereits am 23. August 2023 dorthin verlegt. Diese Entscheidung erfolgte, weil das Medical Correctional Hospital nicht über die notwendige Ausrüstung verfügte. Thaksins Aufenthalt im Krankenhaus stieß auf große öffentliche Kritik.

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Dinosaurier-Fußabdrücke in Phetchabun und Khon Kaen. Foto: The Nation

Dinosaurier-Fußabdrücke in Phetchabun und Khon Kaen. Foto: The Nation

In Phetchabun und Khon Kaen entdeckten Paläontologen des thailändischen Ministeriums für Bodenschätze die ältesten Dinosaurier-Fußabdrücke Asiens. Die über 225 Millionen Jahre alten Spuren aus der späten Triaszeit liefern neue Erkenntnisse zur Dinosauriervielfalt.

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Am 13. Januar stürzte in Satun eine Notbrücke von einem Lastwagen, die auf der Kindertags-Messe im Unterbezirk Khuan Don in der südlichen Provinz ausgestellt war. 15 Kinder wurden bei dem Unfall verletzt.

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Beim Absturz eines Leichtflugzeugs in Bang Lamung starb ein österreichischer Pilot und ein deutscher Passagier wurde schwer verletzt. Das Unglück ereignete sich am 13. Januar nahe des Huai-Yai-Tempels Ost-Pattaya.

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Pattayas Unterhaltungsverband begrüßt die erweiterten Öffnungszeiten bis 04.00 Uhr und berichtete von höheren Einkommen für das Servicepersonal. Gleichzeitig forderte der Verband eine Ausweitung der legalen Zonen für Vergnügungsstätten, z. B. an der Naklua Road, in der Pattaya Darkside und rund um den Jomtien Complex, wo bereits seit Jahrzehnten viele Bars angesiedelt sind, die jedoch gegen das Gesetz verstoßen, wenn sie nicht auch Restaurants sind.

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Nach einem Streit um den Fahrpreis erstach ein 23-jähriger Thai in Pattaya einen 31-jährigen Bolt-Taxifahrer, stahl seinen Wagen und verbrannte die Leiche auf einem Kautschukfeld. Der Täter, der das Auto des Opfers verkaufte, wurde in Rekordzeit festgenommen.

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Zwei westliche Frauen genießen ein Sonnenbad im Tempel. Foto: The Nation

Zwei westliche Frauen genießen ein Sonnenbad im Tempel. Foto: The Nation

In Chiang Mai gerieten zwei westliche Frauen in die Schlagzeilen, nachdem sie beim Sonnenbaden auf dem Gelände des Wat Chiang Mun erwischt wurden. Der amtierende Abt des Tempels reagierte besonnen und ließ sie über den Verhaltenskodex aufklären, anstatt den Vorfall eskalieren zu lassen.

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In Aranyaprathet wurde am 15. Januar eine psychisch kranke Frau tot aufgefunden. Nach dem Geständnis des Ehemanns, deckten Ermittlungen die wahren Täter auf: Fünf Jugendliche, angeführt von zwei Polizeisöhnen, hatten sie brutal angegriffen und die Leiche in einem See entsorgt. Der Chef der Polizeistation und Vater einer der beiden Täter, hatte den Ehemann unter der Anwendung von Folter zu dem Falschgeständnis gezwungen.

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In Suphanburi forderte eine Explosion in einer Feuerwerksfabrik am 17. Januar 20 Todesopfer. Premierminister Srettha Thavisin und Innenminister Anutin Charnvirakul erklärten das Gelände zum Katastrophengebiet.

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Ein Berufungsgericht in Thailand hat einen politischen Aktivisten wegen Majestätsbeleidigung zu 50 Jahren Haft verurteilt. Der 30-jährige Mongkhon Thirakot erhielt die Strafe für 27 diffamierende Facebook-Posts gegen den König.

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Ein Löwenjunges sorgt in Pattaya für Aufsehen. Foto: The Nation

Ein Löwenjunges sorgt in Pattaya für Aufsehen. Foto: The Nation

In Pattaya wurde eine Frau angeklagt, weil sie ein Löwenjunges besaß, ohne dies zu melden. Die Behörden wurden auf die Frau aufmerksam, nachdem ein Video auf Facebook auftauchte, das einen Ausländer, zeigte der in einem Bentley-Cabrio mit einem Löwenbaby durch die Stadt führ. Bei dem Mann handelte es sich um einen Freund der Beschuldigten.

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Ein deutscher Tourist, der in der deutschen TV-Doku „Die Rückkehr der Sextouristen“ behauptet hatte, der Polizei in Pattaya Schmiergeld gezahlt zu haben, zog seine Aussage zurück, nachdem Thailands stellvertretender Polizeichef Surachate Hakparn die Ermittlungen gegen ihn aufgenommen hatte. Der Mann wurde im Zuge einer Polizeirazzia in einer Ladybar in Pattaya wegen Sex mit einer Minderjährigen verhaftet.

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Ein 33-jähriger britischer Fallschirmspringer starb am 27. Januar in Naklua, als sich sein Fallschirm bei einem Basejump von einem 29-stöckigen Wohngebäude nicht öffnete. Der Mann betrieb die Facebook-Seite „Nathy‘s Sky Photography“ mit über 10.000 Followern. Er hatte die Anlage bereits zuvor mehrfach unbemerkt betreten und für seine gefährlichen Stunts genutzt.

FEBRUAR

Führende Mitglieder der aufgelösten Future-Forward-Partei wurden am 5. Februar zu vier Monaten Haft verurteilt, ausgesetzt für zwei Jahre. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie 2019 in Bangkok illegal eine Kundgebung abhielten. Unter den Angeklagten befand sich auch der Premierministerkandidat Pita Limjaroenrat, der Move Forward (die Nachfolgepartei von Future Forward) im Vorjahr zu einem überwältigenden Sieg geführt hatte. Neben Pita wurden Thanathorn Juangroongruangkit, Piyabutr Saengkanokkul und andere bekannte Aktivis­ten schuldig gesprochen.

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Aufgrund der umfassenden Strandrenovierungsarbeiten wurde Anfang Februar die Jomtien Beach Road in eine Einbahnstraße umgewandelt, von der Dongtan-Kurve bis zur Chaiyapruek-Kreuzung. Die Maßnahme soll der Verkehrssicherheit während der Bauarbeiten dienen, die bisher nur schleppend vorangekommen sind und die anliegenden Gewerbetreibenden frustrieren.

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Lopburi kämpft gegen die Überpopulation von Makaken in der Altstadt. Ein Umsiedlungsplan, am 7. Februar unterzeichnet von Bürgermeister Jamroen Salacheep und dem Department of National Parks, soll die Affen in ein Schutzgebiet verlegen. Ziel ist, die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern und den Tourismus zu fördern. Mit mehr als 5.000 Affen, die sich in der Gemeinde tummeln, die einst ein blühendes Handelszentrum war, läuft Lopburi Gefahr, zu einer Geisterstadt zu werden, da die schelmischen Affen die Einwohner belästigen, Häuser und Geschäfte beschädigen und potenzielle Besucher abschrecken.

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Madame Pang wird die erste Präsidentin der Football Association of Thailand. Foto: The Nation

Madame Pang wird die erste Präsidentin der Football Association of Thailand. Foto: The Nation

Nualphan Lamsam, bekannt als „Madame Pang“, wurde am 8. Februar mit 68 von 73 Stimmen zur ersten Präsidentin der Football Association of Thailand gewählt. Die 56-Jährige will als neue Spitze des thailändischen Fußballs Herausforderungen wie Fanrückgang und finanzielle Probleme aktiv angehen.

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Am 9. Februar traten in Thailand neue Drogenbesitzgrenzen in Kraft: 5 Methamphetamin-Pillen, 1.250 mg MDEA, 300 mg Heroin, 100 mg LSD, 1.250 mg Ecstasy, 200 mg Kokain, 5.000 mg Opium, 30 ml Cannabisextrakt (>0,2 % THC), 500 mg Ketamin. Ziel ist, Konsumenten von Händlern zu unterscheiden. Der Fokus liegt auf Rehabilitation statt Strafe, dennoch bleiben harte Strafen bei Drogenhandel bestehen.

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Am 10. Februar mussten die Ausgänge 3 und 4 der BTS-Station Siam in Bangkok aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Grund waren Zusammenstöße zwischen Monarchie-Befürwortern und Gegnern. Die Auseinandersetzung, ausgelöst durch Proteste der Gruppe Thaluwang, eskalierte vor Ort und führte zu Polizeieinsätzen.

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Satellitenbilder der GISTDA zeigten am 10. Februar 601 Brände in Thailand, vor allem in Wäldern. Kambodscha meldete 4.056 Brandherde. Die meisten Feuer in Thailand wurden in Kanchanaburi regis­triert. Beide Länder kündigten den gemeinsamen Kampf gegen Waldbrände an, um die grenzüberschreitende Luftverschmutzung zu verringern.

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Auch auf Phuket sorgt ein Löwenjunges für Schlagzeilen. Foto: The Nation

Auch auf Phuket sorgt ein Löwenjunges für Schlagzeilen. Foto: The Nation

Die Polizei von Phuket und die örtliche Tierschutzbehörde haben eine 31-jährige Chinesin am 13. Februar verhaftet und ein Löwenbaby beschlagnahmt, das sie ohne Genehmigung in einem Café in Rassada mitführte. Ein Tourist hatte das Tier gefilmt und das Video online gestellt, was die Behörden alarmierte. Die Frau gab zu, das Löwenbaby für 250.000 Baht in Bangkok erworben zu haben. Das Tier wurde in ein Wildtierreservat gebracht, und die Besitzerin wegen Verstoßes gegen das Wildtierschutzgesetz angeklagt.

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Die thailändische Polizei kündigte am 15. Februar, die Altersgrenze für Straffreiheit von 15 auf 14 Jahre zu senken, um dem Anstieg von Jugendkriminalität entgegenzuwirken. Anlass waren schwere Verbrechen, da­runter ein tödlicher Amoklauf eines 14-Jährigen. Zwischen 2016 und 2023 wurden 11.866 Jugendstraftaten registriert.

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Thaksin Shinawatra, Thailands Ex-Premier, wurde am 18. Februar nach nur sechs Monaten Haft, die er im Polizeikrankenhaus verbrachte, auf Bewährung entlassen. Der 74-Jährige kehrte erstmals seit über einem Jahrzehnt in sein Privatanwesen zurück. Aufgrund von Alter und Krankheit erfüllte er die Bewährungskriterien. Nach 15 Jahren im Exil war Thaksin 2023 heimgekehrt und sofort verurteilt worden. Seine Strafe wurde durch König Vajiralongkorn auf ein Jahr reduziert.

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Staubi (Mitte) schließt seinen letzten Standort in der Soi 33. Foto: Jahner

Staubi (Mitte) schließt seinen letzten Standort in der Soi 33. Foto: Jahner

Am 18. Februar 2024 wurde in Nakluas Soi 33 ein Kapitel der bekannten Pit Bull-Bars geschlossen. Staubi, der Gründer und Besitzer von Pit Bull Entertainment, musste seine beliebte Pit Bull Food & Corner Bar auf Anweisung des Landbesitzers schließen, der alle Pächter im ehemaligen „deutschen Viertel“ zum sofortigen Auszug aufforderte. Nachdem alle Beteiligten kräftig angepackt hatten, war der Umzug in die Pit Bull Lounge & Bar an der Naklua Road zügig abgeschlossen. Die erfreuliche Nachricht: Sowohl das gesamte Personal als auch Staubis legendärer Stammtisch zogen mit um.

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Ein seltener Vorfall in Thailand: Ein junger, verletzter Tiger wanderte in ein Dorf in der Provinz Kamphaeng Phet und versetzte die Bewohner in Panik. Das abgemagerte Tier wurde von Rangern gefangen und in einen Wildtierpark gebracht. Nach zweimonatiger Pflege wurde es im Wildschutzgebiet Huai Kha Khaeng wieder freigelassen.

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Hun Sen, Ex-Premier Kambodschas, besuchte am 21. Februar Thaksin Shinawatra in seiner Residenz Chan Song La in Bangkok. Anlass waren Sorgen um Thaksins Gesundheit. Die beiden verband ein enger Austausch, der bis ins Jahr 2009 zurückreicht. Der Besuch erfolgte kurz nach Thaksins Bewährungsentlassung und stieß auf Proteste.

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Eine Großrazzia gegen Drogenhandel im Rotlichtgebiet Nana in Bangkok sorgte am 21. Februar für Aufsehen. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Eine Großrazzia gegen Drogenhandel im Rotlichtgebiet Nana in Bangkok sorgte am 21. Februar für Aufsehen. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

Am 21. Februar 2024 führte Pol. Lt. Gen. Panurat Lakboon mit 200 Beamten eine Großrazzia gegen Drogenhandel in Bangkoks Rotlichtgebiet Nana durch. Hintergrund war der Tod eines Schweizer Touristen durch Kokain. Über 100 Verdächtige wurden überprüft, sechs Westafrikaner festgenommen, Drogen und Eigentum im Wert von 4,6 Mio. Baht beschlagnahmt.

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Ein marokkanischer Staatsbürger, Anas R. (37), wurde auf Koh Phangan wegen Mordes an DJ Max H. (42) festgenommen. Die Leiche des Österreichers wurde am 22. Februar mit schweren Kopfverletzungen nahe einer Straße entdeckt. Nach einer Party gerieten die beiden in Streit. Laut Geständnis schlug Anas R. das Opfer mit einem Stahlgegenstand tödlich.

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Surachate „Big Joke“ Hakparn. Foto: epa/Rungroj Yongrit

Surachate „Big Joke“ Hakparn. Foto: epa/Rungroj Yongrit

Surachate „Big Joke“ Hakparn, Thailands stellvertretender Polizeichef, bezeichnete die Klagen gegen ihn wegen Glücksspielverbindungen als gezielte Diffamierung. Der Vorwurf: Verstoß gegen Korruptionsgesetze und Verbindungen zu illegalen Glücksspielseiten. Am 23. Februar wies er alle Anschuldigungen zurück und kündigte Gegenklagen an.

