Blinken: USA nicht am Tod von Hamas-Führer beteiligt

US-Außenminister Antony Blinken besucht Singapur. Foto: epa/Singapur Ministerium FÜr AuswÄrtsaussensehen Handout
US-Außenminister Antony Blinken besucht Singapur. Foto: epa/Singapur Ministerium FÜr AuswÄrtsaussensehen Handout

SINGAPUR: Der gewaltsame Tod von Hamas-Führer Hanija sorgt weltweit für Sorge vor einer weiteren Eskalation in Nahost. Die USA seien nicht involviert gewesen, sagt ihr Außenminister.

Die USA waren nach Angaben von Außenminister Antony Blinken nicht am gewaltsamen Tod von Hamas-Führer Ismail Hanija beteiligt. Auch habe die US-Regierung von der Tötung nichts gewusst, sagte Blinken bei einem Besuch in Singapur dem örtlichen Sender Channel News Asia (CNA).

Blinken betonte erneut die Notwendigkeit einer Waffenruhe im Gazastreifen, um die Spannungen in Nahost abzubauen. «Wir werden so lange daran arbeiten, bis wir dahin kommen», sagte er. Eine Waffenruhe sei nicht nur von entscheidender Bedeutung, um das Leiden der Palästinenser in der Region zu beenden, sondern auch, um die Geiseln heimzuholen.

«Eines der Dinge, auf die wir uns konzentriert haben, ist sicherzustellen, dass sich der Konflikt (...) nicht ausbreitet, nicht auf andere Orte übergreift, nicht eskaliert, und das werden wir auch weiterhin tun», fügte er hinzu.

Nach Angaben der Terrororganisation Hamas vom Morgen wurde ihr politischer Anführer Ismail Hanija bei einem israelischen Angriff auf eine Residenz in Irans Hauptstadt Teheran getötet. Israel hat sich dazu bislang nicht geäußert. Der Iran und die Hamas haben Vergeltung angekündigt.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als voll farbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.
Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.


Sind Sie bereits Online-Abonnent? Lesen Sie die vollfarbige PDF-Ausgabe DER FARANG.