Chiang Mai will eine Gesundheitsstadt werden

Blick auf den Doi Inthanon in Chiang Mai. Foto: The Nation
Blick auf den Doi Inthanon in Chiang Mai. Foto: The Nation

CHIANG MAI: Die vom Tourismus abhängige Wirtschaft von Chiang Mai hat dieses Jahr erhebliche Einnahmen durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie verloren.

Laut Varodom Pitakanonda, Präsident der Handelskammer, ging in den ersten drei Quartalen der private Konsum deutlich zurück, was zu einem Defizit von 100 Milliarden Baht gegenüber 2019 führte. Darüber hinaus sei das Verbrauchervertrauen nach wie vor gering, während die privaten Investitionen weiter schrumpften. Die Ausgaben seien in allen Produktkategorien zurückgegangen, insbesondere im Dienstleistungs-, Waren- und Automobilsektor, während sich der Inlandstourismus langsam erhole.

Darüber hinaus sagte Varodom, dass die Handelskammer viele Projekte zur Stimulierung der Wirtschaft ab Ende dieses Jahres in Angriff nehmen wird. So sollen einheimische Touristen nach Chiang Mai und in die Nachbarprovinzen gelockt werden mit dem Ziel, Einnahmen aus dem Tourismus in Höhe von rund 70 Milliarden Baht zu erzielen. Der Tourismus für Langzeitaufenthalte im Bereich medizinischer Wellness zielt darauf ab, die spezialisierte medizinische Technologie der Provinz, Krankenhäuser von internationalem Standard und umfassende Wellness-Einrichtungen, zu nutzen, um Chiang Mai zu einer Gesundheitsstadt zu entwickeln.

Der Präsident der Handelskammer teilte ferner mit, dass die Provinz alternative lokale Quarantäne-Einrichtungen (ALQ) vorbereitet, um ausländische Touristen mit einem speziellen Touristenvisum willkommen zu heißen.

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Siam Fan 17.10.20 16:35
@H. Fischer, sorry erst jetzt gesehen
Soweit ich weiß, ist die aktuelle Regelung, Eltern, die selbst Einzelkind waren, dürfen ein zweites Kind haben.
Das "Lustige" ist, kaum einer will ein zweites Kind mehr haben, weil Kinder sehr teuer geworden sind (Bildung, Freizeit, Kleidung, Essen-gehen, ...).
Auf dem Land könnte es noch anders sein.
Viele Chinesinnen lassen grundsätzlich eine Abtreibung lieber in TH durchführen, weil es einfach im PrivatKH anders abläuft.
Grund für eine Abtreibung kann auch das "falsche" Geschlecht sein.
Die Chinesen sterben aus. ;-)
Wären nicht Uiguren und andere, ging es schneller.
Siam Fan 15.10.20 09:52
@Harry Fischer, "Geburten in China schiessen hoch"
Natuerlich nicht, da es Zwangsabtreibung gibt, die mehr an Schlachthof erinnert.
Es werden aber mehr Kinder mit dem "falschen" Geschlecht geboren, kann man ja nach Corona wieder aendern. :-(((
Siam Fan 13.10.20 23:37
Hoher Anteil Abtreibungen+Geschlechtsumwandlungen
... aus China. Mit 14taegiger Quaranataene kommt da keiner.
Peter Moabit 13.10.20 00:32
Luftkurort Chiang Mai
Immer wieder verblüffend wie Anspruch und Wirklichkeit in Thailand auseinander klaffen.

Es wäre schon ein großer Schritt nach vorne wenn man diese unsagbar schädliche Luftverschmutzung endlich mal in den Griff bekommen würde. Und konkret in diesem Bereich was tun würde.

Thomas Thoenes 12.10.20 14:07
Zum Sonnenbaden nach Sibirien,
zum Skifahren in die Sahara und nach Chiang Mai als Luftkurort. Wer könnte da nein sagen?