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Ein 33-jähriger Thailänder, Mitglied eines grenzüberschreitenden Leihmutterschaftsnetzwerks, wurde am 23. Februar in Nonthaburi verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, von 2014 bis 2017 am Schmuggel von menschlichem Sperma nach Laos und Kambodscha beteiligt gewesen zu sein. Die Ermittlungen gegen das Netzwerk liefen seit 2017.

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Eine illegal errichtete Treppe vor der Strandvilla eines Schweizers zieht das Interesse der Behörden auf sich. Foto: The Nation

Eine illegal errichtete Treppe vor der Strandvilla eines Schweizers zieht das Interesse der Behörden auf sich. Foto: The Nation

Eine Schweizer Luxusvilla in Cape Yamu, Phuket, gerät ins Visier der Behörden: Am 24. Februar soll ein Schweizer eine Ärztin attackiert haben, die auf der Treppe seines Anwesens saß. Ermittlungen enthüllten jedoch schnell, dass die Treppe illegal auf öffentlichem Land gebaut wurde. Das Paar musste sie binnen drei Tagen entfernen und sich rechtlichen Schritten stellen. Der Mann bestritt die Vorwürfe, während die Ermittlungen gegen ihn weiter liefen.

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Am 25. Februar erlebte der beliebte Badeort Bang Saen in der Provinz Chonburi eine für die Trockenzeit ungewöhnliche Planktonblüte, die das Meer grün färbte. Besucher teilten daraufhin humorvolle Beiträge auf sozialen Netzwerken wie „Bang Saen vertreibt 2024 zum ersten Mal Matcha-Grüntee“. Experten führten das Phänomen auf mögliche Abwassereinleitungen zurück.

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Am 27. Februar begann auf dem U-Tapao-Flughafen in Rayong „Cobra Gold“, Südostasiens größte Militärübung. Thailand und die USA führten 9.570 Teilnehmer aus 37 Ländern an. Erstmals wurden auch Cyber- und Raumfahrt-Trainings durchgeführt. Die Übung förderte multinationale Kooperation und endete am 10. März.

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Acht Verdächtige, darunter Ex-Polizeichef Somyot Poompunmuang und Ex-Staatsanwalt Netr Naksuk, wurden am 27. Februar wegen Beihilfe zum Fahrerflucht-Fall des Red-Bull-Erben Vorayuth Yoovidhya angeklagt. Laut Generalstaatsanwaltschaft sollen sie Beweise manipuliert und ihre Autorität missbraucht haben. Der Fall aus 2012, der als Symbol für die Straflosigkeit der Reichen gilt, lenkte erneut den Fokus auf Thailands Justizsystem.

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Zum dritten Mal ehrte die IFEA Asia am 28. Februar die Stadt Pattaya als herausragende Festivalmetropole. Bei den „Pinnacle Awards 2024“ im Zign Hotel erhielt die Touristenmetropole den „Asia Festival City Award“ und den „Asia Night Festival Award“ für ihr jährliches internationales Feuerwerksfestival. Ein Tourismus-Triumph!

MÄRZ

Roger Federer, Tennisikone und 20-facher Grand-Slam-Champion, begeisterte seine Fans Anfang März mit Eindrücken seiner Thailandreise. Von Tempeln und Elefanten bis hin zu Tuk-Tuks teilte er besondere Momente via Social Media. Mit „And that’s a wrap“ endete seine Reise, die weltweit für Begeisterung sorgte.

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Protest vor Schweizer Strandvilla uaf Phuket. Foto: The Nation

Protest vor Schweizer Strandvilla uaf Phuket. Foto: The Nation

Protest gegen Schweizer in Phuket: Rund 300 Menschen versammelten sich am 3. März am Yamu Beach auf Phuket, um gegen den Elefantenparkbesitzer zu demonstrieren, der am 24. Februar eine Ärztin getreten haben soll. Unter dem Slogan „Get out“ forderten sie den Mann auf, das Land zu verlassen. Der Vorfall entfachte eine Debatte über öffentliche Strände und Respekt vor Einheimischen.

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Yingluck Shinawatra, Thailands geflüchtete Ex-Premierministerin, wurde am 4. März vom Vorwurf der Korruption im Roadshow-Projekt 2020 freigesprochen. Das Oberste Gericht hob ihren Haftbefehl auf, da keine Beweise für Machtmissbrauch vorlagen. Sie lebt seit fast 10 Jahren im Exil.

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Thailändische und philippinische Ladyboys prügeln sich in Bangkoks Sukhumvit Road Soi 11. Foto: The Nation

Thailändische und philippinische Ladyboys prügeln sich in Bangkoks Sukhumvit Road Soi 11. Foto: The Nation

Am 4. März kam es zu nächtlicher Stunde in der Sukhumvit Road Soi 11 in Bangkok zu einer Auseinandersetzung zwischen thailändischen und philippinischen Transgender-Frauen. Rund 20 philippinische Transgender-Frauen griffen zwei Kathoeys an. Die Polizei nahm alle Beteiligten fest, verhinderte weitere Zusammenstöße und beruhigte die Lage. Der Vorfall wurde von thailändischen Medien als „Thai Katoey Veterans Day“ bezeichnet.

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Am 5. März wurde ein 60-jähriger Schweizer in Trang festgenommen, nachdem er eine 58-jährige Thailänderin schwer verletzt haben soll. Die Frau, die eine Gehhilfe benutzte, hatte ihn nach einem unabsichtlichen Zusammenstoß im Einkaufszentrum auf sein schlechtes Verhalten hingewiesen. Der Streit eskalierte, und die Frau erlitt schwere Verletzungen, u. a. eine gebrochene Nase. Der Schweizer, der in Thailand lebt, schwieg zu den Vorwürfen.

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Vacharaesorn Vivacharawongse, der zweitälteste Sohn des Königs, kehrte am 6. März zum dritten Mal nach Thailand zurück und teilte ein emotionales Foto von sich am Flughafen Suvarnabhumi. In den sozialen Medien sammelte sein Post innerhalb kürzester Zeit über 25.000 Likes.

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Die Immigration entzieht einem Schweizer auf Phuket sein Arbeitsvisum. Foto: The Nation

Die Immigration entzieht einem Schweizer auf Phuket sein Arbeitsvisum. Foto: The Nation

Das Arbeitsvisum des 45-jährigen Schweizers, der eine thailändische Ärztin vor seiner Strandvilla am Yamu Beach auf Phuket getreten haben soll, wurde mit der Begründung widerrufen, dass er den sozialen Frieden bedrohen würde. Neben dem Strafverfahren wegen Körperverletzung kündigten die Behörden auch die Überprüfung der Legalität seines Elefantenparks auf der Insel an.

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In Patong, Phuket, beschlagnahmte die Polizei elektrische Scooter von Touristen und begründete dies mit fehlender Registrierung und Sicherheitsrisiken. Die Nutzer kritisierten, dass Betreiber stärker zur Verantwortung gezogen werden sollten. Elektrische Scooter sind laut dem Phuket Provincial Land Transportation Office nicht zulassungsfähig und bergen Unfallgefahren.

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In Bangkok führte eine Anti-Drogen-Operation zur Festnahme von drei Mitgliedern eines westafrikanischen Drogennetzwerks. Über fünf Kilogramm Kokain, versteckt in Kleiderständern und eingeschmuggelt aus den USA, wurden am 7. März auf dem Flughafen Suvarnabhumi beschlagnahmt. Die Aktion war Teil der Initiative „Sicheres Nana“, die rund um das Rotlichgebiet Nana Verbrechen bekämpft. Die Festgenommenen sind waren 2020 aktiv und wurden mit weiteren Schmuggelfällen in Verbindung gebracht.

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Ko Muang Phet, der rekordbrechende Albino-Büffel, bringt Hoffnung und Stolz in die Herzen der thailändischen Büffelzüchter. Foto: Hua Hin Today/Ch. Narin

Ko Muang Phet, der rekordbrechende Albino-Büffel, bringt Hoffnung und Stolz in die Herzen der thailändischen Büffelzüchter. Foto: Hua Hin Today/Ch. Narin

Ko Muang Phet, ein Albino-Büffel aus Phetchaburi, wurde am 9. März für rekordverdächtige 18 Millionen Baht verkauft. Seine außergewöhnliche Schönheit, Größe und Zuchtfähigkeiten machten ihn zum Star des diesjährigen Uthai Thani Thai Buffalo Festivals. Der Verkauf unterstreicht den hohen Wert von Albino-Büffeln in Thailand.

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Mitte März rettete die Küstenwache in Pattaya einen 53-jährigen Mann, der versuchte, auf einem Floß aus Plastikflaschen nach Koh Larn zu paddeln. Der Erschöpfte wurde 2,4 km von der Küste entfernt gefunden und sicher an Land gebracht.

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Chiang Mai kämpfte erneut mit einer Smogglocke und führte am 15. März die Liste der Städte mit der stärksten Luftverschmutzung an. Grund waren Brandrodungen in Thailand und Nachbarländern.

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Am 16. März brach im 11. Stock des Luxus-Condominiums Edge Central Pattaya ein Brand aus, der eine Evakuierung auslöste. Zwei Verletzte erlitten Rauchvergiftungen. Ursache war eine defekte Klimaanlage. Feuerwehr und Personal verhinderten Schlimmeres.

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Zwei Neuseeländer greifen auf Phuket einen Polizisten an. Foto: เหยี่ยวข่าว ภูเก็ต Newshawk Phuket

Zwei Neuseeländer greifen auf Phuket einen Polizisten an. Foto: เหยี่ยวข่าว ภูเก็ต Newshawk Phuket

Zwei Neuseeländer (36, 38) wurden am 16. März in Phuket verhaftet, nachdem sie einen Polizisten angriffen und seine Waffe zu entreißen versuchten. Der Vorfall ereignete sich in Chalong, nachdem sie vor einer Verkehrskontrolle flohen.

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Ein Betrugsskandal erschüttert die Thai-Community in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Ein 57-jähriger Ex-Honorarkonsul soll Visa gefälscht haben, was für Betroffene zu Haftstrafen, Einreiseverboten und finanziellen Verlusten führte. Das Landesgericht Feldkirch verhängte eine Geldstrafe, doch das Urteil war nicht rechtskräftig. Diplomatische Spannungen und juristische Schritte dominierten die Aufarbeitung.

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Am 23. März wurde in Kabin Buri in einer nächtlichen Aktion ein wilder Elefant umgesiedelt, der einen Menschen getötet und große Schäden angerichtet hatte. Über 100 Helfer, präzise Planung und schwere Maschinen waren nötig, um See Do Nok, so der Name des Problemelefanten, sicher ins Schutzgebiet Khao Ang Rue Nai zu bringen.

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In Prachuap Khiri Khan spitzte sich die Dürre zu: Der Pranburi-Stausee stand am 25. März bei 29,7 Prozent Kapazität, 16.600 Menschen in 79 Dörfern waren betroffen. Die Bezirke Pranburi und Thap Sakae wurden zu Katastrophengebieten erklärt. Gouverneur Somkid leitetete Notmaßnahmen ein und das Wasser wurde rationiert verteilt.

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In Lopburi spitzen sich die Konflikte zwischen Menschen und Affen zu. . Foto: epa/Rungroj Yongrit

In Lopburi spitzen sich die Konflikte zwischen Menschen und Affen zu. . Foto: epa/Rungroj Yongrit

In Lop Buri, Thailands „Stadt der Affen“, sorgte am 25. März eine neue Polizeieinheit für Aufsehen. Ausgestattet mit Schleudern und Käfigfallen, sollten die Beamten die aggressive Makaken-Population unter Kontrolle bringen. Im März lebten über 5.700 Tiere in der Stadt, geschützt durch das Gesetz, doch die Angriffe auf Menschen häuften sich. Die Polizei reagierte daraufhin mit innovativen Methoden, da Betäubungspfeile oft scheiterten.

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Ein Vorfall auf Bangkoks Monorail-Linie Yellow Line legte am 28. März den Betrieb lahm, nachdem Metallteile auf Fahrzeuge fielen. Verletzte gab es nicht. Die Behörden ordneten daraufhin Reparaturen und weitere Sicherheitsmaßnahmen an, um künftige Unfälle zu verhindern.

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Thaksin Shinawatra, umgeben von Anhängern, bei seinem ersten Besuch im Pheu Thai Hauptquartier nach seiner Rückkehr. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

Thaksin Shinawatra, umgeben von Anhängern, bei seinem ersten Besuch im Pheu Thai Hauptquartier nach seiner Rückkehr. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

Thaksin Shinawatra, Ex-Premierminister Thailands, besuchte am 26. März erstmals nach seiner Rückkehr nach Thailand das Hauptquartier der Pheu-Thai-Partei, was Spekulationen über mögliche Gesetzesverstöße auslöste. Seine VIP-Auftritte, darunter in Chiang Mai, sorgten für Aufmerksamkeit. Kritiker vermuteten Einfluss­nahme auf die Partei, was gesetzliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

APRIL

Vierzehn Mitglieder der Fischereigemeinden in Rayong verklagten Anfang April die Star Petroleum Refining CompanySPRC wegen des Ölunfalls 2022, der ihre Existenzgrundlage zerstörte. Sie forderten 4,2 Mio. Baht Entschädigung. Bei dem Unglück gelangten mindestens 50.000 Liter Rohöl in den Golf von Thailand. Über 2.600 Fischer waren betroffen.

