Thais bringen in der Coronakrise mehr Geld zu den Banken

Eine Bankangestellte befüllt eine Geldzählmaschine mit 100-Baht-Banknoten. Foto: epa/Narong Sangnak
Eine Bankangestellte befüllt eine Geldzählmaschine mit 100-Baht-Banknoten. Foto: epa/Narong Sangnak

BANGKOK: Corona hat große Bevölkerungsteile der thailändischen Gesellschaft zum Sparen veranlasst. Die Covid-19 Pandemie hat mehr Menschen dazu veranlasst, ihre Ersparnisse bei Banken anzulegen. Nach Angaben der Deposit Protection Agency (DPA) sparten Thais in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 80,82 Millionen Baht, ein Anstieg um 1,1 Millionen Baht im Vergleich zum gesamten letzten Jahr und der höchste Stand seit 12 Jahren.

Laut dem Direktor der DPA, Songphol Chivapanyarote, sind 98 Prozent der Anleger Kleinsparer, deren Bankkonten weniger als eine Million Baht ausmachen. Er führt den Anstieg der Spareinlagen auf die Besorgnis der Öffentlichkeit über die sich verschlechternde Wirtschaftslage zurück. Diese veranlasse viele Menschen dazu, sich auf Banken zu verlassen, anstatt ihren Notgroschen auf andere, möglicherweise riskantere Weise anzulegen. Für die zweite Jahreshälfte sagt Songphol voraus, dass sich die Bankeinlagen je nach der wirtschaftlichen Lage Thailands und globalen Variablen wieder normalisieren könnten.

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