Tomorrowland im Wisdom Valley geplant

Mehr als eine Million Gäste erwartet – Milliardenumsatz

Das Wisdom Valley in Pattaya soll ab 2026 Austragungsort des Mega-Festivals Tomorrowland in Thailand werden. Foto: Tomorrowland
Das Wisdom Valley in Pattaya soll ab 2026 Austragungsort des Mega-Festivals Tomorrowland in Thailand werden. Foto: Tomorrowland

PATTAYA: Die Thailändische Tourismusbehörde (TAT) hat bestätigt, dass die geplante Austragung des weltberühmten elektronischen Musikfestivals Tomorrowland in Thailand wirtschaftlich lohnenswert sei. In den ersten fünf Jahren – von 2026 bis 2030 – wird mit über einer Million Besuchern gerechnet, die voraussichtlich mehr als 21 Milliarden Baht an wirtschaftlichem Nutzen generieren sollen.

Tourismus- und Sportminister Sorawong Thienthong erklärte, dass der Vorschlag zur Durchführung des Festivals dem Kabinett zur Genehmigung vorgelegt worden sei. Die Veranstaltung sei Teil einer auf fünf Jahre ausgelegten Vereinbarung. Studien zufolge sei das Festival nicht nur durchführbar, sondern verspreche auch erhebliche Einnahmen für das Land.

Pattaya als Bühne für Tomorrowland

Als potenzieller Veranstaltungsort wurde die Provinz Chonburi ausgewählt. Konkret wird das Wisdom Valley (Karte) im Gebiet Khao Mai Kaew in Pattaya als möglicher Austragungsort geprüft. Die Finanzierung des Festivals soll in erster Linie durch private Investoren erfolgen. Die Regierung werde unterstützende Maßnahmen bereitstellen, um Thailands Wettbewerbsfähigkeit als Gastgebernation zu stärken, so Sorawong weiter.

TAT-Gouverneurin Thapanee Kiatphaibool erläuterte, dass ihre Behörde mit der Koordination und Abstimmung aller relevanten Akteure betraut sei, um die Rolle Thailands als offizieller Gastgeber des Festivals zu stärken. Die Thailand Convention and Exhibition Bureau (TCEB) habe umfassende Machbarkeitsstudien durchgeführt, um eine erfolgreiche Umsetzung des Projekts sicherzustellen und konkrete wirtschaftliche sowie tourismusbezogene Vorteile zu erzielen.

Wirtschaftswachstum durch Musikfestival

Neben dem zu erwartenden wirtschaftlichen Impuls werde die Veranstaltung auch private Investitionen fördern und neue Arbeitsplätze schaffen. Darüber hinaus werde Tomorrowland zur internationalen Positionierung Thailands als Austragungsort von Musikevents auf Weltklasseniveau beitragen.

Gleichzeitig äußerte Thapanee Verständnis für die Sorgen der Bevölkerung angesichts der aktuellen Lage im Tourismussektor. Es bestehe die Gefahr, dass sich die Organisatoren zurückziehen könnten, falls sie das Gefühl hätten, in Thailand nicht willkommen zu sein. Andere asiatische Länder hätten bereits Interesse bekundet, das Festival auszurichten. Umso wichtiger sei es nun, das Vertrauen in das Projekt zu stärken und über die langfristigen Vorteile aufzuklären.

„Dieses Event ist weit mehr als nur ein Konzert“, betonte Thapanee. „Es schafft Beschäftigungsmöglichkeiten, fördert den Wissenstransfer und bringt internationale Fachkräfte ins Land, die eng mit den lokalen Gemeinden und der thailändischen Bevölkerung zusammenarbeiten werden.“

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