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Bruno Mars begeistert Thailand. Foto: The Nation

Bruno Mars begeistert Thailand. Foto: The Nation

Bruno Mars begeisterte Bangkok: Der Superstar zeigte vor seinem zweiten Konzert im Rajamangala-Stadion mit einem Outfit im Elefanten-Design seine Liebe zur thailändischen Kultur. Hits wie „Uptown Funk“ und sein humorvoller Bezug zu Thai-Sprichwörtern machen ihn zum Publikumsliebling.

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Thailands stellvertretender Polizeichef Surachate „Big Joke“ Hakparn stellte sich am 2. April freiwillig der Polizei, nachdem ein Haftbefehl wegen Geldwäsche gegen ihn ergangen war. Trotz Vorwürfen illegaler Aktivitäten betonte er seine Unschuld und wurde nach Verhör auf Kaution entlassen.

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Cannabis-Shop in Bangkok. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Cannabis-Shop in Bangkok. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Die thailändische Regierung kündigte am 2. April an, dass Marihuana künftig nur noch für medizinische und gesundheitliche Zwecke legal sein sollte. Gesundheitsminister Cholnan Srikaew korrigierte damit Premierminister Srettha Thavisin, der eine Rückkehr auf die Betäubungsmittelliste andeutete. Konflikte mit der Bhumjaithai-Partei drohten, die in der vorherigen Regierung Marihuana von der nationalen Liste der Betäubungsmittel gestrichen hatte.

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Thailand ächzte am 3. April unter einer außergewöhnlichen Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad. Auch nachts sanken die Werte kaum unter die 30-Grad-Marke. In den Medien wurden die Menschen aufgefordert, sich speziell zwischen 11.00 und 15.00 Uhr in gekühlten Innenräumen aufzuhalten. Besonders betroffen waren Bangkok und der Norden.

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In Surat Thani gerät eine Nachtfähre in Brand. Bild: Nation TV

In Surat Thani gerät eine Nachtfähre in Brand. Bild: Nation TV

In Surat Thani geriet am 4. April ein Nachtboot nahe Koh Tao in Brand. 108 Menschen, darunter viele ausländische Touristen, waren an Bord, als das Feuer im Maschinenraum ausbrach. In Panik sprangen die Passagiere ins Meer, Rettungsschiffe eilten herbei. Alle überlebten, teils mit Rauchvergiftungen.

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In Rawai auf Phuket wurde ein Deutscher nach über 500 Tagen Visumüberschreitung und aggressivem Verhalten festgenommen. Er verbarrikadierte sich mit einer Axt. Der Vorfall reihte sich in ähnliche Probleme mit Ausländern ein, die Phukets Behörden zu härterem Durchgreifen veranlassten.

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In Samut Sakhon deckte das thailändische Industrieminis­terium das Verschwinden von über 10.000 Tonnen Cadmium-Tailings auf. Nur 2.440 von 13.450 Tonnen wurden gefunden. Die Umwelt- und Gesundheitsgefahren waren erheblich. Die betroffene Fabrik blieb vorerst 90 Tage gesperrt.

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Premierminister Srettha Thavisin besucht Koh Samui. Foto: The Nation
Premierminister Srettha Thavisin besucht Koh Samui. Foto: The Nation

Premierminister Srettha Thavisin kündigte am 7. April auf Koh Samui den Bau eines Kreuzfahrtterminals an, das mit 12,172 Milliarden Baht die touristische und wirtschaftliche Entwicklung der Insel fördern soll.

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Das Zentrale Strafgericht für Korruptionsfälle verurteilte 15 Polizisten und 7 Zivilisten aus Nakhon Pathom wegen Pflichtverletzung im Mordfall Siwakorn Saibua. Der Autobahnpolizist starb nach einer Attacke durch den Helfer des einflussreichen „Kamnan Nok“. Das Urteil war ein Signal gegen Korruption.

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Nach der Veröffentlichung des Untersuchungsberichts zum Untergang der HTMS Sukhothai im Dezember 2022 trat der Kommandant der Fregatte, Pichitchai Tuannadee, am 9. April zurück. Ursachen waren Fehlentscheidungen, Verschleiß des Schiffs und extremes Wetter. 29 Seeleute starben oder galten als vermisst.

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Nackter Ausländer entweiht heiligen Ort. Bild: Asean NOW

Nackter Ausländer entweiht heiligen Ort. Bild: Asean NOW

Thailands Tourismus litt erneut unter Respektlosigkeit: Ein Tourist sorgte am 11. April in Bangkok für Empörung, als er öffentlich auf den Gehweg defäkierte und in einem buddhistischen Schrein badete. Der Vorfall schockierte Einheimische und Behörden.

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Die Central Group aus Thailand hat am 12. April das Berliner Luxus-Kaufhaus KaDeWe vollständig übernommen. Für eine Milliarde Euro erwarb Central das Gebäude von der insolventen Signa-Gruppe.

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Ein brutaler Überfall erschütterte Hua Hin: Ein belgischer Rentner (63) wurde Opfer eines Angriffs durch einen Deutschen. Der Mann lag im Koma, nachdem er schwere Kopfverletzungen erlitt und erlag später seinen schweren Verletzungen. Der Täter, ein Kampfsportler, wurde festgenommen.

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Dramatische Szenen in Ayutthaya: Ein Feuer zerstörte am 16. April ein Ausflugsboot aus Teakholz auf dem Chao-Phraya-Fluss. Alle 24 Touristen an Bord konnten gerettet werden. Ein technischer Defekt führte zu dem verheerenden Brand.

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Am 18. April wurde Thailands stellvertretender nationaler Polizeichef Surachat „Big Joke“ Hakparn suspendiert. Foto: epa-efe/Narong Sangnak
Am 18. April wurde Thailands stellvertretender nationaler Polizeichef Surachat „Big Joke“ Hakparn suspendiert. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Thailands stellvertretender nationaler Polizeichef Surachat „Big Joke“ Hakparn wurde am 18. April wegen eines Geldwäscheskandals suspendiert. Premierminister Srettha Thavisin unterzeichnete die Anordnung auf Empfehlung von Polizeichef Kittirat Panpetch. „Big Joke“, der seine Unschuld beteuerte, wurden Verbindungen zu illegalen Online-Casinos vorgeworfen.

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Während Songkran starben auf Thailands Straßen vom 11. bis 17. April 287 Menschen, 2.060 wurden verletzt. Chiang Rai hatte mit 17 Toten die höchste Opferzahl, sieben Provinzen meldeten keine Todesfälle. Hauptursachen waren hohe Geschwindigkeit und riskantes Fahren. Trotz weniger Unfälle stieg die Todesrate.

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Nach der Einnahme der Grenzstadt Myawaddy durch Rebellen reagiert Myanmars Junta am 19. April mit massiven Luftangriffen und feuerte mehr als 130 Bomben ab, hunderte Zivilisten flohen nach Thailand. Die strategisch wichtige Stadt nahe Mae Sot war ein schwerer Schlag für die Militärführung.

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Ein 73-jähriger Schweizer wurde am 19. April bei einem Unfall mit seinem dreirädrigen Elektroroller schwer verletzt. Trotz klarer Videoaufnahmen wies der SUV-Fahrer jede Schuld von sich. Die Ehefrau des Opfers beklagte hohe Kosten und mangelnde Unterstützung. Die Polizei blieb untätig.

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Stefano Domenicali, CEO der Formula One Group, traf am 22. April Premierminister Srettha Thavisin in Bangkok. Ziel war die Prüfung Thailands als Austragungsort für ein Formel-1-Rennen. Die Regierung sicherte volle Unterstützung zu und betonte das Potenzial Thailands.

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Thailand hat Opium und Psilocybin-Pilze für medizinische und Forschungszwecke legalisiert. Die Entscheidung, veröffentlicht am 23. April in der „Royal Gazette“, zielte auf Fortschritte in Psychiatrie und Schmerztherapie ab. Gesundheitsminister Cholnan Srikaew betonte den medizinischen Nutzen.

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Thai Airways nimmt Abschied von der „Königin der Lüfte“. Foto: Thai Airways International

Thai Airways nimmt Abschied von der „Königin der Lüfte“. Foto: Thai Airways International

Am 23. April verabschiedete sich Thai Airways von der ikonischen Boeing 747-400 – „Queen of the Skies“. Nach Jahrzehnten als Rückgrat der Langstreckenflotte markierte die Zeremonie das Ende einer Ära. THAI setzt künftig auf effizientere Modelle und startet in ein neues Kapitel der Luftfahrt.

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Nach vier Jahren kehrte die USS Theodore Roosevelt am 24. April nach Thailand zurück. Der Besuch des US-Flugzeugträgers in Laem Chabang stärkte die diplomatischen und militärischen Beziehungen zu Thailand. Neben Kooperation und Training bot er auch kulturellen Austausch und Begegnungen für die Crew. In der gesamten Pattaya Walking Street herrschte eine belebte Atmosphäre, während Gruppen von Matrosen die zahlreichen Bars, Restaurants sowie Go-Go-Bars erkundeten und den Betreibern hohe Einnahmen bescherten.

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Hua Hin kämpfte Ende April mit einer ernsten Wasserkrise, die Bevölkerung, Unternehmen und Tourismus traf. In Gebieten wie Khao Takiab und Hua Don war das Wasser besonders knapp. Viele lokale Betriebe, darunter Restaurants und Hotels, waren darauf angewiesen, Wasser von privaten Anbietern zu kaufen, um den Bedarf ihrer Kunden zu decken.

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Toyota hat in Pattaya ein Pilotprojekt mit neun Elektro-Hilux-Revo-Pick-ups gestartet, die als Songthaews eingesetzt werden. Ziel ist, die gesamte Flotte auf E-Fahrzeuge umzustellen.

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Klotzen statt kleckern: Am 20. April 2024 hat der Best Supermarket seine neue Filiale an der Naklua Road eröffnet. Sie befindet sich direkt gegenüber von der Susco-Tankstelle. Fotos: Jahner

Klotzen statt kleckern: Am 20. April 2024 hat der Best Supermarket seine neue Filiale an der Naklua Road eröffnet. Sie befindet sich direkt gegenüber von der Susco-Tankstelle. Fotos: Jahner

Der Best Supermarket eröffnete am 20. April still und ohne großes Tamtam seine neue Filiale an der Naklua Road in Pattaya. Moderner und barrierefrei gestaltet, bietet sie das bekannte Angebot an westlichen Produkten. Kritik gab es an der räumlichen Trennung von Körperpflegeartikeln, die jedoch zwischenzeitlich zum Kundenwohl entfernt wurde.

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Dürre bedrohte Ende April 300 Haushalte in Buriram: Drei Dörfer ohne Anschluss ans Wassernetz mussten Wasser kaufen, da die Brunnen versiegten.

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Ein Brite wurde am 30. April nach einem Angriff auf einen Tuk-Tuk-Fahrer in Phuket wegen Fahrpreisstreits auf Koh Phi Phi festgenommen. Die Polizei von Krabi und Phuket handelte schnell, nachdem ein Haftbefehl erlassen wurde.

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Aufgrund extremer Hitze kommt der Bahnverkehr im tiefen Süden des Landes zum Erliegen. Foto: ทีมพีอาร์การรถไฟแห่งประเทศไทย

Aufgrund extremer Hitze kommt der Bahnverkehr im tiefen Süden des Landes zum Erliegen. Foto: ทีมพีอาร์การรถไฟแห่งประเทศไทย

In Nakhon Si Thammarat führte extreme Hitze am 30. April zu einer Verformung der Bahngleise zwischen Ron Phi Bun und Khao Chum Thong. SRT-Mitarbeiter kühlten die Schienen mit Wasser und Eis, um den Verkehr nach einer Stunde wiederherzustellen.

MAI

Vier französische Taucher wurden am 1. Mai nach einer ungewollten Nacht auf der unbewohnten Insel Koh Manwichai vor der Küste Sattahips gerettet. Ihr Boot hatte sich nach dem Tauchen losgerissen. Dank eines Facebook-Hinweises wurde eine Suchaktion gestartet. Alle blieben unverletzt und kehrten sicher ans Festland zurück.

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Die Einwanderungsbehörde nahm am 4. Mai einen Russen auf Phuket fest, der ohne Arbeitserlaubnis schamanische Dienstleistungen über soziale Medien angeboten hatte. Ermittler buchten undercover Massagen und Heilkräuter für 7.000 Baht. Der Mann wurde beim Massieren eines Kunden verhaftet.

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Am 7. Mai hat die umgebildete thailändische Regierung unter Premierminister Srettha Thavisin ihre Ressortverteilung bekanntgegeben: Phumtham Wechayachai leitete ab sofort das Verteidigungs-, Handels- und Landwirtschaftsministerium sowie das Ministerium für digitale Wirtschaft. Weitere stellvertretende Premierminis­ter übernahmen Schlüsselressorts. Srettha betonte das Vertrauen ins Kabinett und die Bedeutung langfristiger Ziele.

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Im Mai wurde Cannabis erneut zum Politikum, als Premier Srettha eine Rückstufung als illegale Droge forderte. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Im Mai wurde Cannabis erneut zum Politikum, als Premier Srettha eine Rückstufung als illegale Droge forderte. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

Thailand diskutierte erneut den rechtlichen Status von Cannabis. Premier Srettha forderte eine Rückstufung als illegales Betäubungsmittel, während Ex-Gesundheitsminister Anutin am 9. Mai auf wissenschaftliche Prüfung pochte. Die politischen Differenzen spitzten sich zu, da die 2022 gestartete Entkriminalisierung bedroht schien.

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Rekordhitze in Thailand: Die extreme Hitzewelle mit gefühlten Temperaturen über 52 Grad forderte bis Mai 61 Todesopfer – doppelt so viele wie 2023. Besonders betroffen war der Nordosten.

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Itthipol Khunpluem, ehemaliger Bürgermeister von Pattaya und Thailands Ex-Kulturminis­ter, wurde am 13. Mai vom Korruptionsgericht freigesprochen. Die Vorwürfe wegen Amtsmissbrauchs im Zusammenhang mit der illegalen Genehmigung des umstrittenen Waterfront-Projekts am Hafen Bali Hai in Pattaya verjährten.

