Corona-App für Chiang-Mai-Reisende

Schritt für Schritt erklärt die Grafik die Vorgehensweise im Rahmen der neuen Meldepflicht per App für Chiang-Mai-Reisende. Foto: Tourism Authority of Thailand
Schritt für Schritt erklärt die Grafik die Vorgehensweise im Rahmen der neuen Meldepflicht per App für Chiang-Mai-Reisende. Foto: Tourism Authority of Thailand

CHIANG MAI: Reisende, die eine Flugreise nach Chiang Mai planen, sind dazu verpflichtet, ihre persönlichen Daten und Reiseinformationen über das Line-Konto „14Days Application“ den Gesundheitsbehörden der Provinz zu melden.

Die Passagiere können ihre Informationen bereits vor der Ankunft am Flughafen in die App eingeben und ihren Reisegrund den Behörden mitteilen. Bei der Ankunft müssen die Passagiere via App „einchecken“ und erhalten dann einen QR-Code, den sie den Gesundheitsbeamten an der Kontrollstelle vorzeigen müssen, gefolgt von der Bestätigung ihrer Ankunft bei den Beamten der örtlichen Behörde zur Kontrolle von übertragbaren Krankheiten. Während ihres Aufenthalts in Chiang Mai müssen die Besucher die App bei jedem Verlassen ihrer Unterkunft aktualisieren oder bei Rundreisen ihren Aufenthaltsort einmal am Tag mitteilen. Beim Verlassen von Chiang Mai müssen sie sich aus der App auschecken. Bei einem weiteren Besuch in Chiang Mai müssen die Reisenden alle vorherigen Schritte wiederholen. Mit der Maßnahme im Rahmen der Notstandsgesetzgebung soll die Ausbreitung des Coronavirus in der Nordprovinz unterdrückt werden.

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Gingi Net 24.05.20 15:28
QR Code
Sorry, ich habe gerade gesehen, dass es sich hierbei um Chiang Mai hndelt. Ich dachte an das Eichecken in die Mall oder 7, benötigt es nur einen QR-Code-Scanner. Nochmal Entschuldigung und schönen Tag noch. Gruß Gingi
Wolfgang Traugott 24.05.20 14:18
Spionage?
@ Helmut Bender: Ein Handy abzulehnen steht dir natürlich frei und wgen der Abneigung gegen die App auf eine Reise zu verzichten auch. Völlig in Ordnung. Ich möcht aber doch mal auf den Grundsatz jeder Demokratie und freien Gesellschaftsordnung hinweisen, dass die Freiheit des Einzelnen dort ein Ende hat, wo es die Freiheit mehrerer Anderer einschränkt oder bedroht. Die Verbreitung des Choronavirus ist nunmal durch Reisen erfolgt. Wer also reisen will, kann das gerne tun und sollte es zum Wohle der Wirtschaft auch, er sollte aber auch akzeptieren, dass seine Reisefriheit ein Risiko darstellt und die Freiheit der Anderen, sich vor Ansteckung zu schützen einschränkt. Die App ist ein akzeptabler Mittelweg. Und wie andere schon gesagt haben: Was genau sollen die von uns Rentnern interssantes erfahrn wollen, das sie nicht sowieso erfahren können.
Markus Boos 24.05.20 13:49
555
@ Wolfgang Renz. In Chiang Mai rechnet man eben schon mit Qualitätstouristen. Die schaffen das. ;-))
Gerhard 24.05.20 11:56
Wenn ich den
Quatsch in manchen Farang Kommentare lese, alle Apps dienen nur dazu, die Privatsphäre auszuspionieren. Viel gibt es vermutlich nicht, besonders nicht bei Rentnern. Die kleinen Geheimnisse, dafür sorgt schon die Thai Frau, die sind bereits öffentlich bekannt, sei es in der Nachbarschaft, Familie usw... Kein Wunder, dass Deutschland von der Digitalisierung sehr weit entfernt ist.
Wolfgang Renz 24.05.20 00:11
Touristen?
Glaubt jemand im ernst, dass Touristen sich das antun wollen? Ich denke nicht mal die äußerst technikaffinen Chinesen werden da Interesse zeigen, geschweige denn westlich Touristen. Die Europäer bringen es nicht mal fertig, eine Corona-Tracking-App durch zu setzen aus Angst der Menschen, damit etwas von ihren Privatdaten preis zu geben.