Vorderreifen geplatzt: Sechs Tote

Foto: Phuket Gazette
Foto: Phuket Gazette

KRABI: Auf der Fahrt von Trang nach Krabi prallte in der Nacht zum Mittwoch ein Pick-up mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Strommast. Alle sechs Insassen wurden getötet.

Hinter dem Lenkrad hatte ein ehemaliger 61 Jahre alter Polizeibeamter gesessen, die anderen Fahrgäste waren Familienmitglieder. Beim Eintreffen von Polizei und Sanitätern konnte der Rettungstrupp nicht sofort zu den Insassen vordringen, weil der Eintonner total beschädigt war. Die Polizei ließ den Strom abschalten und setzte schweres Gerät zum Öffnen des Daches ein. Aus dem Pick-up wurden fünf Insassen tot geborgen. Eine Frau war während des Unfalls aus dem Wagen geschleudert worden. Unter den Toten war ein ein Jahr altes Kind, die anderen Opfer, neben dem Fahrer, Frauen, waren im Alter zwischen 36 und 58. Die Familie hatte einen Neffen zum Studium nach Krabi gebracht und befand sich auf der Rückfahrt. Die Polizei vermutet, dass in einer Kurve der Petchakasem Road ein Vorderreifen geplatzt war, berichtet die „Phuket Gazette“. Der Fahrer verlor auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen, der dann vor dem Strommast zum Stehen kam.

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Leserkommentare

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Hansruedi Bütler 08.12.17 15:15
War ein geplatzter Reifen wirklich
für sechs tote Menschen Verursachung - oder war die Geschwindigkeit der tatsächlichen Begebenheit nicht angepasst? Da der Fahrer ein Polizeibeamter war, MUSS es der Reifen gewesen sein!
Jürgen Franke 07.12.17 17:18
Wieder ein schrecklicher Unfall, der vielleicht
hätte vermieden werden können, wenn die Vermutung der Polizei bestätigt wird und ein Reifen die Ursache des Unfalls war und nicht ein Fahrfehler.
Walter Breymann 07.12.17 16:01
Solange an Tankstellen zwar Luft....
...für die Reifen angeboten wird, aber kein Luftdruckmesser verfügbar ist, werden Reifen bis "zum Anschlag" gefüllt und danach weitergefahren. Dieses habe ich des öfteren beobachten müssen. Mein Angebot, meinen eigenen Luftdruckmesser zu nutzen, wurde in den meisten Fällen abgelehnt, und der Luftdruck mit einem Fußtritt gegen den Reifen "kontrolliert". Das es aufgrund von derartiger Ignoranz zu Reifenplatzern kommt, wenn diese mit 6 oder mehr bar gefüllt sind, ist kein Wunder. Vor zwei Jahren ist aus genau diesem Grund ein Bus verunglückt. In dem vorliegenden Falle sollte man mal den Luftdruck der restlichen Reifen überprüfen. Vielleicht wird man dann etwas schlauer.