Verstappen 2027 kein Thema für Mercedes

​Teamchef Wolff 

Max Verstappen fährt im ersten freien Training zum Großen Preis von Österreich auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Foto: EPA/Anna Szilagyi
Max Verstappen fährt im ersten freien Training zum Großen Preis von Österreich auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Foto: EPA/Anna Szilagyi

SPIELBERG: Mercedes setzt voll auf Kimi Antonelli und George Russell - trotz Spekulationen um Max Verstappen. Warum Teamchef Toto Wolff auf Stabilität pocht und was das für die Zukunft des Teams bedeutet.

Das Formel-1-Werksteam von Mercedes beschäftigt sich nicht mit einer Verpflichtung des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen für die kommende Saison. «Unser Plan ist es, an der Fahrerpaarung nichts zu ändern», sagte Teamchef Toto Wolff der Nachrichtenagentur APA zufolge bei einer Presserunde mit österreichischen Medien in Spielberg: «Für uns ist wichtig, dass wir jetzt eine Stabilität haben.»

Demnach werden die Silberpfeile auch 2027 mit dem Italiener Kimi Antonelli und dem Briten George Russell an den Start gehen. Das Duo hat sechs der ersten sieben Saisonläufe gewonnen, wobei der erst 19 Jahre alte Antonelli nach seinen fünf Triumphen in der WM-Wertung vor dem Großen Preis von Österreich am Sonntag (15.00 Uhr/Sky) souverän führt. «Kimi ist ins Fahren gekommen, die Fahrerpaarung passt, auch die Zusammenarbeit der beiden im Team», sagte Wolff: «Es wäre falsch, das jetzt zu ändern.»

Keine klare Aussage zur Verstappen-Zukunft

In der Vorsaison hatte der Österreicher phasenweise Interesse an den Diensten von Verstappen gezeigt. Der 28-jährige Niederländer ist aktuell nur Siebter der Gesamtwertung. Medienberichten zufolge kann er nach dieser Saison vorzeitig aus seinem eigentlich noch bis Ende 2028 laufenden Vertrag bei Red Bull aussteigen, wenn er bis zur Sommerpause in wenigen Wochen nicht eine Top-Position belegt. Zuletzt wurde Verstappen auch mit einem Wechsel zu McLaren in Verbindung gebracht. Eine klare Aussage über seine Zukunft gibt es derzeit nicht.

Verstappens Manager Raymond Vermeulen unterstrich in der Steiermark die Position des einstigen Dominators, der bereits seine elfte Saison für das Team fährt und dabei 71 Grand-Prix-Siege holte. «Wir fühlen uns bei Red Bull zu Hause. Aber Max wurde nicht geboren, um im Mittelfeld zu fahren», sagte Vermeulen der niederländischen Tageszeitung «De Telegraaf».

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