Währungsschwankungen belasten Puma-Geschäft

Puma-Jacke mit dem Logo des Unternehmens. Foto: epa/Timm Schamberger
Puma-Jacke mit dem Logo des Unternehmens. Foto: epa/Timm Schamberger

HERZOGENAURACH: Der Sportartikelhersteller Puma erwartet für dieses Jahr trotz sportlicher Großereignisse schwierige Geschäfte. Währungsschwankungen und die ungewisse politische Lage in mehreren Regionen hätten bereits 2023 zu einem gedämpften Konsumklima geführt, das auch 2024 anhalten werde, teilte Puma am Dienstag mit. «Die anhaltenden negativen Währungseffekte werden auch weiterhin die Profitabilität im ersten Halbjahr unter Druck setzen», erklärte Vorstandschef Arne Freundt.

Der zweitgrößte deutsche Sportartikelhersteller hinter dem fränkischen Lokalrivalen Adidas geht von einem währungsbereinigten Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. 2023 wuchsen die Umsätze währungsbereinigt um 6,6 Prozent auf 8,6 Milliarden Euro.

Das operative Ergebnis, im Vorjahr bei 621,6 Millionen Euro, soll in einem Bereich zwischen 620 Millionen und 700 Millionen Euro landen. Unter dem Strich verdiente Puma im vergangenen Jahr mit 304,9 Millionen Euro 13,7 weniger als 2022.

Freundt kündigte für 2024 - ein Jahr, in dem neben den Olympischen Sommerspielen in Paris auch die Fußball-Europameisterschaft und die Copa America stattfinden werden - Produktneuerungen an, darunter Fußball- und Laufschuhe. Im Retro-Bereich erhofft sich Puma gute Geschäfte unter anderem mit dem neu aufgelegten Schuh Palermo.

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