Abkommen sollte Irans Atomprogramm beenden

«Wall Street Journal» 

Autos fahren in Teheran an einem antiisraelischen Plakat auf dem Palästina-Platz vorbei Foto: EPA/Abedin Taherkenareh
Autos fahren in Teheran an einem antiisraelischen Plakat auf dem Palästina-Platz vorbei Foto: EPA/Abedin Taherkenareh

NEW YORK: Die USA und der Iran scheinen sich einer Verlängerung der Waffenruhe und einer vollständigen Öffnung der Straße von Hormus anzunähern. Über ein mögliches Abkommen schreibt das «Wall Street Journal»:

«Irans Regime wäre auf dem Weg zu Sanktionserleichterungen, wenn auch nicht von vornherein. (...) Ob es einem gefällt oder nicht: Die militärische Drohkulisse der USA verliert an Glaubwürdigkeit, je länger sich die Gespräche hinziehen. (...) Das Regime könnte daraus den Schluss ziehen, dass Trump die Kämpfe nicht wieder aufnehmen wird - insbesondere weitere 60 Tage näher dran an den US-Zwischenwahlen.

Die Beendigung der gegenseitigen Blockaden in der ersten Phase des Abkommens käme der globalen Wirtschaft zugute - und ganz besonders der iranischen. Doch die Meerenge war bereits vor dem Krieg passierbar. Lediglich eine Blockade gegen die andere einzutauschen, würde dem Präsidenten zwar einen Ausweg aus dem Krieg bieten, wäre jedoch kein Sieg.

Ein gutes Abkommen würde beseitigen, was vom iranischen Atomprogramm übrig ist. (...) In jenen Fragen der zweiten Phase (des Abkommens) bestehen nach wie vor erhebliche Lücken, und zwar aus einem einzigen Grund: Das iranische Regime verfolgt weiterhin das Ziel, Atombomben zu entwickeln. Genau mit dieser Absicht führt es die Verhandlungen.»

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