Zahl der Toten nach Erdbeben steigt auf über 3300

Ein Mann läuft nach einem Erdbeben in Mandalay, Myanmar, zwischen Trümmern umher. Foto: EPA-EFE/Nyein Chan Naing
Ein Mann läuft nach einem Erdbeben in Mandalay, Myanmar, zwischen Trümmern umher. Foto: EPA-EFE/Nyein Chan Naing

NAYPYIDAW: Für Myanmar ist es ein Schrecken ohne Ende. Das schwere Erdbeben hat viele Teile des Landes zerstört. Und immer noch herrscht Ungewissheit darüber, wie viele Menschen dabei umgekommen sind.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar ist die Zahl der registrierten Todesopfer auf mindestens 3.354 Menschen gestiegen, mehr als 220 Menschen gelten weiterhin als vermisst, wie das Staatsfernsehen informierte. Die meisten Toten gibt es demnach in der Nähe der zweitgrößten Stadt Mandalay, wo bislang 2.122 Leichen geborgen wurden.

«Die Zerstörung ist unglaublich,» schrieb der UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher, der sich derzeit in Mandalay aufhält, auf X. Experten befürchten, dass die Zahl der Opfer noch deutlich steigen könnte.

Das Erdbeben der Stärke 7,7 hatte vor gut einer Woche vor allem die Region Sagaing, die zweitgrößte Stadt Mandalay und die Hauptstadt Naypyidaw erschüttert.

Eine Militärregierung führt das frühere Birma seit einem Putsch 2021 mit brutaler Härte. Die Generäle sind in dem Vielvölkerstaat im Krieg mit der eigenen Bevölkerung. Um die Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten zu erleichtern, hatte die Militärführung eine dreiwöchige Waffenruhe verkündet, dann aber kurz darauf wieder mit Militäraktionen begonnen.

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