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Netiporn Sanesangkhom. Foto: The Nation

Netiporn Sanesangkhom. Foto: The Nation

Nach 110 Tagen Hungerstreik starb die 28-jährige thailändische Aktivistin Netiporn Sanesangkhom in Haft. Sie setzte sich gegen Majestätsbeleidigungsstrafen und für Kautionsrechte politischer Gefangener ein.

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Am 11. Mai wurde ein 34-jähriger Südkoreaner in einem betongefüllten Fass im Mabprachan-Reservoir in Ost-Pattaya tot aufgefunden. Drei Landsmänner standen unter Mordverdacht, zwei der Männer wurden gefasst. Einer der Täter gestand, das Opfer betäubt, erdrosselt und entsorgt zu haben. Haftbefehle wurden erlassen.

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Lopburi startet Umsiedlung von Stadtmakaken: Am 15. Mai wurden in der Provinzhauptstadt die ersten 25 Affen in eine neue Auffangstation mit einer Kapazität für 3.000 Tiere im Tambon Po Kao Ton verlegt. Ziel: Entwöhnung von menschlicher Nahrung, Populationseindämmung und Schutz der Stadt.

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Im Parkhaus des Phramongkutklao Hospitals in Bangkok stieß eine in Panik geratene Frau am 15. Mai mit ihrem Pick-up ein geparktes Fahrzeug über das Geländer aus dem vierten Stock. Der Wagen stürzte auf die Straße, verletzte jedoch niemanden.

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Bang-Fai-Rakete explodiert nahe Flugzeug. Foto: The Nation

Bang-Fai-Rakete explodiert nahe Flugzeug. Foto: The Nation

Ein Pilot meldete am 17. Mai eine Bang-Fai-Rakete, die nur 300 Meter von seinem Flugzeug entfernt explodierte. Der Vorfall in Ubon Ratchathani, auf 8.000 Fuß Höhe, zeigte die Sicherheitsrisiken des traditionellen Raketenfestes auf.

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Ein nächtlicher Brand aufgrund eines Kurzschlusses in der Royal Garden Plaza in Süd-Pattaya am 17. Mai verursachte erheblichen Sachschaden, jedoch keine ernsthaften Verletzungen. Das Feuer brach im zweiten Stock aus und wurde rasch gelöscht. Zwei Personen erlitten leichte Rauchvergiftungen.

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Abschied von einem geschätzten Journalisten und liebenden Familienvater. Karl-Heinz Burmann hinterlässt seine Frau Da sowie seine beiden Stieftöchter Nahm und Nut.

Abschied von einem geschätzten Journalisten und liebenden Familienvater. Karl-Heinz Burmann hinterlässt seine Frau Da sowie seine beiden Stieftöchter Nahm und Nut.

Mit Karl-Heinz Burmann, der am 17. Mai im Alter von 80 Jahren verstarb, verlor DER FARANG einen engagierten Journalisten und Mentor. Nach einer beeindruckenden Karriere in Deutschland fand er in Thailand nicht nur seine Liebe, sondern auch eine neue Berufung. Er wird unvergessen bleiben.

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Nach einem Jahrzehnt Lagerung will Thailand 15.000 Tonnen Reis aus Yinglucks gescheitertem Subventionsprogramm versteigern. Tests bestätigten die Sicherheit, doch Bedenken über Begasungsfolgen blieben. Die Auktion sollte 270 Mio. Baht bringen und Lagerkosten senken.

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Thailands Premier Srettha Thavisin besuchte im Rahmen seines Italien-Besuchs die Rennstrecke in Imola. Er sprach mit dem F1-CEO über ein mögliches Rennen 2027/28 in Thailand. Eine Machbarkeitsstudie wurde in Auftrag gegeben. Srettha traf auch Alex Albon, der als Vorbild für junge Thailänder dient.

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Am 21. Mai trat in der Soi Diana und Soi Honey in Süd-Pattaya eine Einbahnregelung in Kraft. Ziel war, den Verkehr zu entlasten. Die Soi Honey führt zur Soi Buakhao, die Soi Diana zur Second Road.

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1 Toter und 30 Verletzte bei starken Turbulenzen. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

1 Toter und 30 Verletzte bei starken Turbulenzen. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

Chaos im Himmel: Auf Flug SQ321 von London nach Singapur der Singapore Airlines sorgten am 21. Mai heftige Turbulenzen für Panik. Ein Brite starb, Dutzende wurden verletzt. Die Boeing 777-300ER sank abrupt um 2.000 Meter und wurde nach Bangkok umgeleitet.

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Thailand feiert am 21. Mai die Rückgabe zweier 1.000 Jahre alter Artefakte aus dem Metropolitan Museum of Art in New York. Die Statuen „Golden Boy“ und „Kniende Frau“ symbolisieren Thailands reiches Kulturerbe und stärken die kulturelle Zusammenarbeit mit den USA. Sie sind nun im Nationalmuseum ausgestellt.

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In Nonthaburi stürzte am 21. Mai eine 71-jährige Frau in ein offenes Gullyloch und wurde verletzt. Dies war der dritte derartige Unfall in diesem Monat. Die Frau wartete auf ein Taxi, als sie in den Schacht fiel. Wiederholt rückten Sicherheitslücken bei Thailands Infrastruktur in den Fokus.

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Zehn Jahre nach dem Putsch von 2014 bekräftigte die Pheu-Thai-Partei am 22. Mai ihr Engagement für Verfassungsreformen und ein Anti-Putsch-Gesetz. Ziel ist es, Militärputsche zu verhindern und Putschisten rechtlich nicht mehr anzuerkennen. Auch die Move Forward Party unterstützte die tiefgreifenden Reformen.

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Sicherheitskräfte attackieren Touristen in Pattayas berüchtigter Soi 6. Foto: Privat

Sicherheitskräfte attackieren Touristen in Pattayas berüchtigter Soi 6. Foto: Privat

Ein Streit um eine unbezahlte Getränkerechnung eskalierte am 24. Mai in Pattayas Soi 6. Bar-Sicherheitsleute griffen drei Touristen an, ein Vorfall, der auf Video festgehalten und viral wurde. Die Polizei verhaftete drei Wachleute und verurteilte deren Verhalten als schädlich für Pattayas Ansehen. Schulungen und strengere Maßnahmen sollen künftig solche Gewalt verhindern.

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In Bueng Kan wurde am 26. Mai ein 42-jähriger Belgier festgenommen, der gestanden hat, einen Landsmann nach einem Streit erschossen und die Leiche verbrannt zu haben. Die Polizei entdeckte das Verbrechen, als der Täter das Motorrad des Opfers in einem Teich versenken wollte.

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Thaksin Shinawatra, Thailands Ex-Premier, verschob seine für den 29. Mai geplante Anhörung wegen einer Corona-Infektion. Die Vorwürfe: Majestätsbeleidigung und Computerkriminalität, basierend auf Aussagen von 2015. Seine Rückkehr 2023 brachte keine Entspannung – rechtliche Unsicherheiten blieben bestehen.

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Formel 1-Strecke am U-Tapao Airport geplant. Foto: The Nation

Formel 1-Strecke am U-Tapao Airport geplant. Foto: The Nation

Thailand plant eine Formel-1-Rennstrecke am Flughafen U-Tapao in Rayong, um Touris­ten und Motorsportfans anzulocken, gab die Regierung im Mai bekannt. Ab 2027 sollen Rennen stattfinden, unterstützt von PTT. Erwartet werden 300.000 Fans, 12 Milliarden Baht Umsatz und 6.000 Jobs. Auch Formel E ist vorgesehen.

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Ein seltenes Erdbeben der Stärke 2,4 erschütterte am 30. Mai Koh Samui. Das Epizentrum lag in vier Kilometern Tiefe bei Ang Thong. Bewohner spürten Erschütterungen, Schäden blieben aus. Experten registrierten erstmals ein Beben im Golf von Thailand, Ursache war geothermische Energie.

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Ein Jahr nach seiner spektakulären Flucht wurde der thailändische Gangsterboss Chavalit „Boss Paeng“ Thongduang am 30. Mai in Indonesien gefasst. Chavalit, verurteilt für Mordversuch und Drogenhandel, war berüchtigt, genoss jedoch einen Robin-Hood-Status.

JUNI

Dank der schnellen Reaktion eines 45-jährigen Nachbarn konnte am 2. Juni eine bewusstlose 70-jährige Deutsche aus einem Pool gerettet werden. Ihr Sohn, der die Situation über eine Überwachungskamera aus Deutschland bemerkte, alarmierte den Helfer. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht.

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Deutscher stürzt aus Luxushotel in den Tod. Foto: พัทยา-รู้ยัง

Deutscher stürzt aus Luxushotel in den Tod. Foto: พัทยา-รู้ยัง

Ein 57-jähriger Deutscher stürzte am 5. Juni 2024 aus einem Luxushotel an der Pattaya Beach Road in den Tod. Polizei und Rettungsdienst fanden im 33. Stock keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Der Fall reihte sich in eine Serie ähnlicher Tragödien in diesem Monat ein.

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Thailand plant eine Rentenlotterie, um das Alterssparen zu fördern. Lose à 50 Baht fließen in den Nationalen Sparfonds, Gewinne bis 1 Mio. Baht winken. Ab 60 Jahren können Teilnehmer ihre Ersparnisse abheben.

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In einer unerwarteten Wendung hat die Pheu-Thai-Partei am 7. Juni ihren Vorschlag zurückgezogen, Verstöße gegen den umstrittenen Abschnitt 112 des thailändischen Strafgesetzbuches, der die Majestätsbeleidigung betrifft, in das geplante Amnestiegesetz aufzunehmen. Kritiker warnten vor Parallelen zu 2013, als ähnliche Pläne Proteste und einen Staatsstreich auslösten. Thaksin blieb im Fokus der Debatte.

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Eine weitere mysteriöse Condo-Tragödie erschüttert Pattaya: Am 8. Juni stürzte eine unbekannte Frau aus dem 25. Stock nahe der Pattaya Beach Road. Die Ermittler prüften Unfall, Suizid oder Fremdverschulden. Es war bereits der fünfte Todesfall dieser Art im Juni.

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Nach einem Angriff auf Touristen in Pattayas berüchtigter Soi 6 trafen Polizei und Vertreter der Vergnügungsindustrie am 6. Juni zu einem Krisentreffen zusammen. Ziel war es, Sicherheitsstandards zu stärken und das Vertrauen der Gäste wiederherzustellen. Gewaltfreies Handeln wurde strikt eingefordert.

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Premierminister Srettha Thavisin betonte die Unabhängigkeit der Justiz nach der Festnahme von Noraset Thaised am 10. Juni, dem Neffen des stellvertretenden Innenministers Chada Thaised. Der Vorwurf: Drogenbesitz und Waffenfund. Chada werde sich nicht einmischen, versicherte Srettha.

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Auf dem Chatuchak-Markt entfachte am 11. Juni ein Brand  in der Haustierzone, mehr als 1.000 Tiere kamen um. Foto: epa-efe/Narong Sangnak
Auf dem Chatuchak-Markt entfachte am 11. Juni ein Brand in der Haustierzone, mehr als 1.000 Tiere kamen um. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Ein verheerendes Feuer zerstörte am 11. Juni die Haustierzone des Chatuchak-Marktes in Bangkok. Über 1.000 Tiere starben, 118 Geschäfte brannten nieder. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen mit zehn Löschfahrzeugen.

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Das thailändische Kabinett hat am 11. Juni eine Reform des Methamphetamin-Gesetzes beschlossen. Bereits der Besitz von mehr als einer Tablette gilt künftig als Straftat. Ziel war, Süchtige von Dealern zu unterscheiden.

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Eine Razzia am 11. Juni in der Soi Sukhumvit 91/2 in Pattaya führte zur Festnahme von 21 Indern, die als Callcenter für illegales Onlineglücksspiel agierten. Sichergestellt wurden Computer, Handys und Beweise für Transaktionen in Millionenhöhe.

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Ermittlungen gegen Marine Police in Sattahip. Foto: The Nation

Ermittlungen gegen Marine Police in Sattahip. Foto: The Nation

Drei beschlagnahmte Fischerboote, die wegen Diesel-Schmuggels aus Kambodscha am Pier der Marine Police in Sattahip festgemacht waren, verschwanden am 11. Juni spurlos. Sie wurden am 17. Juni nahe der malaysischen Seegrenze wieder aufgegriffen, allerdings mit fast leeren Tanks, da das Öl offenbar während eines Zwischenstopps in Kambodscha verkauft worden war. Die Polizei nahm ihre Ermittlungen gegen neun Marinebeamte auf.

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Beim „Bun Bang Fai“-Festival in Phothong in der Provinz Roi Et schlug am 16. Juni eine fehlgeleitete Rakete in die Menschenmenge ein. 38 Personen wurden verletzt, sechs davon schwer. Ursache war eine Bung Fai Saen mit 120 kg Schießpulver.

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Tragische Badeunfälle erschütterten Phuket: Am Strand von Mai Khao wurden am 17. Juni die Leichen eines Amerikaners (45) und einer Thailänderin (49) entdeckt. Vermutet wurde, dass starke Strömungen die Ursache waren. Tags zuvor ertrank ein Russe (64) am Surin-Strand.

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Thaksin Shinawatra stand erneut im Fokus der Justiz. Ein Jahr nach seiner Rückkehr aus dem Exil wurde der 74-Jährige am 18. Juni wegen Majestätsbeleidigung und Computerkriminalität angeklagt. Trotz Freilassung auf Kaution drohten ihm bis zu 15 Jahre Haft.

