346 Menschen aus Seenot vor Kreta gerettet

Foto: Lia Bekyan Für Unsplash+
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ATHEN: Mehrere Boote und Frontex waren im Einsatz: Innerhalb kurzer Zeit wurden zahlreiche Migranten vor Kreta gerettet. Schleuser nutzen offenbar das eher ruhige Wetter aus.

Auf der griechischen Urlaubsinsel Kreta sind in dieser Woche Hunderte Migranten angekommen. Allein am Freitag wurden nach Angaben der Küstenwache innerhalb von nur fünf Stunden insgesamt 346 Menschen in sieben verschiedenen Einsätzen aus Seenot gerettet. Wie griechische Medien berichteten, stachen die Menschen von Libyen aus in See.

Bereits am Donnerstag waren 456 Migranten auf Kreta angekommen - laut den Behörden überwiegend Männer aus Pakistan, Afghanistan, Bangladesch, Sudan und Ägypten. Die Behörden gehen davon aus, dass Schleuserbanden das zurzeit gute Wetter in dem Meeresgebiet ausnutzen.

Küstenwache und Frontex im Einsatz

An den Rettungsaktionen beteiligten sich mehrere Boote der griechischen Küstenwache, hinzu kam die Luftüberwachung der EU-Grenzschutzagentur Frontex. In einem Fall unterstützte auch ein Frachtschiff die Bergung der Menschen, hieß es aus Kreisen der Küstenwache.

Kreta wichtiger Einstiegspunkt

Kreta gilt inzwischen als einer der wichtigsten Anlaufstellen für Migranten, die irregulär aus Libyen nach Griechenland und damit in die Europäische Union gelangen. Im Jahr 2025 erreichten nach offiziellen Angaben rund 20.000 Menschen die Insel.

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