Ausländer-Tod: Polizei widerlegt Gerücht

Foto: Pattaya Police
Foto: Pattaya Police

UPDATE - PATTAYA: Trotz heftiger Online-Gerüchte und Online-Foren-Klatsch hat die Polizei klargestellt, dass ein nicht identifizierter Ausländer, der am vergangenen Wochenende in eine Schlägerei mit Wachleuten im Rotlichtbezirk Soi 6 verwickelt war, nicht ernsthaft verletzt wurde.

Entgegen den Spekulationen liegt die Person weder im Koma noch ist sie verstorben. Diese Informationen basieren auf den Aussagen der Polizei, die zudem CCTV-Filmmaterial städtischer Überwachungskameras veröffentlicht hat, das zeigt, wie die Gruppe nach dem Vorfall zu einem Hotel zurückkehrt.

Laut der Polizei hat die Gruppe keine Anzeige erstattet und lehnte es ab, ein Krankenhaus aufzusuchen oder medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Die Klarstellung der Polizei erfolgte nach intensiven Spekulationen in den sozialen Medien über den Gesundheitszustand der beteiligten Ausländer, insbesondere eines bestimmten Ausländers, der von einer Sicherheitskraft einer unabhängigen Gruppe von Bars gegen den Kopf getreten wurde.

Die Wachleute haben sich inzwischen entschuldigt, wurden aber nicht offiziell angeklagt, da die andere beteiligte Partei keine Anzeigen oder Berichte eingereicht hat. Die Polizei erklärte, sie benötige die Aussagen der anderen Gruppe, um rechtlich vorgehen zu können.

Das veröffentlichte Filmmaterial zeigt offenbar drei ausländische Männer, die in der Abenddämmerung eine Straße in Pattaya überqueren. Der Vorfall ereignete sich, als es draußen noch hell war. Die Männer tragen dieselbe Kleidung, die auch in dem in sozialen Netzwerken veröffentlichten Kampfvideo zu sehen ist. Aufmerksame Nutzer haben bemerkt, dass das Hemd eines der Männer zerrissen scheint.

Die Polizei betonte, dass sie weiterhin versucht, die beteiligten Männer zu einer Aussage zu bewegen, auch wenn diese keine offizielle Beschwerde einreichen. Die Beamten möchten die Version der Ereignisse der beteiligten Gruppe hören, um den Vorfall abschließend zu klären.

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Michael 29.05.24 10:30
@Jörg Obermeier 29.05.24 00:00
Welcher Bl...sin wird denn hier genau verbreitet, Herr Ober.....meier?
Jörg Obermeier 29.05.24 00:00
Das hier ist halt wieder mal ein wunderschönes Beispiel was für ein Bl..sinn im Internet verbreitet wird. Hier gibt es ja auch nicht gerade wenige VT`ler , die egal was glauben und jeden, noch so grossen Unsinn für die "Wahrheit" halten.
Chris Jomtien 28.05.24 23:10
Folgen einer Strafanzeige oder Zeugenaussage
Von möglichen Auswirkungen auf die eigene Gesundheit abgesehen, ist man als Zeuge oder Kläger verpflichtet zu den Gerichtsterminen zu erscheinen. Sofern nicht ein Schnellgericht umgehend den Fall abhandelt, kann sich ein Verfahren über etliche Jahre hinziehen. Zu jedem Termin vor Ort zu sein geht heftig ins Geld. Zudem sollte man als Ausländer, auch als Zeuge, einen erfahrenen und vertrauenswürdigen Rechtsanwalt an seiner Seite haben, denn die Verhandlung wird in Th. Sprache abgehalten und ohne sehr gute Sprach- und Schreibkenntnisse könnte es passieren das der Beklagte mit dem Gericht einen Kuhhandel macht, so das am Ende das Opfer bzw. der Zeuge beschuldigt wird und unwissenderweise ein Schuldgeständnis unterschreiben muss.
Michael 28.05.24 16:36
@Ingo Kerp 28.05.24 12:30
Ich habe das Video gesehen. Einer der Security Mitarbeiter tritt mit voller Wucht gegen den Kopf eines am Boden liegenden Mannes, als der Kampf eigentlich schon vorbei war und die "Opfer" alle regungslos am Boden lagen. Vorher schon haben die Wachleute mit äußerster Brutalität auf die Ausländer eingeschlagen, die zu jeder Zeit des "Kampfes" hoffnungslos unterlegen waren. "Viel Wirbel um fast nichts" passt hier wirklich nicht... Ich will hier niemanden verteidigen oder verurteilen, da ich nicht weiss was der Auslöser für die Schlägerei war. Allerdings war zumindest der letzte Tritt deutlich zu viel.
Ingo Kerp 28.05.24 12:30
Soll man es nicht dabei belassen? Die Wachleute haben sich entschuldigt und die betroffenen ausl. Gaeste halten es noch nicht mal fur notwendig eine Anzeige zu erstatten, geschweige denn ein Hospital aufzusuchen. Viel Wirbel um fast nichts mit der martialischen Info, das es ein "Kampfvideo" gibt.