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Nach vier Monaten Untersuchung empfahl ein Prüfgremium, Pol Gen Torsak Sukvimol wieder als Thailands Polizeichef einzusetzen. Sein Stellvertreter, Pol Gen Su­rachate „Big Joke“ Hakparn, blieb suspendiert. Hintergrund war ein Skandal um Korruption, Machtmissbrauch und illegale Aktivitäten, der die Polizei erschütterte.

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Lizzy Ginsel war für ihre lebhafte Persönlichkeit, ihren philanthropischen Geist und ihre schrillen Outfits bekannt. Ihr Organisationstalent brachte Hua Hins Expats zusammen.

Lizzy Ginsel war für ihre lebhafte Persönlichkeit, ihren philanthropischen Geist und ihre schrillen Outfits bekannt. Ihr Organisationstalent brachte Hua Hins Expats zusammen.

Lizzy „Hua Hin“ Ginsel, eine prägende Figur der internationalen Gemeinde in Hua Hin und enge Freundin des Magazins DER FARANG, verstarb am 20. Juni. Geboren 1947 in Jayapura, führte sie ein bewegtes Leben, das sie von Europa bis nach Thailand führte. Dort engagierte sie sich für soziale Projekte wie „Power of Love“ und die Multi Cultural Community. Lizzys unermüdlicher Einsatz bleibt unvergessen. Ruhe in Frieden, Lizzy.

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Premierminister Srettha Thavisin besuchte am 22. Juni die Pattaya Walking Street, um die Herausforderungen der Nebensaison zu erkunden. Trotz vieler Touristen aus Asien sank die Zahl der Europäer. Srettha kündigte an, das Tourismusministerium zu Maßnahmen zur Förderung europäischer Besucher anzuweisen.

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Neun Minibus-Insassen erlitten am 22. Juni in Nang Rong in der Provinz Buriram eine beinahe tödliche Erstickung, verursacht durch einen Umbau, der den Lufteinlass blockierte. Dank eines Stopps des Fahrers an einer Tankstelle wurden sie gerettet und ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall hätte tödlich enden können.

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Pol Gen Surachate „Big Joke“ Hakparn drohte Premierminister Srettha Thavisin am 24. Juni mit rechtlichen Schritten wegen seiner umstrittenen Entlassung. Der Staatsrat erklärte die Maßnahme für rechtswidrig.

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Thailand plant eine weltweite Einkommensbesteuerung für Personen mit mindestens 180 Tagen Aufenthalt im Land. Ausländisches Einkommen soll dann unabhängig vom Transferzeitpunkt besteuert werden. Doppelbesteuerungsabkommen und internationale Datenkooperation sollen Steuerkonflikte mindern.

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Pol Gen Surachate „Big Joke“ Hakparn. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Pol Gen Surachate „Big Joke“ Hakparn. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Die Polizeikommission hat am 26. Juni einstimmig die Entlassung von Pol Gen Surachate „Big Joke“ Hakparn wegen angeblicher Verbindungen zu Online-Glücksspielen beschlossen. Der Schritt erfolgte trotz eines Gutachtens des Staatsrats, das die Maßnahme als unrechtmäßig einstufte.

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Am 27. Juni endete der finale Wahlgang für Thailands Senat. 2.989 Kandidaten kämpften um 200 Sitze, während Berichte über Wahlmanipulationen, Bestechungsversuche und politische Absprachen die Abstimmung überschatteten.

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Der Oberste Gerichtshof bestätigte am 27. Juni das Todesurteil gegen Banyin Tangpakorn. Der Ex-Minister wurde wegen der vorsätzlichen Ermordung des Bauunternehmers Chuwong Saetung verurteilt, dessen Tod 2015 als inszenierter Unfall entlarvt wurde. Der Schuldspruch beendet einen jahrelangen Rechtsstreit um Gerechtigkeit.

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Barkeeper ersticht Club-Manager in Soi LK. Foto: Pattaya Rescue

Barkeeper ersticht Club-Manager in Soi LK. Foto: Pattaya Rescue

Im „Tuk Tuk Club“ in Pattayas Soi LK Metro wurde ein 48-jähriger Manager am 28. Juni tödlich verletzt, als er einen Streit zwischen Mitarbeitern schlichten wollte. Der Täter, ein 33-jähriger Barkeeper, flüchtete, entschuldigte sich jedoch zuvor beim Opfer. Er wurde von der Polizei festgenommen. Der Vorfall führte zu verstärkten Kontrollen in Pattayas Nachtclubs.

JULI

Am 1. Juli beschädigte ein nächtlicher Brand den Prototyp der „Tram Noi“ in Khon Kaen erheblich. Die Straßenbahn, entwickelt von der Rajamangala University of Technology Isan, nutzte innovative Batterietechnologie, die das Löschen erschwerte. Zwei Waggons wurden zerstört. Der Vorfall bremst Khon Kaens Smart City-Projekt, das auf moderne Technologien zur Stadtentwicklung setzt.

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30 Verletzte bei Großbrand in Chinatown. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

30 Verletzte bei Großbrand in Chinatown. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Ein verheerender Brand erfass-te am 6. Juli Bangkoks Trok Pho-Siedlung in Chinatown. 30 Holzhäuser brannten auf 3.200 qm nieder, 30 Verletzte wurden behandelt. 280 Menschen verloren ihr Zuhause. Feuerwehr und Behörden verhinderten Schlimmeres.

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Ein 26-Jähriger Thai gestand, am 8. Juni in Chiang Mai einen Taxifahrer ermordet, seine Leiche versteckt und das Taxi für einen Goldraub genutzt zu haben. Geplagt von finanzieller Not plante er die Tat monatelang. Der Täter wurde festgenommen, Gold im Wert von 3 Mio. Baht sichergestellt. Ihm droht lebenslange Haft.

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Innenminister Anutin Charnvirakul bekräftigte am 9. Juli seinen Einsatz für die liberale Cannabis-Politik und lehnt eine Rekriminalisierung strikt ab. Eine Rückkehr zur Kriminalisierung, so Anutin, könnte das Investorenvertrauen gefährden.

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Cannabis-Aktivisten in Bangkok verschärften am 10. Juli ihren Protest gegen die geplante Rekriminalisierung mit einem Hungerstreik. Sie forderten öffentliche Anhörungen und warnten vor Monopolen, während das ONCB über eine Neuregelung ab 2025 beriet.

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Protest gegen unfairen Pattaya-Medienbericht. Bild: PR Pattaya

Protest gegen unfairen Pattaya-Medienbericht. Bild: PR Pattaya

Hunderte von thailändischen Geschäftsleuten, Influencern, Stadtbeamten und Vertretern von Tourismusorganisationen versammelten sich am 11. Juli in der Pattaya Walking Street, um ein gerechteres Medienbild der Stadt zu fordern. Anlass war ein kontroverser Artikel, der Pattaya als „Stadt der Sünde“ darstellte. Die Kundgebung betonte die Vielfalt und Attraktivität der Metropole, die jährlich Millionen Touris­ten begeistert.

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Forscher der Chiang Mai University entdeckten im Satun UNESCO Global Geopark eine neue Ylang-Ylang-Art, „Chalermprakiat“, benannt zu Ehren des Königs. Mit nur 15 bis 20 Exemplaren gilt sie als äußerst selten. Die cremefarbene, bis zu 8 Meter hohe Pflanze könnte künftig als Heil- oder Zierpflanze genutzt werden.

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Honda reduzierte seine Fahrzeugproduktion in Thailand erheblich: Die Kapazität sank von 270.000 auf 120.000 Fahrzeuge jährlich. Das Werk in Ayutthaya stellt bis Ende 2024 die Fahrzeugproduktion ein und konzentriert sich künftig auf Autoteile. Prachinburi setzt verstärkt auf Elektroautos. Grund war die wachsende Konkurrenz durch chinesische Hersteller wie BYD, die Marktanteile gewinnen.

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Verheerender Brand in der Karon Plaza. Foto: The Nation

Verheerender Brand in der Karon Plaza. Foto: The Nation

Ein nächtlicher Großbrand zerstörte am 12. Juli Teile der Karon Plaza auf Phuket. Waren im Wert von Millionen Baht verbrannten, Händler retteten verzweifelt ihr Hab und Gut. Feuerwehrkräfte löschten die Flammen in 30 Minuten.

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In Pai sorgten alkoholisiertes Verhalten und Missachtung lokaler Werte durch Touris­ten für Unruhe. Besonders Rafting-Aktivitäten standen in der Kritik. Vorfälle wie Aggressionen und öffentliche Anstößigkeiten riefen Forderungen nach strengeren Regeln und mehr Polizeipräsenz hervor.

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Seit dem 15. Juli ist es offiziell: Staatsangehörige aus 93 Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz, können Thailand visumfrei für bis zu 60 Tage besuchen. Eine Verlängerung um 30 Tage ist möglich. Die Neuregelung wurde in der „Royal Gazette“ veröffentlicht.

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Sechsfachmord im Grand Hyatt Erawan Hotel in Bangkok. Woher stammt das Cyanid? Foto: epa-efe/Royal Thai Police

Sechsfachmord im Grand Hyatt Erawan Hotel in Bangkok. Woher stammt das Cyanid? Foto: epa-efe/Royal Thai Police

Am 16. Juli wurden sechs Vietnamesen tot im Grand Hyatt Erawan Hotel in Bangkok entdeckt, offenbar vergiftet mit Zyanid. Sherine Chong, mutmaßliche Täterin und eines der Opfer, soll die anderen getötet haben, bevor sie sich selbst das Leben nahm. Die Polizei ermittelte zu Motiven, darunter Schuldenprobleme, und prüfte Verbindungen zu Betrugsfällen in den USA.

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Das Schweizer Model Gwendoline Cretton (24) wurde am 18. Juli tot in Bangkok vorgefunden. Ihr Ehemann stand unter dringenden Mordverdacht, während er behauptete, sie habe Suizid begangen. Cretton, bekannt durch internationale Kampagnen, war eine aufstrebende Figur der Modelbranche.

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Der Chefinspektor des Polizeireviers Hang Dong, Chiang Mai, Pol Lt Col Bandit Khonkan, wurde am 19. Juli wegen des Verdachts auf Leitung einer Callcenter-Bande festgenommen. Ermittlungen deckten Verbindungen nach Myanmar und Millionen betrügerischer Anrufe auf.

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Die neue Zugverbindung Bangkok–Vientiane wurde am 20. Juli feierlich eröffnet. Mit 654 km Länge und vier täglichen Fahrten fördert sie Tourismus und Handel zwischen Thailand und Laos. Über 36 Milliarden Baht Einnahmen durch laotische Touristen werden erwartet.

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Beim thailändischen Erstligisten BG Pathum United fing sich Borussia Dortmund eine heftige Niederlage ein. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Beim thailändischen Erstligisten BG Pathum United fing sich Borussia Dortmund eine heftige Niederlage ein. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

Borussia Dortmund startete am 21. Juli seine Asien-Tour mit einer herben 0:4-Niederlage gegen BG Pathum United in Bangkok. Trotz vollem Stadion und euphorischem Empfang fehlten Präzision und Ordnung im Spiel. Nach tropischer Hitze und intensiven Trainingseinheiten reiste der BVB weiter nach Japan.

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Die thailändische Autobahnbehörde (EXAT) hat am 22. Juli den Entwurf für eine 40-Milliarden-Baht-Brücke vorgestellt. Die geplante Verbindung zwischen Tambon Thong Nien in Khanom, Nakhon Si Thammarat, und Tambon Taling Ngam auf Koh Samui soll 37 km lang werden. Mit Baubeginn 2029 soll sie ab 2033 den Tourismus stärken.

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Plakat in Bangkok wirbt für Passhandel. Foto: The Nation

Plakat in Bangkok wirbt für Passhandel. Foto: The Nation

Ein Werbeplakat in Bangkoks Stadtteil Huai Khwang sorgte für Aufsehen: Es bot auf Chinesisch den Verkauf von Pässen und Staatsangehörigkeiten an. Innenminister Anutin Charnvirakul ordnete die sofortige Entfernung und Ermittlungen an.

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Thailand feierte kulturelle Erfolge: Der Phu Phra Bat Historical Park wurde am 28. Juli in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen, während fünf Stätten auf der vorläufigen Liste stehen. Neu hinzugekommen ist das Ensemble am Songkhla-See. Weitere Stätten: Wat Phra Mahathat (Nakhon Si Thammarat), Chiang Mai, Wat Phra That Phanom (Nakhon Phanom) und Phimai mit Phanomroong sowie Muangtam.

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Phasadet-Tunnel: Staub legt Betrieb lahm. Foto: The Nation

Phasadet-Tunnel: Staub legt Betrieb lahm. Foto: The Nation

Die thailändische Staatsbahn (SRT) musste am 29. Juli den neuen Pha Sadet-Tunnel in Saraburi, Thailands längsten Eisenbahntunnel, nur einen Tag nach der feierlichen Eröffnung schließen. Grund: massive Staubprobleme, die Passagiere beeinträchtigten.

AUGUST

Der Strafgerichtshof in Thailand lehnte Thaksin Shinawatras Antrag auf eine Auslandsreise zur medizinischen Behandlung in Dubai ab. Der 75-Jährige durfte das Land nicht verlassen, da die Versorgung in Thailand ausreichend sei. Der Antrag umfasste zudem eine geplante „persönliche Mission“, bei der Thaksin wichtige Persönlichkeiten in den Emiraten treffen wollte. Vor seinem Gerichtstermin am 19. August wollte er nach Thailand zurückkehren.

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Central Group sichert die KaDeWe-Zukunft. Foto: epa-efe/Clemens Bilan

Central Group sichert die KaDeWe-Zukunft. Foto: epa-efe/Clemens Bilan

Die thailändische Central Group hat am 1. August das berühmte KaDeWe-Gebäude in Berlin sowie die Vermögenswerte der KaDeWe Group übernommen. Dieser Deal umfasste auch den Betrieb der Luxuskaufhäuser Oberpollinger in München und Alsterhaus in Hamburg. Mit dieser Transaktion wurde die Central Group zum alleinigen Eigentümer und Betreiber dieser drei renommierten Kaufhäuser.

