Rubio spricht von neuem Ansatz Russlands

​Ukraine-Krieg 

US-Außenminister Marco Rubio und Malaysias Außenminister Hasan beim ASEAN-Treffen in Kuala Lumpur Foto: epa/Fazry Ismail
US-Außenminister Marco Rubio und Malaysias Außenminister Hasan beim ASEAN-Treffen in Kuala Lumpur Foto: epa/Fazry Ismail

KUALA LUMPUR: US-Präsident Trump zeigte sich zuletzt verärgert über Russlands Präsident Putin. Nun haben sich die Außenminister beider Länder getroffen - und Rubio will Trump etwas übermitteln.

In den Bemühungen der USA um ein Ende des Ukraine-Kriegs hat Russland nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio neue Ideen präsentiert. Auf die Frage einer Journalistin, ob es sich um Ideen handle, die die Regierung von US-Präsident Donald Trump bislang noch nicht gehört habe, antwortete Rubio nach kurzem Abwägen: «Ich denke, es ist ein neuer und ein anderer Ansatz.» Er würde es nicht als etwas bezeichnen, das einen Frieden garantiere, sagte Rubio nach seinem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. Es sei aber ein Konzept, das er Trump noch heute übermitteln werde.

Rubio erklärte, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine im Zentrum seines Gespräches mit Lawrow gestanden habe. Er habe dabei auch die Frustration Trumps zum Ausdruck gebracht, dass bislang nicht genug Fortschritt in Richtung einer Beendigung des Krieges erzielt worden sei.

Trump zeigte sich zuletzt zunehmend verärgert über Kremlchef Wladimir Putin. Am Dienstag hatte er ihm vorgeworfen, mit Blick auf eine Friedenslösung für den Ukraine-Krieg «Bullshit» zu erzählen.

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Ingo Kerp 11.07.25 13:10
Was immer Rubio als "neuen Ansatz" bezeichnet, die russ. Angriffe auf die UKR gehen in unverminderter Stärke weiter. Jeden Tag werden zivile Objekte getroffen und unschuldige Menschen sterben. Zusätzlich werden weitere ukr. Gebiete durch die russ. Arme erobert. Das die Milliarden schweren Hilfen aus Geld und Waffen der UKR weder einen Sieg noch eine günstige Position für Friedensgespräche gebracht hat, ist klar erkennbar. Statt dem übrig gebliebenen Land und den noch lebenden Menschen zu helfen und eine Kapitulation zu unterschreiben, will Selenskyj immer mehr Waffen wie Patriot etc. um weiter zu kämpfen.
Thomas Sylten 11.07.25 12:40
Neuer Ansatz: "Ihr überzieht die Ukraine mit Drohnenschwärmen - wir verkaufen den Europäern die zur Abwehr nötigen Patriots. Deal?"

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