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Ein 63-jähriger Ex-Soldat aus den Niederlanden wurde am 3. August in Pattaya wegen Drogenbesitzes und Herstellung von Betäubungsmitteln verhaftet. In seiner Wohnung fand die Polizei Crystal Meth, Chemikalien und Produktionsgeräte. Der Verdächtige gestand Konsum, leugnete jedoch den Eigengebrauch seiner Produkte.

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Tragödie im Khao-Sok-Nationalpark: Nach einer plötzlichen Überschwemmung in der Nam-Talu-Höhle starb am 7. August ein 37-jähriger Reiseleiter. 23 Personen wurden gerettet, zwei leicht verletzt. Der Vorfall warf erneut Fragen zur Sicherheit von Höhlentouren während der Regenzeit auf.

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Das Verfassungsgericht hat am 7. August die Partei Move Forward aufgelöst. Sie gründete sich als People’s Party neu. Foto: epa-efe/Narong Sangnak
Das Verfassungsgericht hat am 7. August die Partei Move Forward aufgelöst. Sie gründete sich als People’s Party neu. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Am 7. August hat das thailändische Verfassungsgericht die progressive Move-Forward-Partei aufgelöst. Ihr Einsatz für eine Reform des Majestätsbeleidigungsgesetzes galt als Gefahr für die Monarchie. Ex-Kandidat Pita Limjaroenrat und führende Mitglieder wurden für zehn Jahre von allen politischen Ämtern ausgeschlossen.

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Zu später Stunde eskalierte am 7. August ein Streit zwischen rund 40 kuwaitischen Touristen in der Soi Yensabai in Süd-Pattaya. Die Polizei griff rechtzeitig ein und verhinderte eine Massenschlägerei. Videos von Zeugen dokumentierten den Vorfall, der bei Anwohnern und Touristen Unruhe auslöste.

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Nach dem Verbot der Move Forward-Partei durch das Verfassungsgericht gründete sich Thailands stärkste Opposition am 9. August als People‘s Party neu. Mit 143 Abgeordneten und Natthaphong Ruengpanyawut als Vorsitzendem führt sie ihren Kurs fort, trotz Monarchiekritik und politischer Widerstände.

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Gesetzesentwurf für Kasinolegalisierung. Foto: epa/Aleksandar Plavevski

Gesetzesentwurf für Kasinolegalisierung. Foto: epa/Aleksandar Plavevski

Die thailändische Regierung hat am 12. August einen Gesetzentwurf zur Legalisierung von Kasinos in integrierten Unterhaltungskomplexen vorgelegt. Ziel ist es, Investitionen zu fördern und den Tourismus zu stärken. Der Entwurf sieht Lizenzen mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren vor, verbunden mit hohen Gebühren. Zugangsbeschränkungen sollen Minderjährige fernhalten und thailändische Bürger zahlen eine Eintrittsgebühr. Ein vom Premierminister geleitetes Gremium soll die Regulierung überwachen. Kritiker befürchten jedoch eine unzureichende Rechtsdurchsetzung.

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Am 11. August wurde ein 40-jähriger Thailänder in der Soi Korpai in Süd-Pattaya festgenommen, nachdem er kuwaitische Touristen mit Schusswaffen bedroht hatte. Laut Polizei motivierte ihn zu der Tat ein Social-Media-Beitrag über eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe kuwaitischer Touristen und thailändischen Staatsbürgern, die in der Vorwoche aufgrund eines Verkehrsstreits eskalierte.

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Ein betrunkener Ire und ein Bolt-Fahrer gerieten am 10. August nachts in der Soi Chalermphrakiat 19, Pattaya, in Streit. Grund war eine falsche Fahrzielangabe. Die Auseinandersetzung eskalierte, als der Ire den Fahrer tätlich angriff. Ein Polizeihelfer, der eingriff, wurde schwer verletzt. Beide Streithähne wurden in Haft gesteckt.

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Heftige Regenfälle ließen den Mae Sai River am 14. August über die Ufer treten und führten zu Überschwemmungen in Mae Sai (Thailand) und Tachilek (Myanmar). Märkte und Gemeinden wurden schwer getroffen.

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Am 14. August wurde Premierminister Srettha Thavisin seines Amtes enthoben. Der Vorwurf: Verstoß gegen ethische Regeln. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Am 14. August wurde Premierminister Srettha Thavisin seines Amtes enthoben. Der Vorwurf: Verstoß gegen ethische Regeln. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

Thailand erlebte erneut politische Turbulenzen: Das Verfassungsgericht in Bangkok hat am 14. August Ministerpräsident Srettha Thavisin wegen der umstrittenen Ernennung des vorbestraften Ministers Pichit Chuenban aus dem Amt entlassen. Inmitten wachsender Unzufriedenheit in der Bevölkerung und instabiler politischer Verhältnisse wurde nun eine Übergangsregierung gebildet, während die Suche nach einem neuen Regierungschef begann.

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Bei einem Bootsunglück auf dem Chao-Phraya-Fluss in Bangkok wurden am 15. August vier Personen verletzt. Zwei kanadische Touristen und zwei Thailänder erlitten Verletzungen, als ein Shuttle-Boot mit einem Ausflugsboot kollidierte. Beide Bootsführer wurden vorübergehend außer Dienst gestellt.

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Nach einer Veranstaltung zu Ehren der thailändischen Olympiateilnehmer eskalierte ein Vorfall zwischen einer Journalistin und General Prawit Wongsuwan. Der hochrangige Militäroffizier und Politiker sowie Olympiakomitee-Vorsitzende reagierte gereizt auf eine Frage zur Premierministerwahl und schlug der Reporterin leicht auf den Kopf.

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Paetongtarn Shinawatra (Mitte) wurde am 16. August zur jüngsten Ministerpräsidentin Thailands gewählt. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Paetongtarn Shinawatra (Mitte) wurde am 16. August zur jüngsten Ministerpräsidentin Thailands gewählt. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

Am 16. August wurde Paetongtarn Shinawatra mit 37 Jahren zur jüngsten Ministerpräsidentin Thailands gewählt. Die Tochter des Ex-Premiers Thaksin Shinawatra und Nichte der früheren Ministerpräsidentin Yingluck führt die Pheu-Thai-Partei. Ihre Wahl folgte auf die überraschende Absetzung von Srettha Thavisin und eine Reihe politischer Umbrüche in Thailand, darunter Staatsstreiche und Gerichtsentscheidungen.

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Anlässlich des 72. Geburtstag Seiner Majestät wurden über 30.500 Gefangene begnadigt, darunter Ex-Minister Banyin Tangpakorn, dessen Todesstrafe in lebenslange Haft umgewandelt wurde. Die meis­ten Begnadigten waren wegen Geldstrafen inhaftiert. Thaksin Shinawatra blieb von der Begnadigung unberührt.

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Ein nächtlicher Erdrutsch am Berg Nakkerd auf Phuket forderte am 23. August zehn Todesopfer, darunter Russen, Myanmaren, ein Thailänder und eine Person unbekannter Nationalität. Rettungsteams bargen alle Leichen, 25 Anwohner wurden evakuiert.

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Im August düste eine Chinesin mit einem motorisierten Koffer durch Bangkok und brachte die Polizei auf den Plan. Foto: The Nation
Im August düste eine Chinesin mit einem motorisierten Koffer durch Bangkok und brachte die Polizei auf den Plan. Foto: The Nation

Ein Video zeigte eine chinesische Touristin, die mit einem motorisierten Koffer die belebte Vibhavadi Rangsit Road in Bangkok entlangfuhr – ohne Helm und am Handy. Laut Polizei verstieß sie damit gegen das thailändische Verkehrsrecht. Der Vorfall nahe dem Don Mueang Airport löste online Kritik aus. Die Frau verließ Thailand bereits am 22. August, weshalb keine rechtlichen Schritte gegen sie eingeleitet wurden.

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Am 27. August beendete die Pheu-Thai-Partei ihre Koalition mit der Palang Pracharat-Partei und reagierte damit auf Spannungen mit dem Militärverbündeten. Der Ausschluss folgte auf Kritik an Prawit Wongsuwons Fernbleiben bei der Abstimmung über Premierministerin Paetongtarn Shinawatra.

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Bei einem Erdrutsch in Thep Buri, Phuket, wurden am 28. August acht Häuser beschädigt. Gouverneur Sophon Suwannarat koordinierte sofortige Hilfe und organisierte Notunterkünfte für die Betroffenen.  Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

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Tunnel-Tragödie in Nakhon Ratchasima. Foto: The Nation

Tunnel-Tragödie in Nakhon Ratchasima. Foto: The Nation

Nach dem Einsturz eines Hochgeschwindigkeitsbahntunnels in Nakhon Ratchasima (24. August) wurden am 30. August drei Leichen geborgen. Die Opfer, zwei chinesische und ein burmesischer Arbeiter, waren nach einem nächtlichen Erdrutsch eingeschlossen. Trotz schwieriger Bedingungen arbeitete ein Team aus thailändischen und chinesischen Kräften unermüdlich, um die Bergung abzuschließen.

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Schwere Überschwemmungen im Norden Thailands verursachten im August Schäden von bis zu 6 Milliarden Baht. Neun Provinzen waren betroffen, besonders der Landwirtschaftssektor. Die Thailändische Handelskammer (TCC) forderte bessere Prävention, wie Wassermanagementzentren und klare Pläne für künftige Regenfälle. Hilfsaktionen, Spenden und Rabatte sollten die Bevölkerung entlasten.

SEPTEMBER

Chada Thaised, thailändischer Vize-Innenminister, zog am 3. September nach ethischen Bedenken des Staatsrats seine Kabinettskandidatur zurück und schlug überraschend Tochter Sabeeda vor. Der umstrittene Politiker betont den Generationswechsel als Chance. Premierministerin Paetongtarn Shinawatra kündigte daraufhin an, Kandidaten für das neue Kabinett strenger zu überprüfen.

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Freispruch für Schweizer Elefantenparkbesitzer auf Phuket. Foto: The Nation

Freispruch für Schweizer Elefantenparkbesitzer auf Phuket. Foto: The Nation

Der Schweizer Eigentümer eines Elefantenpaks wurde am 3. September vom Provinzgericht Phuket vom Vorwurf der Körperverletzung freigesprochen. Die Klägerin, eine thailändische Ärztin, warf ihm vor, sie vor seiner Strandvilla getreten zu haben, erlitt laut Gericht jedoch keine schwerwiegenden Verletzungen. Widersprüchliche Aussagen und fehlende Beweise führten zur Entlastung des Expats, der die Tat stets bestritt.

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Nach den tödlichen Schüssen auf einen Soldaten in der „Tiny Bar“ in der Hua Hin Soi 80 wurden fünf hochrangige Beamte der Polizeistation Hua Hin versetzt, darunter Superintendent Kampanart Na Wichai. Der Hauptverdächtige, ein Ex-Polizeiberater, stellte sich und kam auf Kaution frei.

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Am zweiten September-Wochenende sorgte ein Bryde-Wal  in Bang Saen für Aufsehen und einen Besucheransturm. Foto: TVPOOL
Am zweiten September-Wochenende sorgte ein Bryde-Wal in Bang Saen für Aufsehen und einen Besucheransturm. Foto: TVPOOL

Ein Brydewal lockte am zweiten September-Wochenende Tausende Besucher in den Küstenort Bangsaen. Das Tier, das oft nahe der Küste gesichtet wurde, sorgt für einen regelrechten Tourismusboom.

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Ein betrunkener Postbote stürzte am 6. September in Pattaya in einen 8 Meter tiefen, verlassenen Brunnen, als er eine Pinkelpause am Straßenrand einlegte. Erst nach acht Stunden hörte eine Motorradtaxifahrerin seine Hilferufe. Retter befreiten den erschöpften Mann, der glimpflich davonkam.

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Mit 30 Medaillen, darunter 6 Gold, 11 Silber und 13 Bronze, feierten Thailands Paralympioniken in Paris ihren bisher größten Erfolg. Der Staat belohnt sie mit 135 Mio. Baht, davon 24,6 Mio. für Fechterin Saysunee Jana.

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Überschwemmungssituation in Mae Sai, Provinz Chiang Rai am Donnerstagmorgen (12. September 2024). Bild: JS100 Radio

Überschwemmungssituation in Mae Sai, Provinz Chiang Rai am Donnerstagmorgen (12. September 2024). Bild: JS100 Radio

Die nördlichen Provinzen Thailands wurden von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. In Chiang Rai verursachten die schlimmsten Überschwemmungen seit 80 Jahren im Bezirk Mae Sai massive Schäden, während in Chiang Mai sechs Menschen bei einem Erdrutsch ums Leben kamen. Tausende Haushalte waren betroffen, Rettungskräfte kämpften gegen starke Strömungen. Premierministerin Paetongtarn versprach schnelle Hilfe, doch die Lage blieb kritisch.

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Ausländer stiehlt Taxi und rammt Strommast in Pattaya. Foto: เรารักพัทยา

Ausländer stiehlt Taxi und rammt Strommast in Pattaya. Foto: เรารักพัทยา

Ein betrunkener Ausländer stahl am 12. September in Pattaya ein Taxi, dessen Motor im Stand lief und prallte kurz darauf gegen einen Strommast. Der leicht verletzte Mann, nur in Boxershorts bekleidet, wurde umgehend von der Polizei festgenommen.

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In Chiang Rai, das von schweren Überschwemmungen betroffen war, leistete Prinz Vacharaesorn „Than Aon“ Vivacharawongse persönlich Hilfe. Der Sohn des Königs verteilte Wasser und Lebensmittel, stärkte Betroffene moralisch und symbolisierte die Solidarität der Krone in der Krise.

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Am 14. September trat in Nong Khai der Mekong über die Ufer und sorgte für schwere Überschwemmungen. Foto: The Nation
Am 14. September trat in Nong Khai der Mekong über die Ufer und sorgte für schwere Überschwemmungen. Foto: The Nation

Heftiger Monsunregen ließ den Mekong über die Ufer treten und überflutete am 14. September das Geschäftsviertel von Nong Khai. Hauptstraßen, Geschäfte und Häuser standen unter Wasser, während Rettungskräfte und Soldaten Sandsäcke verteilten, Evakuierungen organisierten und Vieh retteten.

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Am 14. September wurden zwei Chinesen auf der Autobahn-Raststätte in Bang Pakong verhaftet. Sie nutzten Störgeräte, um Autos unverschlossen zu lassen und Wertgegenstände zu stehlen. Ermittlungen führten zu gestohlenen Kreditkarten und Ketaminfunden. Der Fall deutet auf ein internationales Callcenter-Betrugsnetzwerk hin.

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Im September präsentierte der Khao Kheow Open Zoo seinen neuen Star: Das Zwergflusspferd Moo Deng.  Foto: ขาหมู แอนด์เดอะแก๊ง
Im September präsentierte der Khao Kheow Open Zoo seinen neuen Star: Das Zwergflusspferd Moo Deng. Foto: ขาหมู แอนด์เดอะแก๊ง

Moo Deng, ein zweimonatiges Zwergflusspferd aus dem Khao Kheow Zoo in Chonburi, begeisterte im September Millionen. Auf TikTok zählte „Kha Moo & the Gang“ 2,5 Millionen Abonnenten und 94,8 Millionen Likes. Ihre Niedlichkeit brachte ihr weltweite Berichterstattung und Vergleiche mit einer „Lifestyle-Ikone“ („The Times“). Der Zoo mahnte Besucher jedoch zur Rücksichtnahme, während Moo Dengs Ruhm weiterhin für steigende Besucherzahlen sorgte.

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Die Überschwemmungen in Nordthailand, die schlimms­ten seit 80 Jahren, verursachten laut Schätzungen der Federation of Thai Industries (FTI) Schäden von 25 bis 27 Milliarden Baht. Besonders betroffen waren Landwirtschaft und Industrie in Chiang Rai, wie die FTI am 16. September bekanntgab.

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Studenten retten sich vor Fluten auf Dach in Phayao. Foto: The Nation

Studenten retten sich vor Fluten auf Dach in Phayao. Foto: The Nation

Nach heftigen Regenfällen traten am 17. September Fluten über die Ufer des Mae-Ka-Huay-Kanals, wodurch Teile der Phayao University überschwemmt wurden. Sieben Studenten wurden von Einsatzkräften gerettet, nachdem sie auf das Dach eines Wohnheims geflüchtet waren.

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Zwischen dem 16. August und 19. September litt Thailands Norden, Nordosten und Süden sowie die Zentralebene unter massiven Überschwemmungen. 147.744 Familien in 30 Provinzen waren betroffen, 45 Menschen starben. Während die Pegel mancherorts sanken, blieben viele Gebiete weiter überflutet.

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Eine 27-jährige Frau wurde im Juli in einem Kino von einer Schlange gebissen. Nach Krankenhauskosten-Übernahme bot der Betreiber 6.990 Baht Entschädigung, was die Frau ablehnte. Mit Hilfe von „Sai Mai Tong Rod“ fordert sie nun rechtliche Schritte.

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143 Touristen saßen am 18. September wegen rauer See auf Koh Racha Yai fest und konnten ihre Rückflüge nicht antreten. Die Marine brachte sie sicher nach Phuket, nachdem starke Winde und hohe Wellen den Bootsverkehr gestoppt hatten.

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Russin nach 7 Stunden auf See gerettet. Foto: Khaosod

Russin nach 7 Stunden auf See gerettet. Foto: Khaosod

Eine 32-jährige Russin wurde am 23. September nach sieben Stunden auf offener See gerettet. Die Touristin trieb nach dem Schwimmen in Najomtien ab und wurde von Fischern entdeckt. Ein Speedboot brachte sie sicher ans Ufer. Sie blieb unverletzt, war jedoch erschöpft und erhielt medizinische Betreuung.

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Schwere Überschwemmungen durch den überlaufenden Ping River haben am 25. September in Chiang Mai mindestens 2.000 Haushalte getroffen. Besonders betroffen war der Night Bazaar mit Wasserständen von über einem Meter. Die Lage erinnerte an die verheerende Flut von 2011.

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Eine Krokodilfarm in Lamphun musste 125 Tiere töten, da die Erdwälle der Farm zu brechen drohten. Foto: The Nation
Eine Krokodilfarm in Lamphun musste 125 Tiere töten, da die Erdwälle der Farm zu brechen drohten. Foto: The Nation

Nach schweren Überschwemmungen musste Ende September ein Krokodilfarmer in Lamphun 125 Zuchtkrokodile töten, um die Sicherheit der Gemeinde zu gewährleisten. Die Erdwälle seiner Farm drohten zu brechen, wodurch Fluchtgefahr bestand. Trotz schwerer emotionaler Belas­tung entschied er sich für diesen drastischen Schritt.

OKTOBER

Am 1. Oktober kamen bei einem Busbrand in Pathum Thani 23 Menschen ums Leben, darunter 20 Kinder. Foto: epa-efe/Narong Sangnak
Am 1. Oktober kamen bei einem Busbrand in Pathum Thani 23 Menschen ums Leben, darunter 20 Kinder. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Ein Busbrand in Pathum Thani forderte am 1. Oktober 23 Todesopfer, darunter 20 Kinder einer Schule aus Uthai Thani. Der Fahrer, der zunächst floh, stellte sich der Polizei. Berichten zufolge blockierte ein defekter Notausgang die Flucht. Der veraltete, gasbetriebene Bus war nicht ordnungsgemäß gemeldet. Ein Gasleck soll das Inferno ausgelöst haben. Thailands Bildungsminister Permpoon Chidchob verbot alle Schulausflüge, während 13.000 Busse überprüft werden sollten. Die Anteilnahme im Land war überwältigend.

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Thailands Premierministerin Paetongtarn Shinawatra ernannte am 1. Oktober Pol Gen Kitrat Phanphet zum neuen Polizeichef. Nach internen Konflikten und der Entlassung von „Big Joke“ übernahm Kitrat die Aufgabe, Vertrauen in die Polizei zu stärken und Reformen voranzutreiben.

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Im Oktober übernahm die thailändische Central Group die Schweizer Warenhauskette Globus.  Foto: picture alliance/Global Travel | Jürgen Held
Im Oktober übernahm die thailändische Central Group die Schweizer Warenhauskette Globus. Foto: picture alliance/Global Travel | Jürgen Held

Die Central Group aus Thailand übernahm die Schweizer Warenhauskette Globus vollständig. Nach der Krise der Signa-Gruppe von René Benko sicherte der KaDeWe-Besitzer das operative Geschäft. Ziel ist Wachstum und Konsolidierung des europäischen Portfolios.

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Am 2. Oktober gab die Expressway Authority of Thailand (EXAT) bekannt, dass die Machbarkeitsstudie für die Brücke zwischen Laem Ngob und Koh Chang abgeschlossen ist. Vier mögliche Routen stehen zur Wahl, Favorit ist eine 9,82 km lange Strecke mit minimalem Einfluss auf Korallenriffe. Die Fertigstellung ist für 2033 geplant. 95 Prozent der befragten Insulaner unterstützen das 15-Milliarden-Baht-Projekt.

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Hochwasserlage in Thailand verschärft. Foto: epa-efe/Maejo Rescue Association

Hochwasserlage in Thailand verschärft. Foto: epa-efe/Maejo Rescue Association

Anfang Oktober verschärfte sich die Hochwasserlage in Chiang Mai dramatisch. Der Pegel des Ping River erreichte mit 5,30 Metern den höchsten Stand seit 50 Jahren. Zwei Elefanten starben in den Fluten, viele weitere Tiere wurden vermisst. Rettungsteams kämpften um das Überleben der Tiere, während Anwohner und Touristen evakuiert wurden. Der „Elephant Nature Park“ sprach von einem Tag der Hoffnungslosigkeit.

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Ein verheerender Brand erschütterte am 7. Oktober das „Big Moose Pattaya“ in der Soi 13/1. Sechs Personen wurden aus dem fünfstöckigen Gästehaus gerettet. Das Feuer, wohl durch einen Kurzschluss verursacht, zerstörte die Bierbar im Erdgeschoss vollständig.

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Schweizer Rentner führt Waffe im Gepäck mit Foto: The Phuket News/Sakhu Police

Schweizer Rentner führt Waffe im Gepäck mit Foto: The Phuket News/Sakhu Police

Ein 82-jähriger Schweizer wurde am 7. Oktober am Flughafen Phuket mit einer versteckten Handfeuerwaffe im Gepäck festgenommen. Sicherheitskräfte entdeckten die ASTRA-Kurzwaffe bei einer Routinekontrolle. Der Mann wurde umgehend verhaftet.

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Die Wat Khao Phraya Sangkaram School in Uthai Thani stand am 8. Oktober im Zeichen tiefer Trauer. Eine königliche Zeremonie ehrte die 23 Opfer des Busbrandes in Pathum Thani, darunter 20 Schüler und drei Lehrer. General Surayud Chulanont, Präsident des Kronrats, leitete die Einäscherung vor hochrangigen Gästen. Der tragische Unfall erschütterte die Nation und brachte das ganze Land in tiefer Anteilnahme zusammen.

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Die thailändische Automobilbranche steckt in der Krise: Von Januar bis September sanken die Verkäufe um 25 Prozent auf 438.000 Einheiten. Hauptursache waren strengere Kreditvergaben, ausgelöst durch steigende notleidende Kredite, wie der Automotive Industry Club der Federation of Thai Industries (FTI) im Oktober bekanntgab. Die Hersteller reagierten auf die Krise mit Produktionskürzungen.

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Thailand gewinnt 50. King´s Cup. Bild: FA Thailand

Thailand gewinnt 50. King´s Cup. Bild: FA Thailand

Die thailändische Fußballnationalmannschaft triumphierte am 14. Oktober beim 50. King’s Cup in Songkhla und beendete mit einem 2:1-Finalsieg gegen Syrien ihre siebenjährige Durststrecke. Vor 24.121 Fans erzielte Chanathip Songkrasin in der Nachspielzeit das Traumtor zum Sieg.

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General Pisan Wattanawongkiri, ehemaliger Chef der Südarmee, ist am 14. Oktober aus der Pheu-Thai-Partei ausgetreten und hat sein Abgeordnetenmandat niedergelegt. Der wegen des Tak-Bai-Massakers 2004, bei dem 85 Menschen starben, beschuldigte General verweilte zur medizinischen Behandlung im Ausland, anstatt sich vor Gericht zu verantworten.

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Australier rast mit Pick-up in Apotheke. Foto: เรารักพัทยา

Australier rast mit Pick-up in Apotheke. Foto: เรารักพัทยา

Ein betrunkener Australier krachte am 19. Oktober gegen 04.30 Uhr mit seinem Pick-up in eine Apotheke und ein Nachbargebäude in der Soi Khao Talo, Ost-Pattaya. Der 47-Jährige blieb weitgehend unverletzt, verursachte jedoch großen Sachschaden.

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iCon Group-Gründer beteuert Unschuld. Foto: The Nation

iCon Group-Gründer beteuert Unschuld. Foto: The Nation

Über 6.000 Anzeigen gegen die iCon Group belasteten das Central Investigation Bureau (CIB), wie die thailändische Polizei am 22. Oktober bestätigte. Das Unternehmen soll durch ein Pyramidensystem mit Nahrungsergänzungsmitteln und Schönheitsprodukten rund 200 Mio. Baht Schaden verursacht haben. Razzien und Verhaftungen liefen, während Ermittlungen zur Beschlagnahmung von Vermögenswerten und weiteren Beweisen im größten Betrugsfall des Jahres andauerten.

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Erneut erschütterte ein Skandal die thailändische Polizei: Diesmal stand Sirinadda Hakparn, Ehefrau von Ex-Vizepolizeichef Surachate „Big Joke“ Hakparn, im Fokus. Das Gericht erließ einen Haftbefehl wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs. Sie soll Schmuck und Bargeld im Wert von 5,7 Mio. Baht gestohlen haben.

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Bangkok litt unter gefährlicher Luftverschmutzung: Am 25. Oktober überschritten PM2,5-Werte in 36 Gebieten die Grenzwerte, mit Spitzenwerten von 53,1 µg/m³ in Nong Khaem. Stagnierende Luft verschärft die Lage bis zum 27. Oktober, bevor der Tropensturm Trami Entlastung brachte.

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Königliche Barken begeistern Bangkok. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Königliche Barken begeistern Bangkok. Foto: epa-efe/Narong Sangnak

Bangkok erlebte am 27. Oktober eine majestätische königliche Barkenprozession auf dem Chao-Phraya-Fluss. 52 kunstvolle Barken, 2.200 Ruderer und königliche Hoheiten feierten Tradition und den 72. Geburtstag des Königs. Tausende säumten die Ufer, um die Überreichung der Kathin-Roben im Wat Arun mitzuerleben.

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Der „PT Grand Prix of Thailand 2024“ lockte 205.343 Fans an den Chang International Circuit. Francesco Bagnaia siegte am 27. Oktober im MotoGP-Rennen und verkürzte den Rückstand in der WM-Wertung. Lokalheld Somkiat Chantra brillierte in Moto2, während David Alonso das dramatische Moto3-Rennen gewann.

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Thailand und China feiern 2025 das 50-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen mit einem besonderen Zeichen: Ein neues Pandapaar wird als Botschafter des guten Willens entsandt. Die Tiere ziehen in den Zoo von Chiang Mai ein, der bereits Erfahrung in der Pflege von Riesenpandas vorweisen kann.

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Ein 42-jähriger Chinese krachte am 31. Oktober um 02.06 Uhr mit seinem Pick-up in ein Geschäft auf der Sukhumvit Road. Zuvor kollidierte er mit einem Mercedes. Der Mann stand unter Alkoholeinfluss.

NOVEMBER

Deutscher Biker erfasst Polizist in Pattaya. Foto: The Nation

Deutscher Biker erfasst Polizist in Pattaya. Foto: The Nation

Ein deutscher Motorradfahrer erfasste bei einer Verkehrskontrolle am 2. November einen Polizisten und verletzte ihn schwer, als er versuchte, einer Trunkenheitskontrolle zu entgehen. Nach einer Flucht durch Gebüsch und Meer wurde der Mann festgenommen.

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Betrunkener Brite stürzt nackt durch Dach. Foto: เรารักพัทยา

Betrunkener Brite stürzt nackt durch Dach. Foto: เรารักพัทยา

Ein betrunkener britischer Tourist (51) stürzte am 4. November nackt vom Balkon eines Hotels, blieb im Dach eines Internetcafés stecken und wurde nur leicht verletzt. Sein Zimmer war komplett mit Kot verunreinigt. Rettungskräfte befreiten ihn aus seiner misslichen Lage.

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Property Perfect verkauft Hyatt Regency. Foto: The Nation

Property Perfect verkauft Hyatt Regency. Foto: The Nation

Property Perfect Pcl hat das Hyatt Regency Sukhumvit Hotel für 5,055 Milliarden Baht verkauft. Der Erlös dient der Schuldenreduzierung und stärkt die Finanzlage. Trotz des Verkaufs bleibt das Unternehmen im Hotelgewerbe aktiv und plant zudem neue Projekte, wie das Amatara Whale Resort und Jodd Fair Ratchada.

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Ein Streit zweier usbekischer Frauengruppen eskalierte am 5. November an der Soi 13/4 der Pattaya Beach Road. Kurz vor Mitternacht griff die Polizei ein, überwältigte einen widerspenstigen Mann und dokumentierte den Vorfall. Ursache war ein Revierkonflikt um die Gunst von Kunden.

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Russell Crowe schwärmt von Thailand. Foto: X

Russell Crowe schwärmt von Thailand. Foto: X

Russell Crowe kehrte nach Thailand zurück und besuchte die berühmte Garküche Jay Fai in Bangkok, bekannt für ihr Michelin-prämiertes Krabben-Omelette. Auf X lobte der „Gladiator“-Star die fast 80-jährige Köchin als „Rockstar“ und schwärmte von Thailands Schönheit und kulinarischem Zauber.

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Die Gewerkschaft von Thai Airways protestierte am 8. November gegen eine geplante Änderung des Sanierungsplans, die der Regierung mehr Kontrolle über die Airline geben könnte. Mitarbeiter warnten vor politischem Einfluss, der Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit gefährden könnte, und forderten Eigenständigkeit.

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Sai River überflutet erneut Mae Sai. Foto: The Nation

Sai River überflutet erneut Mae Sai. Foto: The Nation

Erneute Überschwemmungen trafen am 8. November den Bezirk Mae Sai in Chiang Rai, als der Sai River über die Ufer trat und Märkte sowie Wohngebiete überflutete. Besonders betroffen war der Sai Lom Joy Market. Auch in Suphanburi und Ayutthaya litten über 21.000 Haushalte unter Hochwasser.

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Im Palm Inn Hotel auf Phuket wurden am 11. November vier Männer verhaftet, die einen 23-jährigen Touristen gefesselt und mit Gewaltandrohungen zur Überweisung von 8,5 Mio. Baht in Tether zwangen. Die Täter, darunter zwei Ukrainer, ein Armenier und ein Russe, setzten Seile, ein Messer und einen Hammer ein. Ein Verdächtiger kannte das Opfer durch frühere Transaktionen.

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Das Oberste Verwaltungsgericht hat am 13. November die Entlassung von Pol Gen Surachate „Big Joke“ Hakparn bestätigt. Mit 49:5 Stimmen wiesen die Richter seine Klage ab. Vorwürfe zu Geldwäsche und illegalem Glücksspiel standen im Fokus.

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Bolt-Fahrer schlägt Russin ins Gesicht. Bild: TMN.TV

Bolt-Fahrer schlägt Russin ins Gesicht. Bild: TMN.TV

Am 17. November erlitt eine 41-jährige Russin in Pattaya schwere Gesichtsverletzungen, als sie von einem Bolt-Motorradtaxifahrer vor der Polizeibox am Big Buddha Hill attackiert wurde. Nach einem Streit über seine Fahrweise schlug der Fahrer die Frau brutal.

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Sararat Rangsiwuthaporn, bekannt als „Am Cyanide“, wurde am 20. November für den Mord an Siriporn Chanwong zum Tode verurteilt. Sie hatte ihrer Freundin Kaliumcyanid ins Essen gemischt. Der Fall sorgte für Aufsehen, da Sararat mit 14 weiteren Cyanid-Todesfällen in Verbindung gebracht wird. Mitverurteilte erhielten Haftstrafen, die Ermittlungen laufen weiter.

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Yingluck Shinawatra kündigte im November an, dass sie vor dem Songkran-Fest 2025 nach Thailand zurückkehrt. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Yingluck Shinawatra kündigte im November an, dass sie vor dem Songkran-Fest 2025 nach Thailand zurückkehrt. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

Yingluck Shinawatra, Thailands Ex-Premierministerin, plant laut Worachai Hema ihre Rückkehr aus dem Exil. 2025, vor dem Songkran-Festival, will sie sich der Justiz stellen – ohne Sonderrechte, so der Berater von Vizepremier Phumtham. Nach dem Militärputsch 2014 sei sie unfair behandelt worden. Worachai sieht in ihrer Rückkehr eine Chance für Versöhnung und mahnte, politische Konflikte zu vermeiden.

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Thai Airways hat 2024 deutliche Fortschritte gemacht: Der Umsatz stieg auf 135,81 Milliarden Baht, Schulden von 3,531 Milliarden Baht wurden getilgt. Mit Fokus auf Servicequalität, Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit zielt die Airline darauf ab, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Neue Technologien und Direktflugrouten unterstützen den Wandel zu einem privat geführten, modernen Unternehmen.

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Auch wenn ein Großteil der Affen in Lopburi umgesiedelt wurde, durften sie sich an einem opulenten Buffet erfreuen. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit
Auch wenn ein Großteil der Affen in Lopburi umgesiedelt wurde, durften sie sich an einem opulenten Buffet erfreuen. Foto: epa-efe/Rungroj Yongrit

Ein doppeltes Fest für Lopburis Langschwanzmakaken am 24. November: Erstmals fand das jährliche Obstbuffet an zwei Orten statt, um den 2.000 Affen gerecht zu werden. Touristen genossen die festgelegten Fütterungszeiten, während sich die Affen an Früchten, Desserts und Säften labten – ein Highlight mit internationaler Resonanz.

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In einem Tempel im Bezirk Bang Mun Nak in Pichit entdeckten die Behörden am 26. Noevmber 32 Leichen, wodurch die Zahl der in zwei Provinzen gefundenen Toten auf 85 stieg. Die Fundorte waren mit einer Sekte verbunden, deren Anführer, ein Mönch, Leichen für Meditation nutzte.

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Überschwemmungen im tiefen Süden Thailands. Foto: The Nation

Überschwemmungen im tiefen Süden Thailands. Foto: The Nation

Heftige Regenfälle führten am 27. November in Songkhla und Yala zu massiven Überschwemmungen. Über 100 Haushalte mussten evakuiert werden, Straßen und Wirtschaftsgebiete waren überflutet. Notunterkünfte wurden eingerichtet, während die Behörden gegen Sturzfluten und Erdrutsche kämpfen.

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Zwei Tote bei Kranunfall auf Rama II Road. Bild: FM91 Trafficpro

Zwei Tote bei Kranunfall auf Rama II Road. Bild: FM91 Trafficpro

Ein Kranunfall auf der Rama II Road in Samut Sakhon forderte am 29. November sechs Todesopfer und zehn Verletzte. Der Vorfall nahe dem Mahachai-Markt verursachte großes Verkehrschaos.

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Nach dreijähriger Pause nahm Transport Co. am 29. November den Busverkehr von Bangkok nach Phnom Penh und Siem Reap wieder auf. Die grenzüberschreitenden Linien erleichtern Reisenden die Verbindung zwischen Thailand und Kambodscha – ein wichtiger Schritt zur touristischen Hochsaison.

DEZEMBER

Am 1. Dezember führte Airports of Thailand (AOT) an den Flughäfen Suvarnabhumi, Don Mueang, Chiang Mai, Mae Fah Luang Chiang Rai, Phuket und Hat Yai ein biometrisches Identifikationssys­tem ein. Es ersetzt Reisepässe und Bordkarten, verkürzt Abfertigungszeiten auf eine Minute und löscht die erhobenen Daten laut PDPA binnen 48 Stunden.

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Bei Renovierungsarbeiten entfachte am 3. Dezember ein Großbrand auf Koh Changs berühmtem „Geisterschiff“. Foto: The Nation
Bei Renovierungsarbeiten entfachte am 3. Dezember ein Großbrand auf Koh Changs berühmtem „Geisterschiff“. Foto: The Nation

Das seit Jahren leerstehende „Geisterschiff“-Hotel Grand Laguna brannte am 3. Dezember völlig aus. Der Brand, der gegen 11.50 Uhr ausbrach, wurde durch starke Winde begünstigt. Trotz Löscheinsatz war das Gebäude nicht zu retten.

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„Polizei-Wrestler“ schnappt Triebtäter. Bild: Foto: สืบนครบาล Idmb

„Polizei-Wrestler“ schnappt Triebtäter. Bild: Foto: สืบนครบาล Idmb

Die Polizei verhaftete einen 33-jährigen Chinesen wegen Vergewaltigung und heimlicher Videoaufnahmen. Eine 18-jährige Studentin zeigte ihn an, nachdem er sie in ein Hotel gelockt, missbraucht, gefilmt und erpresst hatte. Für die Festnahme setzte die Polizei eine Lockvogel-Agentin ein. Der Täter forderte jedoch zusätzlich einen Mann in einem Wrestling-Kostüm, um seine sexuellen Fantasien auszuleben. Ein Ermittler übernahm die Rolle. Beim Zugriff fanden Beamte belastendes Material. Der Täter bestritt die Vorwürfe. Die Polizei suchte weitere Opfer.

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Frachtschiff rammt Chao-Phraya-Dampfer. Foto: The Nation

Frachtschiff rammt Chao-Phraya-Dampfer. Foto: The Nation

Ein mit Sand beladener Schlepper rammte am 4. Dezember nahe der Krung Thep Bridge fünf Touristenboote der Chao Phraya Princess Cruise; ein Speedboot sank. Starke Strömung führte zum Kontrollverlust. Eine Frau wurde leicht verletzt.

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Am 4. Dezember sorgte ein 38-jähriger Australier in Pattaya für Chaos. Nackt beschädigte er Fahrzeuge in einer Luxuswohnanlage und drohte, sein Haus anzuzünden. Trotz Polizeiversuchen eskalierte die Lage: Er setzte sein Haus in Brand, bevor er überwältigt wurde. Der Mann, bekannt für psychische Probleme, wird nun medizinisch betreut.

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Betrunkener Polizist außer Kontrolle. Bild: TMN.TV

Betrunkener Polizist außer Kontrolle. Bild: TMN.TV

Ein alkoholisierter Polizist der Station Na-Jomtien sorgte am 7. Dezember für Chaos, als er nach Streitigkeiten in einem Laden in Banglamung mehrfach in die Luft schoss. Nach einer Verfolgung stellte ihn die Polizei in seinem Haus. Der Mann war bewaffnet, betrunken und drohte erneut Gewalt an. Er wurde überwältigt, inhaftiert und vom Dienst suspendiert.

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Nackter Tourist vor Koh Larn aus dem Meer gerettet. Bild: TMN.TV

Nackter Tourist vor Koh Larn aus dem Meer gerettet. Bild: TMN.TV

Ein russischer Tourist wurde am 8. Dezember von einem Bootsführer aus der Bucht von Pattaya gerettet, nachdem er nackt und erschöpft beim Versuch, nach Koh Larn zu schwimmen, in Seenot geriet.

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Thailand geht gegen Sextourismus vor: Sieben Männer, da­runter ein Deutscher, wurden wegen illegaler Produktion von Sexvideos festgenommen. Die Polizeiaktion erfolgte in Bangkok, Pattaya und am Flughafen Suvarnabhumi. Die Täter nutzten Thailand als Basis für global vermarkteten Sex-Content. Ermittler fanden auch kinderpornografisches Material. Die meisten Verdächtigen gestanden.

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24h-Alkoholservice in Hotels zu Silvester. Foto: Fokke Baarssen/Adobe Stock

24h-Alkoholservice in Hotels zu Silvester. Foto: Fokke Baarssen/Adobe Stock

Das Amt für die Kontrolle alkoholischer Getränke erlaubt Hotelgästen über Silvester Alkohol rund um die Uhr auf ihre Zimmer zu bestellen. Die Regelung, angestoßen von der Thai Hotels Association, zielt auf erweiterte Servicezeiten ab. Ein Vorschlag der SRT, Alkohol in Zügen auszuschenken, wurde hingegen abgelehnt. Angesichts hoher Unfallzahlen plant das Gesundheitsministerium strengere Sicherheitsmaßnahmen für das Neujahrsfest.

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Um den Reiseansturm über Neujahr zu bewältigen, stellen sechs thailändische Airlines 73.000 zusätzliche Sitzplätze bereit. Thai Airways und Partner erhöhen Kapazitäten auf 14 Hauptstrecken, u. a. nach Chiang Mai und Phuket. Flughäfen verlängern Betriebszeiten für mehr Flüge.

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